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La StradaSanfte Antworten und ein Stück, das die Abstände wahrt

Startschuss für den 2. Satz von La Strada: Das Straßenfestival trotzt der Corona-Krise und lässt die Stadt erklingen. So war der Auftakt.

Überraschungen nicht ausgeschlossen: bei "Stand-Alones" von Liquid Loft © (c) NikolaMilatovic
 

Freitag, Punkt 18 Uhr: Das Läuten der Kirchenglocken setzt den Startschuss für den 2. Satz von La Strada. Eröffnet wird das Straßenkunstfestival mit „Stand-Alones“ der österreichischen Gruppe Liquid Loft. Unter der Leitung von Chris Haring spielen sich die Performer vom Mariahilfer Platz Richtung Joanneumsviertel. Aus Lautsprechern ertönen Werbeslogans, Erzählungen und Musik: manchmal verzerrt, dann wieder schrill. Die Bewegungen der Darsteller passen sich der Soundkulisse an und verwandeln sich von langsam fließenden zu mechanisch abgehakten Regungen und ziehen damit Passanten in ihren Bann. Rund ums Eiserne Tor erklingen 19 Minuten lang 19 Töne: Günter Meinharts „Die sanfte Antwort“ wird von Grazer Musikern zum Klingen gebracht. Ein Mädchen mit Blockflöte, eine ältere Frau mit Cello und ein Mann mit Trompete: Sie alle spielen für sich und doch gemeinsam. Wer herumschlendert, staunt, wie ein kleiner Schritt nach vor ein anderes Instrument hörbar macht.

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