Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Was Experten sagenDie Grazer U-Bahn: Tarife, Züge, Stationen - fünf Szenarien

Ab 2030 könnte ja eine U-Bahn durch Graz fahren. Mit 36 km/h, das weiß man - aber zu welchem Preis? Und mit welchen Zügen?

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Der Jakominiplatz als künftiger Dreh- und Angelpunkt
Der Jakominiplatz als künftiger Dreh- und Angelpunkt © Strohecker Architekten/New Ages
 

So unglaublich sie nach wie vor erscheinen mögen und so sehr man nicht nur in Graz darüber diskutiert - die Eckpunkte zur geplanten U-Bahn in der steirischen Landeshauptstadt stehen ja fest: So sind 27 Haltestellen geplant, an denen pro Tag rund 200.000 Passagiere vorbeikommen werden. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36 km/h. Ab dem Jahr 2030 - als Weichenstellung im Kampf gegen zunehmende Staus, wie es zumindest im Werbevideo der Holding Graz heißt (siehe unten).

Kommentare (13)
Kommentieren
stadtkater
3
1
Lesenswert?

Kein Autofahrer

steigt freiwillig in Öffis um, nicht einmal, wenn es gratis wäre!

menatwork
3
4
Lesenswert?

Wer hat sich noch nicht lächerlich gemacht und möchte auch mal?

Die Argumentation zu Nutzen, Kosten und Ticketpreisen ist ja von geradezu berückender Logik und richtigem "Expertenwissen" getragen.

Beruhigt aber eh, denn wenn Studie und Kostenschätzung auch so fundiert gemacht wurden, wird das garantiert nix, dann zerfällt es zu Sternenstaub wie alle anderen Seifenblasen aus dem Nagl-
Paralleluniversum.

Um ein solches muss es sich handeln, denn man hat dort weder von den Verkehrsdebatten der vergangenen Jahre noch von den wirklichen Problemen der Stadt eine Ahnung.

shorty
0
4
Lesenswert?

Zu der "großzügigen Nichterhöhung des Stundentarifes" in Graz

Bitte um eine Gegenüberstellung der Tarife und des Angebotes von Wien und Graz.

eltis
8
12
Lesenswert?

Warum nicht das Naheliegende machen?


Wenn wir es schaffen würden ein hochwertiges Radverkehrsnetz zu realisieren, dann hätten wir schon große Fortschritte bei der Lösung unseres Verkehrsproblems gemacht. Das ist verhältnismäßig günstig und schnell umzusetzen. Viele innerstädtische Diskussionen würden sich dann erübrigen. Wir könnten so die Bus und Bahn Bemühungen auf die Verbesserung der ÖV-Verbindung mit dem Grazer Umland konzentrieren. Aber leider schaffen wir wie es scheint, keinen großen Wurf beim Radverkehr und darum werden lieber neue Diskussionsfelder eröffnet.

eltis
7
9
Lesenswert?

Wir brauchen schnell wirksame Lösungen!

wenn man schnell und wirkungsvoll handeln will, dann ist der Radverkehr die effizienteste Variante. Beim Radverkehr können in 5 -10 Jahren Umsetzungen im großen Stil stattfinden, beim ÖV braucht das Jahrzehnte - soviel Zeit bleibt uns nicht. Das Beispiel Utrecht (360.000EW) zeigt, dass fast die Hälfte (47%) aller Ortsveränderungen in der Stadt per Rad machbar sind. In Graz sind wir bei nur 22%.

regiro
13
16
Lesenswert?

Ich finde die Idee großartig!

Damit könnte man die Innenstadt weitgehend autofrei halten, Radstraßen quer durch die Stadt etablieren, weitläufige Begrünungen vornehmen.
Ich fände das sehr charmant und lebenswert!
Einer meiner Lehrer in der HTL hatte schon vor mehr als 25 Jahren diese Vision! Recht hatte er schon damals und wie innovativ ist es noch heute!
Eine oberirdische S-Bahn löst dich das Versiegelungsthema nicht und bringt leider nur noch mehr Enge.

steptrev
5
11
Lesenswert?

Wer hat denn je ...

... eine *oberirdische* S-Bahn-Innenstadtstrecke vorgeschlagen?

Reipsi
0
5
Lesenswert?

Ich will als

Grazer nicht soviel Schulden haben, hab keinen Bock drauf das meine Kindeskinder noch an die Schulden zahlen. Sie schaffen es doch heute noch nicht die Straßenbahn bis zum CenterWest zu führen und du musst beim umsteigen 20 min warten bis weiterkommst und das nennt man ok ?

gof1234
17
19
Lesenswert?

Jetzt hörts doch amoi auf mit diesem Blödsinn

Mini Graz und U-Bahn! Geht's noch?

homerjsimpson
21
35
Lesenswert?

Graz ist weder Rad- noch Sporthauptstadt..

...und was sonst noch alles Nagl und Co immer verkünden. Aber Hauptstadt der gescheiterten (sinnlosen) Ideen, das ist Graz unter Nagl sicher. Murgondel, Plabutsch-Seilbahn, Mur-Schifffahrt, U-Bahn.... es ist ja
eigentlich lustig, wenn es nur nicht vom Bgm. kommen würde der dafür Planungsgelder in Millionenhöhe versenkt.

battlefronter007
13
35
Lesenswert?

Die Blase in der die Holding lebt

Die Holding und MUM schaffen es nicht mal eine einzige mickrige neue Strassenbahnlinie in den letzten 20 Jahren zu bauen ,ganz zu schweigen von einer längst überfälligen Nightline unter der Woche. Aber schon in die Detailplanung für ne U-Bahn reinstürzen.....
Wird sicher so ein hochqualitatives Vorhaben wie die donnernde Variobahn ist für die Lebensqualität der Grazer....

homerjsimpson
11
29
Lesenswert?

40 Mio würden nur die Planungen jetzt einmal kosten.

Die U-Bahn dann 5 bis 7 Mrd. Euro mindestens. Und kommen würde sie nicht vor 2035, früher geht es sicher nicht, wer sich bisserl auskennt bei solchen Großprojekten weiß das (von der Idee zur Umsetzung in 9 Jahren ist komplett unrealisitisch).
Und die unmittelbare Gefahr ist, dass man neue Projekte (Straßenbahn, S-Bahn) absagt, weil man ja eh die U-Bahn macht. Grazer, lasst euch bitte nicht pflanzen, diese U-Bahn kommt nicht und wir brauchen viel schnellere Lösungen. Gezielter Ausbau des bestehenden ÖV, mehr Platz für Rad und Fußgänger. Das geht in Monaten, braucht keine Jahrzehnte.

rb0319
6
17
Lesenswert?

Die U-Bahn ist doch schon tot,

nie im Leben wird das Verkehrsministerium diese Variante, die das Pendlerproblem erfolgreich ignoriert, finanzieren, und ohne Geld vom Bund geht sowie so nichts.