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Erdbeben in Graz wahrnehmbarWankende Christbäume und Einsatz in der Lazarettgasse

Das Erdbeben zu Mittag in Kroatien war in Graz deutlich spürbar. In der Lazarettgasse wurde wegen einem angeblichen Dacheinsturz ein Großeinsatz ausgelöst, die Straße musste vorübergehend gesperrt werden. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Lazarettgasse musste nach dem Erdbeben kurz gesperrt werden © Gerald Winter-Pölsler
 

"Der Christbaum hat sich bewegt, die Kugeln vibriert, Wände gezittert". "War ziemlich heftig ... der Schreibtisch samt Monitor hat gewackelt, mir war ein bisschen schwindelig - ein sehr ungutes Gefühl." "Es hat alles gewackelt und gebrummt, voll grauslich." Kaum ein Grazer, kaum eine Grazerin, die am Dienstag gegen 12.19 Uhr nicht das schwere Erdbeben bemerkt haben, das sich im Raum Petrinja (Kroatien) ereignet hat. Auch auf unserer Facebookseite meldeten sich binnen kürzester Zeit schon mehr als 100 Menschen, die das Erdbeben bemerkt haben.

Kommentare (3)
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pescador
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Wir dürfen nicht vergessen....



.....das Atomkraftwerk Krsko in Slowenien ist nur 20 Kilometer von der Kroatischen und einige Kilometer mehr von der Österreichischen Grenze entfernt. Das Kraftwerk ist ein Altbau aus den 1970er Jahren und steht in einem erdbebengefährdeten Gebiet! Es gibt eine Studie, wonach das Kraftwerk einem starken Erdbeben nicht standhalten würde.

manfred130366
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Wenn

es richtig scheppert, und der Wind in die "richtige" Richtung bläst ist es egal, ob das AKW 20 Kilometer oder 2000 Kilometer weg ist, wie wir am Beispiel Tscheenobyl ja leider erleben mussten.

paulrandig
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manfred130366

Naja, es ist schon ein Unterschied, ob man ein paar Jahre lang keine Schwammerl aus dem Wald essen soll, oder ob das Leben, wie man es kennt, von Grund auf umgekrempelt wird.