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Graz im Lockdown-KollerBezirkssportplatz geräumt: "Liebesbrief" an Denunziantin

Ordnungswache und Polizei haben mit Verstößen gegen die Covid-Verordnung nicht viel zu tun. Rund um einen Einsatz in Graz kochen Emotionen aber über.

Verärgerte Familie in der Ragnitz macht sich Luft.
Verärgerte Familie in der Ragnitz macht sich Luft. © Hecke
 

Es ist wenig charmanter "Liebesbrief", den Unbekannte heute rund um den Bezirkssportplatz in der Ragnitz, mehrfach ausgehängt haben. "Kein Durchgang für jene bösartige, alte Denunziantin hier aus der Gegend ..." will man eine Dame hier lieber nicht mehr antreffen. Denn diese habe spielende Kinder und sportelnde Jugendliche bei Ordnungswache und Polizei verpfiffen.

Kommentare (5)
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Reipsi
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Das Plakat ist ja

schön, aber dürfen sie das ? Der Grund gehört . . . . wen ? Richtig der Stadt Graz falls das stimmt , dann auch nur das Magistrat Graz irgend etwas verbieten, oder sehe ich das falsch ?

Berndheimo
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Und die Bedrohung?

Auch ich bin dort vorbeigekommen und habe die jungen Leute sehr diszipliniert spielen gesehen - ohne zu wissen, dass dies nicht erlaubt ist. Und doch müssen, meine auch ich, gerade in Zeiten wie diesen Regeln auch dann eingehalten werden, wenn sie einem im konkreten Fall eigenartig vorkommen - nur so werden wir die dramatische Situation in den Griff bekommen. Außerdem: die handelnden Personen haben das ja offensichtlich gut gelöst.
Was eigenartiger Weise in diesem Bericht überhaupt nicht erwähnt wird, ist die Bedrohung der angeblichen Denunziantin, für die - wie es im Text heißt - kein Durchgang an dieser Stelle mehr gestattet sei. Was passiert ihr, wenn sie es dennoch versucht?
Die TexterInnen dieses Plakates haben also weit über das Ziel hinausgeschossen und in dieser Geschichte die mit Abstand traurigste Rolle gespielt.

Stemocell
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Der Artikel ist leider nicht ganz vollständig:

Als jemand, der die Bezirkssportanlage Ragnitz kennt.
Gestern Nachmittag kam es dort sehr wohl zu einem Polizeieinsatz. 2 Beamten und eine Beamtin waren da und haben die dort sportelnden und spielenden darauf hingewiesen, dass das Betreten der Anlage verboten ist. Es handelte sich bei den Personen nicht um ‚Migrantenkinder‘ sondern um Kinder und Erwachsene aus der Nachbarschaft die frische Luft schnappten und nicht wussten, dass das Betreten der Anlage verboten ist, da sich die Stadt Graz nicht bemühte, darauf mit Schildern hinzuweisen bzw. die Anlage zu sperren. Wurde wohl vergessen?!
Beim Fußballplatz hängt ein Schild, auf dem steht: Ballspielen gegeneinander verboten! Folglich war am Fußballplatz genau EIN Jugendlicher, der ALLEINE trainierte. Auch er wurde von der Polizei verscheucht, mit dem Hinweis, dass das Schild von Anfang November nicht mehr aktuell sei. Interessanterweise ist der angrenzende Spielplatz NICHT geräumt worden. Wer soll sich bei dem Theater noch auskennen

tupper10
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Wieso

stellt sich die KlZtg auf die Seite jener, die Vorsichtsregeln - auch wenn sie unpopulär und vielleicht hinterfragenswert sind- missachten, damit einander und Unbeteiligte gefährden und zum weiteren Lockdown beitragen? Dieser Bericht, in dem jemand, der auf Einhaltung der Vordichtsmaßnahmen pocht, als "Denunziant" angeprangert wird, bestätigt die Coronaleugner und Maßnahmenbezweifler. Es liegt auch an den Medien, ob wir es gemeinsam schaffen oder wieder Uneinigkeit säen. Oder schreibt die KlZtg ab jetzt auch gegen jene, die Maskenverweigerer in den Geschäften ansprechen? Bei einer älteren Dame verstehe ich, dass sie aus Angst vor einer Konfrontation mit Jugendlichen lieber die Ordnungswache informiert als selbst einzugreifen.

ma12
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HaHa

Wer aus Angst stirbt ist auch tot!