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Um sieben Millionen EuroFinanzstadtrat Riegler: Grazer Gastro-Gutscheine sind "völliger Unsinn"

Im Grazer Gemeinderat beschlossen FPÖ, SPÖ, Grüne und KPÖ die Einführung eines Gastrogutscheines für alle Haushalte. Die Kosten: Sieben Millionen Euro. Laut ÖVP-Stadtrat Günter Riegler sei dies aber ein wirtschaftlicher Unsinn - und rechtlich gar nicht möglich.

Gemeinderatssitzung in Graz © Jürgen Fuchs
 

Das Gezerre um den Grazer Gastrogutschein geht in die nächste Runde. Nachdem dieser im Juni wegen einer Abstimmungspanne nicht beschlossen wurde, gab es in der vergangenen Gemeinderatssitzung am Donnerstag nun eine Mehrheit für diesen SPÖ-Vorstoß.

Kommentare (16)

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Flose110
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Super Idee

Der Gastro Gutschein ist eine super Idee. Haushalte die finanziell seit Corona unter Druck stehen, könnten sich einmal einen schönen Sonntag machen, die Wirte würden profitieren, indem das Geschäft wieder anläuft und allgemein würde sich vielleicht die Stimmung wieder heben und auch der Konsum nachhaltig ein wenig angekurbelt werden.
Aber für die ÖVP ist das natürlich alles nicht nachvollziehbar. Die abgehobenen Bonzen dieser Partei haben keine Ahnung mehr von den Lebenrealitäten der "Normalbürger." Wird Zeit, dass sie endlich abgewählt werden.
Zum Glück scheint die SPÖ in Graz aus ihrem jahrelangen Dornröschenschlaf erwacht zu sein. Höchste Zeit, dass Graz wieder ein soziales Gewissen in der Politik bekommt.

ebox
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WTF! Das Provinznest Graz,


orientiert sich bei Managergagen an Millionenstädten!
Wo Nagl's Bro Riegler Corona Nachwehen spürt ist sicher die Grazer Minimundus Zwutschgerl Messe und nicht bei den Grazer Jammer-Wirt'n! (Kleine Online 08.07.2020)
Das dem verhaltensauffälligen Egger mind. 40 Urlaubstage und für eine NICHT!!Weiter/Fortbildung noch 42165.- Prämie zustehen ist ein Paradoxon für sich. (Kleine Online v. 07.07.2019)

zyni
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Fortbildung

für 42.000 Euro....

zyni
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Weltfremd wie so oft,

die guten Wirte sind schon wieder voll. Wozu dann noch Geld verbrennen? MwSt. können die Wirte zum Teil auch behalten.

menatwork
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7 Millionen entspricht etwa jener Summe

die Nagl und Konsorten für bloße Vorarbeiten zu komplett unsinnigen Ideen des Bürgermeisters einfach mal so verbrannt haben (Murgondel, Plabutschgondel, Olympiapleite, ...).

Mit dem Unterschied, dass der Gastrogutschein tatsächlich allen Grazer*innen gleichermaßen zugute käme und indirekt zu mehr Optimismus und einer Belebung der gesamten lokalen Wirtschaft führen würde, denn auch die Gastrobetriebe geben dieses Geld ja wieder aus.

Natürlich ist es so etwas keine sehr nachhaltige Investition, aber die Entrüstung des Finanzstadtrats ist angesichts der Pleiten von Schwarz-Blau einfach nur lächerlich.

Morioka
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Wenn sie aus der Wiener Erfahrung etwas gelernt haben ...

