Grazer KPÖDer Chefideologe an der Seite der neuen Grazer Bürgermeisterin

Franz Stephan Parteder ist KPÖ-Urgestein und Lebensgefährte von Elke Kahr. Was das für Graz bedeutet.

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Franz Stephan Parteder mit seiner Lebensgefährtin, der künftigen Bürgermeisterin Elke Kahr
Franz Stephan Parteder mit seiner Lebensgefährtin, der künftigen Bürgermeisterin Elke Kahr © KLZ/Stefan Pajman
 

„Ich habe nie vorgehabt, im Sarg aus einer Funktion zu gehen“, meinte er im Jahr 2010 in einem Interview, als er nach 20 Jahren den KPÖ-Vorsitz in Graz abgab. Da war Franz Stephan Parteder 62 Jahre alt und galt als „Handyverweigerer“. Elf Jahre später, nach dem großen Wahlerfolg seiner KPÖ, ja mehr noch, seiner Lebensgefährtin und KPÖ-Chefin Elke Kahr, erreicht man den heute 73-Jährigen zwar am Handy - Interview will er aber keines geben. Er bittet um Verständnis.

Kommentare (2)
Henry44
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Leider ist es noch nie und in keinem Land der Welt gelungen,

den Beweis anzutreten, dass der Kommunismus eine freiheitliche, gerechte und ökonomisch funktionierende Gesellschaft schaffen kann. Es fehlte immer am so genannten sozialistischen Menschen.

Gefährlich werden die Kommunisten dann, wenn sie wirklich alleine Macht haben und das ist bei einer Bürgermeisterin kaum zu befürchten.

KarlZoech
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@ Henry44: Der Kommunismus hat in den israelischen Kibbuzim gut funktioniert,

dies allerdings auf freiwilliger Basis, diese Basis waren idealistische Menschen.
Da es auf dieser Erde jedoch nicht nur Idealisten gibt, lauter Idealisten jedoch die Voraussetzung wären, dass Kommunismus funktioniert, wird es Kommunismus als Gesellschaftsmodell kaum geben können. Zwang funktioniert nicht, sondern bringt Diktatur.

Wir haben in Westeuropa ja ein Modell gefunden, welches Wohlstand und Interessensausgleich brachte, wir nennen es soziale Marktwirtschaft, heute ergänzt mit der Vorsilbe "öko". Danke an Josef Riegler, leider hat das die ÖVP verpasst und ist dem Neoliberalismus gefolgt.