Die PlanzahlenWas die Grazer Mini-Metro leisten soll

Rund 300 Seiten stark ist die Langfassung der U-Bahn-Studie, deren Detail seit einem Monat auf dem Tisch liegen. Die wichtigsten Eckpfeiler.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Am Jakominiplatz sollen sich die beiden Linien M1 und M2 kreuzen.
Am Jakominiplatz sollen sich die beiden Linien M1 und M2 kreuzen. © Architekt Strohecker
 

Heute am Vormittag tritt das mit allen Stadtparteien besetzte Polit-Gremium in Graz erstmals zusammen, um die Verhandlungen um innovative Mobilitätslösungen zu beginnen. Im Mittelpunkt steht natürlich die Mini-Metro, die seit rund einem Monat die Debatte dominiert hat. Rechtzeitig zum Verhandlungsstart hat die Holding Graz nun die 300 Seiten lange U-Bahn-Studie auf den Tisch gelegt.

Kommentare (5)
battlefronter007
0
0
Lesenswert?

Alleine die Haltestellen

Alleine die Haltestellen

Geidorfplatz, Hasnerplatz, Felix Dahn Platz, Teile des Stadtparks und der kleine Opern Park beim Eisernen Tor werden komplett oder zu verschieden großen Teilen vom jetzigen Altbaumbestand befreit. Am Geidorfplatz wird kein einziger Baum mehr stehen und der Hasnerplatz und Felix dahn Platz wird zur riesigen Baugrube mitten im Platz. Und ich habe noch nicht mal die ganze Studie gelesen....

Jedes noch so kleine Fleckchen Grün wird als Baugrube verwendet. Keiner dieser Orte wird seine heutige Schönheit bewahren oder jemals wiedererlangen mit diesem Projekt. Diese Stadtregierung wird auch jeden noch so kleinen Grünbereich, welcher zuerst als sicher schien, bis auf das letzte Bäumchen niedermähen.
Man merkt wie absolut fernab jeglicher Realität dieses Projekt und seine Bewerber sind.

SagServus
0
3
Lesenswert?

...

Für mich klingeln da schon die Alarmglocken wenn bei so einer Studie, bei einem Wunschprojekt des Bürgermeisters, auf der einen Seite von den günstigstens Baukosten im Vergleich zu anderen Projekten ausgegangen wird und auf der anderen Seite eine der höchsten Wertschöpfungswirkung im Vergleich steht.

Das macht man in der Regel nur dann, wenn man irgendwas schönbeten will weils bei einer durchschnittlichen Annahme schon durchfällt.

Ragnar Lodbrok
1
3
Lesenswert?

Gleichzeitig um die gesetzlichen Grundlagen dafür, daß bei einer Überschreitung der

Baukosten - diejenigen, die den Vertrag unterschreiben - mit ihrem persönlichem Vermögen haften - in voller Höhe! Es muss endlich Schluss damit sein, daß Politiker unser Geld verschleudern! Die da oben haben kein Hirn - aber wir sind immer die depperten!

kropfrob
0
5
Lesenswert?

Finanzierung

Im Zusammenhang mit dem 1-2-3-Ticket hörte man zuletzt, dass es bereits Verträge des Ministeriums mit einigen Bundesländern gibt, die die Finanzierung des Tickets, aber auch die Beteiligung des Bundes beim ÖV-Ausbau in diesen Ländern sicherstellt. Interesanterweise ist da die Steiermark (neben den Ländern des VOR) noch nicht mit dabei. Vielleich kann die Kl. Z. hinterfragn, was die Gründe dafür sind!?

Bereits
1
1
Lesenswert?

.

So mini wäre die Metro eigentlich gar nicht...