Verteilen sie nicht einfach Gutscheine dessen Restguthaben nach Verwendung verfällt. Auch die Höhe der Summe sollte wohl überlegt sein. Ein Single könnte mit 25 Euro gut 3x Essen gehen, zwar eher bescheiden, aber doch immerhin! Familien - vor allem grosse, mit 50 Euro? Die müssten bei so manchen Lokalitäten noch drauf zahlen, was wenig Anreiz bietet ihn zu konsumieren. Diese - wie auch WGs - würden ihn eher verkaufen, auf den einschlägigen Plattformen. Dazu kam noch die Sache mit den Diebstählen, die bedingte, zahlreiche Gutscheine zu sperren. Vonseiten der Gastwirte wurde auch die unnötig komplizierte Eingabe der Daten beklagt.

Könnte man also alles besser machen. Erstens in dem man höhere Werte ansetzt, Guthaben nicht nach einmaliger Konsumation verfallen, um einen Streueffekt zu erreichen von dem im besten Fall mehr als nur 1 Wirt 'um die Ecke' profitiert. Personalisierte Karten auf denen die Guthaben gespeichert sind, die Karten auf den Haushalt personalisiert und so nicht veräusserbar, dafür per Kassensystem mit zentraler Datenbank verbunden, einfachen Abzug der Summen ohne lange und komplizierte Dateneingaben.

Die Idee mit den Gutscheinen ist ja keine schlechte, sie muss nur richtig umgesetzt werden, um maximalen Nutzen daraus ziehen zu können - und die damit zu unterstützen, zu deren Unterstützung sie gedacht sind.

tigeranddragon
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Wir

reden hier von 50 bzw. 30 und nicht von €5000!

ronny999
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SPÖ

eine Partei zum Jubeln - keiner soll arbeiten - die Bonzen waren im Kommunismus auch super versorgt.

zyni
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Pam könnte mit dem GS gerade einmal

2 Glas Champagner trinken .....

stadtkater
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Für eine Liege im Club 55 in St. Tropez

müsste sie noch selbst einen 50er drauflegen.

stprei
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Sinnvoll

Man kann viel sinnvollere Dinge machen als mit der Gießkanne Schnitzel-Gutscheine auszuschütten. Das ist weder nachhaltig noch zielgruppen-spezifisch, hilft weder der Bevölkerung noch den Wirten. Außerdem wurden ja schon zahlreiche Unterstützungsmaßnahmen gesetzt (Gastgartenmiete, MWSt-Senkung,...). Alles in allem ist die billige Copy-Paste-Aktion von Ludwigs Wahlkampfgag zwar populistisch, aber reine Geldverschwendung.

melahide
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Ja genau

Man könnte noch einen Vorstands-Posten bei der Messe oder bei einer Holding schaffen. Wäre das Geld viel besser angelegt als bei den Bürgerinnen und Bürgern.

Wurde in den Gemeinderat eingebracht und mit demokratischer Mehrheit beschlossen. Halt ohne ÖVP. Diese muss es akzeptieren dass auch Beschlüsse gelten bei denen sie nicht mitstimmen!

melahide
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Wir

haben gar keinen Wirten mehr „ums Eck“. Auch keinen Bäcker oder sowas. Dafür 5 Millionen Supermärkte ... und da ich am „3 Bezirks Eck“ wohne dürfte ich den zb in St. Peter gar nicht einlösen?

pogusch1
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Natürlich ist der GS...

völliger Unsinn!
Für die Elite Riegler, Nagl und Co sind 50 Euro natürlich für nix! Geht sich ja nicht einmal ein Moet im Magnolia aus....

Geerdeter Steirer
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Dieses sogenannte Gießkannenprinzip bringt dem Bürger und auch den Gewerbebetrieben nichts, .............

das sind verbrannte 7 Mio. welche in eine "wirklich" nutzvollere Verwendung fließen sollten bzw. müssten !!

Diesen Versuch der künstlichen Aufpäppelung ohne wirklich wirksames in der Folge sollte bzw. müsste untersagt werden, die Leute und Bürger haben andere Probleme wo angesetzt werden müsste !!

GamperlAlfred
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Na gut

Wir haben ja auch einen schwarzen als Bürgermeister und keinen Ludwig