ExklusivJobs, Lieferverkehr: Jetzt legt Amazon die Karten auf den Tisch

Amazon legt erstmals Zahlen zum geplanten Verteilzentrum offen. Die Stadtpolitik bleibt weiter großteils skeptisch.

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Amazon-Logistikzentrum
Im Grazer Verteilzentrum sollen über 250 Mitarbeiter beschäftigt sein © APA/dpa/Thomas Frey (Thomas Frey)
 

Verkehrskollaps, Lkw-Flut, Ablehnung: Die Stadtpolitik reagiert durchwegs wenig freundlich auf die Pläne des Online-Riesen Amazon, am Liebenau Gürtel ein großes Verteilzentrum zu bauen – das dritte seiner Art in Österreich, das erste außerhalb des Wiener Großraumes.

Kommentare (52)
bond007
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Die Grünen...

Wollen nicht, dass die Menschen in Graz Arbeit haben... sehr interessant

Zuckerpuppe2000
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Unter welchen Bedingungen

Sehr schlechte Arbeit, unterbezahlt und asozial.

Lodengrün
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Wo Herr Eustacchio

steht ist bekannt. Nimmt er mit Herrn Kickl an der Demo teil? Die Vorgaben was gut und was schlecht ist gibt der Universalgelehrte Norbert Hofer aus.

miranda02
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Typisch!

Da kommt ein Großkonzern nach Graz und schafft viele Arbeitsplätze in Zeiten wo die Arbeitslosigkeit Rekorde schlägt und es wird nur genörgelt!
Bei Amazon wird bestellt wie nie zuvor da Angebot ein Wahnsinn, Lieferzeit top, Retourenservice unschlagbar sind. Ein Unternehmen das so gut lauft hat seine Gründe, das kommt ja nicht von ungefähr. Österreichische Onlineshops müssten sich da ein Beispiel nehmen und sich fragen wieso Amazon so gut läuft und da ansetzten. Nicht jammern- handeln

ramalam
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Händler für Egoisten

Wer sämtliche Kritiken ignoriert, kann sich mit Amazon schon das Leben erleichtern. Leider nehmen viele den Preis schmerzfrei in Kauf, denn die Suppe löffelt dann ja ohnehin jemand anderes aus. Einfach Mal nachlesen, wieso Amazon so ist wie es ist. Ich brauche hier keinen Arbeitgeber der seine Mitarbeiter ausbeutet und kaum Steuern bezahlt. Denn diese Mitarbeiter verlieren wegen Amazon und Co. zuerst ihre Arbeitsplätze bei besseren Dienstgebern.

ww100
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Ihre Kritik hat schon Berechtigung

aber von diesem Standpunkt aus betrachtet dürfen Sie nur Fair Trade kaufen.
Wenn man bedenkt welche Arbeitsbedingungen bei Foxconn herrschen, und trotzdem gibts genügend iPhone und Playstation Nutzer...

Ist (leider) die selbe Schublade...

HASENADI
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Zweifellos ist das Konzept "genial", miranda...,

"konsumentenfreundlich", ich bräuchte meinen A.... überhaupt nicht mehr von der Couch zu bewegen und krieg trotzdem alles vor die Haustür geliefert. Aber ich kauf das Vogelfutter und das Waschpulver trotzdem noch lieber persönlich im Supermarkt und trag's nach Hause, im Gegensatz zu vielen anderen... deshalb ist der Dienstleister wirtschaftlich auch überaus erfolgreich, das Vermögen des Eigentümers Bezos ist im Vorjahr um 85 Milliarden $ gestiegen.
Ein gegoogelter Seitenblick auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten ist trotzdem lohnenswert.

miranda02
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Sehe ich genauso

Ich kaufe meine Bücher auch lieber regional. Aber die Mehrheit eben nicht. Die mag es bequem und deswegen ist Amazon so gewachsen!!! Ob Amazon Mindestlöhne und schlechte Arbeitsbedingungen hat ist wieder ein ganz anderes Thema. Das gibt es viel vergleichbares, selbst bei uns in Ö. Die Frage ist besser schlecht bezahlten Job als gar keinen?

HASENADI
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Besser ein schlecht bezahlter Job als gar keiner...?

Dahinter verbirgt sich sich eine hochbrisante, gefährliche Logik! Wenn sich dieses menschenverachtende System durchsetzt, sozusagen als Türöffner bei uns fungiert und zur unternehmerisch reizvollen, gewinnsteigernden Nachahmung auffordert, dann "Gute Nacht, Arbeitnehmer!"

miranda02
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Dieses System

Wie sie es nennen ist leider Wirklichkeit. Kennen sie die Kollektivverträge von Kellner, Frisöre, Ladner ??? Die sind nicht viel anders!

Reipsi
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Richtig

jedes Problem wird gelöst.

HASENADI
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Das Pferd wird von hinten aufgezäumt...

