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Partnersuche läuft"Uber Taxi" steht kurz vor dem Start in Graz

Die Befürchtung, dass eine Gesetzesnovelle "Schreckgespenst" 2021 Uber Tür und Tor in Österreich öffnet, hat sich bewahrheitet - das US-Unternehmen ist auch in Graz bereits auf der Suche nach Partnerunternehmen. Die Taxibranche hofft nun auf eine Landes-Entscheidung - und auf faire fixe Tarife für alle.

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Dieses Schreiben erging an Grazer Taxiunternehmen: Bis Ende Februar kann man sich als Uber-Fahrer registrieren - und neben den "klassischen" Taxifahrten für das US-Unternehmen unterwegs sein © Montage: Stefan Pejman, privat
 

Die Debatten um das geplante Amazon-Versandlager in Graz sind längst nicht vorbei, da steht das nächste "Schreckgespenst" aus den USA vor der Tür - und das schon recht unmittelbar. Uber, ein  Unternehmen mit Sitz in San Francisco, bietet in vielen Städten weltweit Online-Vermittlungsdienste zur Personenbeförderung an, in Deutschland passiert das zum Beispiel über Mietwägen. Die Novelle des Gelegenheitsverkehrsgesetzes stellt nun Mietwagen mit Taxis gleich - "eine Einladung an Uber", wie Peter Lackner, Fachgruppengeschäftsführer Beförderungsgewerbe mit Personenkraftwagen in den Wirtschaftskammer, im November gegenüber der Kleinen Zeitung sagte. Nicht nur in Wien kam es zu Protesten, auch in Graz liefen die Taxler Sturm gegen die Adaptierung des Gesetzes. Mehr als 400 Taxifahrer demonstrierten und fuhren hupend durch die Grazer Innenstadt. Auch, zumal es die Branche derzeit in einer ganz besonders schwierigen Zeit trifft.

Kommentare (8)
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altbayer
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Aubeutung

Sind es die Poster, die immer über Ausbeutung der Menschen und die Raffgier der Konzerne schreiben, die sich jetzt freuen mit einem Uber-Taxi diesen mitfahren zu dürfen?
25 % billiger als ein Taxi und 15% an Uber (das auch noch im Ausland versteuert wird) abgeben?
Nachdem hier ja auch geschrieben wurde, dass die Autos bei Uber besser und neuer sind, kann es hier keine Einsparung geben.
Der Treibstoff kostet auch beiden gleich viel?
Wo kann da noch eingespart werden? Beim Fahrer vielleicht?
Wenn ich 25% und 15 % vom Taxipreis wegrechne, komme ich auf einen Preis von 63,75 % von der Einnahme eines normalen freien Taxlers gegenüber Uber !

ARGE TAXI GRAZ
1
3
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Fair Play - und nah beim Kunden

UBER, BOLD u.a. haben das Rad am Taxi nicht neu erfunden.
Uber lukriert in Österreich 25 Prozent der getätigten Fahrpreiszahlung und zahlt dafür keine Steuern.
Wir können da beim besten Willen keinen großen Vorteil erkennen.

Onlinebestellungen, Anzeige der Fahrtstrecke, Bezahl- und Abrechnungsmöglichkeiten per App bieten auch Grazer Taxizentralen.

"Wir wollen Nah am Kunden sein" - heißt für uns auch Präsenz vor Ort und nicht in der San Francisco Bay Aria.

makronomic
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Taler - hängt Euch bei UBER an und bekämpft es nicht

UBER ist super, wo immer auf der Welt ist diese App extrem nützlich. Alles einfach perfekt überlegt.

Brauche keine 10 Taxi Apps, kann mir Fahrer und Auto aussuchen, muss nicht mit den alten Diesel Sternen fahren sondern auch mit modernen Autos uvw.

Defekt, ich freu mich drauf!

Und Euch Tälern ins Stammbuch - Eure Zeit ist längst vorbei!

battlefronter007
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ENDLICH ENDLICH ENDLICH

Keine Preisverarsche mehr wenn man besoffen heimfahren muss da die Route auf meinem und seinem Handy vorgegeben ist 😍👍👍👍👍
Sollens jammern... Jetzt kommt endlich mal frischer Mobilitätswind nach Graz!

bond007
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BWL

Also der BWL Unterricht bei uns an der HAK war völlig falsch. Angebot und Nachfrge, innovative Einfälle um für Kunden attraktiver zu werden. Alles falsch. Wir hätten lernen sollen, wie man richtig die Politik anjammert um ja keine Konkurrenz fürchten zu müssen. Aber auch die Amis werden noch lernen, dass bei uns alles neue, innovative und kundenorienzierte einfach weggejammert wird.

purplish
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Billig ist nicht gleich innovativ!

Nur weil ein Unternehmen eine Leistung billiger anbietet - und das auf Kosten des Lenkers/Partner-Unternehmers - ist das nicht gleich innovativ oder kundenorientiert. Das wird man im BWL-Studium wohl sicher gelernt haben. Es gibt eben Grenzen für die Geiz-ist-geil-Mentalität, nämlich dort, wo es auf Kosten der einzelnen Arbeitnehmer geht, und dadurch prekäre Arbeitsverhältnisse drohen. Und die Lage ist ohnehin nicht rosig... Und Konkurrenz gibt es in der Branche mehr als genug. An anderer Stelle bereits mehrfach erklärt...

Sicherheitsfachkraft
2
7
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Ja liebe(r) purplish ......

...... nur hat BWL mit Sicherheit Recht!
Egal in welcher Stadt ich war und mit UBER gefahren bin, war die Strecke sowohl für den Fahrer, als auch für mich vorgegeben und wirklich kurz.
Wenn ich jedoch in Österreich mit einem Taxi fahre, egal ob Funkgruppen, oder "normale" lizensierte Taxis, kann ich Glück haben, schnell ans Ziel gebracht zu werden, oder habe neben der Taxifahrt auch gleich eine Sightseeing Tour dabei! Das letzte Mal vor 2 Wochen in Wien! Also ich als Kunde freue mich schon auf Uber!

purplish
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Müßige Diskussion.

Neoliberale Geizkragen und Gierhammeln freuen sich auf Über, die Überraschung kommt dann in Form von ganz normalen Taxis mit ganz normalen Preisen. Passt eh, solange faire Bedingungen herrschen, sind alle einverstanden. Nur ist das halt nicht der Geschäftszweck der Internetgiganten. Da geht's eher um vollkommene Marktübernahme mittels Preis und Lohndumpings. Um dann hinterher, wenns keine ursprünglichen Taxis mehr gibt, mit den Preisen raufzuklettern. Genau so ist das in unzähligen amerikanischen Städten passiert. Aber BWL wird schon recht haben... Dass ich nicht lache...