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Grazer Taxler fürchten Uber"Das wären Taxipreise wie vor 25 Jahren"

Novelle des Gelegenheitsverkehrsgesetzes stellt Mietwagen und Taxis gleich, und öffnet Uber & Co. Tür und Tor. Länder können Preisdumping mit Tarifmodellen einschränken. Neues Wiener Modell findet aber wenig Anklang in der Steiermark.

Dieses Schreiben erging an Grazer Taxiunternehmen: Bis Ende Februar kann man sich als Uber-Fahrer registrieren - und neben den "klassischen" Taxifahrten für das US-Unternehmen unterwegs sein © Montage: Stefan Pajman, privat
 

Wien ist bereits vorgeprescht und hat einen neuen Taxitarif vorgestellt: Vorbestellte Fahrten dürfen nun bis zu 20 Prozent billiger (aber auch teurer) im Vergleich zum Taxameter-Tarif angeboten werden. „Kommt so etwas in Graz, bleibt im Taxigewerbe kein Stein auf den anderen“, befürchten Taxifahrer in der Landeshauptstadt „Preise wie vor 25 Jahren“. Fuhrpark und Chauffeure wären nicht mehr zu finanzieren. Das Modell sei "maßgeschneidert für Uber." Der US-Fahrdienst sucht ja, wie berichtet, in Graz bereits nach Fahrern für sein Modell "Uber Taxi" - freie Taxifahrer können damit neben ihren üblichen Fahrten auch via Uber-App bestellt und bezahlt werden.

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