Geht es nur um den Standort, ja oder nein?
Die erste Frage sollte den dort arbeitenden Menschen gelten, ob faire, angemessene Löhne bezahlt werden, Überstunden transparent abgerechnet werden, die Sozialleistungen stimmen, eine Arbeitnehmervertretung zugelassen wird, etc. Damit gleichzeitig sind Umweltverträglichkeitsfragen, berechtigte Anrainerinteressen und praktikable Verkehrslösungen usw. zu klären.

Reipsi
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Gewerkschafter

?

calcit
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In einem baurechtlichen oder gewerberechtlichen Verfahren geht...

...es nicht um arbeitsrechtliche Fragen und darf auch nicht verknüpft werden. Wäre dem so, könntens einen größten Teil auch der heimischen Unternehmen zusperren habe viele doch keine ArbeitnehmerInnenvertretung, rechenen Überstunden auch nicht korrekt ab, zahlen nicht angemessene Löhne, etc.... Und was die Anrainerinteressen und Umweltverträglichkeit betriff so gilt das gleich wie das, was bereits für alle anderen dort auch gegolten hat die dort gebaut haben: STRABAG, Obi, Bellaflora, Duvenbeck, Styria-Druck, Kastner-Lager, TLC-Logistik, Hödlmayr, KTM, Tesla, Auer...etc....

Reipsi
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Bitte sie haben sowas

schon in Österreich und in der Steiermark ist es nicht anders.

HASENADI
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Darum...

Zauberwort VERKNÜPFEN! Haben sie erst einmal einen Fuß in der Tür, sind die Arbeitnehmer die Angeschmierten, nicht immer, aber...

calcit
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Das geht rechtlich nicht...

...Arbeitsvertragsrecht und Arbeitsverfassungsrecht können rein verfassungsrechtlich nicht mit z.B. dem Gewerberecht verknüpft werden.

calcit
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Man kann z.B. eine Förderung oder Zuschüssen...

...davon abhängig machen aber nicht eine baurechtliche oder gewerberechtliche Genehmigung...

HASENADI
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Nicht gut...,

demnach kann ein Unternehmen den Grund erwerben und... eine Menschenversuchsanstalt dort einrichten? Wohl eher nicht, da dürfte es doch ein Gesetz geben, das solche Extreme verbietet.
Gleichermaßen sollten in dem Gesetz die Regeln für faire, menschenwürdige Arbeitsbedingungen festgeschrieben sein, das wird in Zeiten von Werkverträgen, Leiharbeit und äußeren wirksamen Arbeitsbedingungen immer wichtiger.

Petsch87
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Egal wohin

Amazon seine neuen Zelte aufschlagen wird, Amazon wird kommen, ob es nun auf diesem Grundstück ist, oder vielleicht doch wieder nach Kalsdorf zu allen anderen Logistikern.

Die Gemeinde Kalsdorf würde sich sicher freuen.

glashaus
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Scheinheilig

was sind schon 500 Lieferwagen gegen die zig Tausend Autos welche täglich sogern nach Seiersberg fahren. Händler welche auf online Shopping setzen werden überleben, die anderen werden jammern und eine Zeit lang noch vom Staat Geld fordern. Um dann letzten Endes doch untergehen.

khpaar
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Puffer für die Zukunft...

sagt eh schon alles! Und das Amazon sein Projekt schön-redet ist eh klar! Man braucht sich nur die Handelsstruktur in Amerika ansehen, dann weiß man was auf uns zukommt! Onlinehandel ja, aber nur wenn der Händler auch stationären Handel betreibt! (=Arbeitsplätze, Steuern im Land, fairer Wettbewerb,...)

donots1
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Wenn

Amazon wie jede andere Firma seiner Steuerpflicht in Österreich nachkommt, dann ja.

calcit
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Welche Steuerpflicht?

Und es gibt genug "österreichische" Unternehmungen die in geschickter Weise auch nicht ihrer Steuerpflicht nachkommen. Ich kanns denen auch nicht verübeln - Schuld daran ist die Politk die keine entsprechenden Steuergesetze schafft auf nationaler, euopäischer und auch internationaler Ebene.

c31af91295d0d1663eeeb99aa1d4a20e
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na ja..

man wird nicht verhindern können, dass Leute bei Amazon bestellen.
Service ist perfekt, Auswahl, und vor allem: jeder kann über Amazon anbieten!
und ad FySy:
ist man punkto Geschäftsschließungen, Lockdown Verhängungen usw.
nicht eh schon mitten in der Bestimmung:
WER DARF, WER DAF NICHT .
Schulschließung, über den Kopf des Ministers hinweg.
FFP2 Maskenpflicht im Freien >> siehe Schipiste Nihghtrace! usw.

GustavoGans
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Es ändert

nichts an der Situation, dass die bestellte Ware zugestellt werden muss.
Egal von wo aus geliefert wird.
Es ist ja nicht so,dass die Steirer weniger bestellen, wenn es in Graz kein Verteilerzentrum gibt.

 
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