Interview Naturschützer schlägt Alarm: "Graz muss Grünstadt werden!"

Der Grazer Naturschutzbeauftragte Wolfgang Windisch sieht nur einen Ausweg aus dem Klimadilemma: Das Wohnumfeld muss attraktiver werden, um die Übernutzung von Naturräumen einzudämmen.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Wolfgang Windisch kämpft um den Grünraum in der Stadt
Wolfgang Windisch kämpft um den Grünraum in der Stadt © Danner
 

Wolfgang Windisch ist Naturschutzbeauftragter der Stadt Graz. Im Sommer verbrachte er zu Studienzwecken einen Monat auf Island und wurde Zeuge der dramatischen Klimaveränderung. Dass dagegen durchaus Graz etwas ändern kann, davon ist er überzeugt – wie , das verrät er uns in einem Gespräch:

Kommentare (7)
Griesson
4
4
Lesenswert?

Moment, ist das nicht...

... jener "Naturschutzbeauftragte", der beim Kraftwerk Gössendorf, Speicherkanal und Kraftwerk Puntigam die massiven Baum-Rodungen entlang der Mur im Stadtgebiet relativiert und dafür die achsotollen Ausgleichsflächen gepriesen hat? Dass das sogar gut für den Naturraum ist, weil dort an Zahlen doppelt soviele (Mikro-)Bäumchen gepflanzt werden wie Jahrzehnte alte Baumriesen? Und, dass aufgestautes Wasser mehr Lebensraum für Fische bedeuten würde?
#wesbrotichessdesliedichsing

fiume
5
4
Lesenswert?

Beauftragter Naturschützer der Stadt Graz

2017 waren sie Herr Dr. Windisch vermutlich in Irland!? Damals, als im südlichen Graz für ein Wasserkraftwerk 20.000 Bäume, das grüne Band der Mur geopfert wurde? Diese Bäume können durch nichts ersetzt werden! Ihr jetziger Aufschrei nach Grünraum und „abgesperrten Schutzgebieten“ kommt leider um einige Jahre zu spät. Ihr gemeinsames Vogerl-Naturschutzgebiet mit dem Beton-Bürgermeister im Norden der Stadt, war immer schon ein Wasserschutzgebiet in Andritz, und ist doch auch nur eine billige Ausrede für den großen Schaden im Süden der Stadt.

Heinz-55
5
1
Lesenswert?

Lebensraum

Aber auf der koralm 70ha wald roden geht in ordnung? Im kaiserwald eine baurestedeponie? Usw.

rb0319
0
3
Lesenswert?

Artikel gelesen?

Oder einfach nicht verstanden?

Ichweissetwas
1
6
Lesenswert?

Damit

muss er den Politikern die Türe einrennen !! Bgm. Kahr und ihr Team sind dies betreffend sehr gefordert und es wird um Handlungen gebeten...!!

rb0319
1
3
Lesenswert?

Darf Sie

zuerst noch offiziell Bürgermeisterin werden, oder sollte Sie alle "Sünden" von Nagl schon vor Ihrem offziellen Amtsantritt behoben haben?

Ifrogmi
0
5
Lesenswert?

Danke für diese Worte!

Dem ist nichts hinzuzufügen ausser, dass die mtb-ler die massivsten zerstörungen am Plabutsch verursachen und man am und um den wanderweg Nr 3, z.b., ein wahnsinniger sein muss, wenn man kleine Kinder z.b. Vorauslaufen lässt.
Die Wanderer wieder fühlen sich zum Teil bemüssigt alle efeuranken durchzuhacken um die bäume zu "retten", wasserhaltende bombentrichter mit Holz und Steinen zu verschütten und auf 5000m2 bis zu 6(!) Wege anzulegen.
Allerdings handelt es sich dabei um vielleicht 80 mtbfahrer und einen einstelligen Prozentsatz im unteren bereich der Wanderer.