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Grazer VizebürgermeisterEustacchio: "Ich bin die Stimme der Autofahrer"

Vizebürgermeister und FPÖ-Chef Mario Eustacchio im Interview über Mobilität in Graz und die Koalition mit der ÖVP.

Mario Eustacchio: "Wir sind für ein Miteinander, kein Gegeneinander"
Mario Eustacchio: "Wir sind für ein Miteinander, kein Gegeneinander" © Jürgen Fuchs
 

Herr Eustacchio, es ist verwirrend. Gerade legten Sie mit Spitzen von Land und Stadt ein Radweg-Ausbauprogramm um 100 Millionen Euro vor, das Parkplätze kostet und Autos verdrängt. In Ihrer Parteigazette feiern Sie die „Autostadt Graz“. Fahren Sie mehrgleisig?

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rouge
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Vorwärts

es geht zurück! Hust hust.
Ein paar Stimmen wird er dafür bekommen.
Die wird er brauchen. Aber wer braucht die FPÖ?

Lodengrün
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Er kann versprechen so lange der Tag lang ist,

die Grazer versprechen ihm, dass er bald Geschichte ist. Bis auf seine Rechtsdrehung ist er sonst nicht erwähnenswert.

wabra149a
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Bin gespannt,

wann die GrazerInnen zu den Urnen gerufen werden.

mrb
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Blauer Troll!

Und sowas sitzt in der Regierung. Aber der schwarze Sigi dreht sich ja auch im Wind. Ich finde diese ganzen gestellten Fotos dieser Herren mit Fahrrädern einfach nur unsagbar peinlich und extremst lächerlich.

Marcuskleine
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Wir sind doch alle...

immer wieder mal Autofahrer. Die meisten von uns haben ihre eigene Stimme, die wenigsten fühlen sich vom unsichtbaren Vize-BM vertreten. Also meine Stimme ist er schon mal nicht ...

Lodengrün
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"Ich bin die Stimme der Autofahrer"

Darauf kann man sich etwas einbilden. Nicht die Verbannung des Verkehrs hat die Händler umgebracht, die horrenden Mieten, als auch die Mega Zentren am Stadtrand. Was er da erzählt kann er den Einfachen auf die Nase binden.

steinmhe
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Autoindustrie

Die Mehrzahl der Arbeitsplätze in Graz sind direkt oder indirekt abhängig von der Autoindustrie. Und von der Fahrradindustrie sind und werden nur sehr wenige Arbeitsplätze in Graz geschaffen.

zweigerl
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Die alte Milchmädchenrechnung

Die alte Milchmädchenrechnung mit den Arbeitsplätzen. Wäre Graz der größte Tabakwarenhersteller, müsste man dann - ? Die österreichische Weinindustrie setzt sich ja durchaus als Alkoholverharmlosungsagentur in Szene. Das zeigen die Werbebilder mit den glücklichen Weintrinkern. Wie die Buschenschenken das hinkriegen mit dem forcierten Weintrinken und der Autoan- und rückreise, ist mir ein Rätsel. Hypothese: Eventuell sind die exorbitant hohen Verkehrsstrafgebühren in Graz, wo man ständig von den "Organen" gejagt wird, der Preis für die Nichtpräsenz der Exekutive in den Weinbaugebieten.

MoVeiT
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Nur weil in Graz Autos gebaut werden...

...müssen diese ja nicht immer und überall fahren dürfen, oder?

blackpanther
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Wundert mich

dass er nicht noch die Stimme der Pferdefuhrwerke ist, bei dieser Negierung der weltweiten Entwicklung- und solche Politiker wollen zukunftsweisende Politik machen?

Plantago
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Dann sollen doch in Zukunft die Radfahrer

den Straßenbau finanzieren.

Parsec
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Versteckte Kosten Autoverkehr

Die Ausgaben öffentlicher Verwaltungen für den Autoverkehr werden zumeist mit dem Bau von Straßen assoziiert. Was viele nicht wissen: Gerade beim Autoverkehr gibt es eine ganze Reihe versteckter Kosten. Die höchsten Ausgaben entfallen dabei auf den Unterhalt und Bau von Parkplätzen sowie auf Straßenreinigung, Straßenbeleuchtung und Straßenentwässerung. Darüber hinaus sind erhebliche Mehraufwendungen bei Feuerwehr, Polizei, Wirtschaftsförderung, Grünflächenämtern und städtischen Bauhöfen durch den Autoverkehr bedingt. Je nach Kommune sind aber nur 15 bis 45 Prozent der Ausgaben durch Einnahmen gedeckt. Jeder Bürger finanziert somit indirekt den städtischen Autoverkehr mit durchschnittlich 150 Euro pro Jahr mit. Was in der Diskussion um die Kosten des Verkehrs häufig außen vor bleibt, sind die sogenannten externen Kosten des Verkehrs. Diese werden nicht von den Verursachern direkt getragen, sondern von der Allgemeinheit. Die bekanntesten sind die durch den Ausstoß von Luftschadstoffen, Klimagasen oder Lärm anfallenden Umwelt- und Gesundheitskosten sowie Unfallkosten.

Plantago
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der Bürger finanziert aber auch die Kraftfahrzeuge mit,

die als Einsatzfahrzeuge eingesetzt sind: Rettung, Polizei, Feuerwehr, sowie Müllabfuhr etc. Oder ist schon daran gedacht, diese Dienste in Zukunft mit Fahrrädern zu erledigen?

MoVeiT
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@Plantago

Wo haben Sie denn gelesen, dass ein gänzliches Auto-Verbot oder eine Abschaffung von Lieferdiensten oder Einsatzfahrzeugen gefordert würde? Nirgends, diese Forderung gibt es nicht! Gefordert wird lediglich, dass der öffentliche Raum gerechter auf alle Verkehrsteilnehmer aufgeteilt wird und dass Versäumnisse beim Ausbau der Infrastruktur endlich nachgeholt werden. In den 1950er- bis 1970er-Jahren wurden etliche Straßenbahnstrecken eingestellt. Radwege waren damals noch gar kein Thema. Nun haben sich die Zeiten geändert und es geht darum, das Tramnetz wieder auszubauen und ein ordentliches Radwege-Netz zu schaffen. Und das geht eben oft nicht ohne Einschränkungen für den KFZ-Verkehr. Der Joanneumring hat 5 Spuren (3x Fahren, 2x Schrägparken). Null davon sind für den Radverkehr. Die Forderung nach diesem wichtigen Lückenschluss ist mehr als gerechtfertigt und keinesfalls "autofeindlich", zumal dem Autoverkehr dort ja weiterhin 3-4 Spuren bleiben werden. Dass die FPÖ diesen Radweg blockiert ist reiner Populismus ohne jede Sachlichkeit.

Parsec
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Es geht darum...

... das der Autofahrer bei weiten nicht für alle Kosten aufkommt, die er verursacht. Ein nicht unwesentlicher Teil wird von der öffentlichen Hand (also von jedem Steuerzahler) mitfinanziert.

Stephan123
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... eine ewiggestrige Partei

dass man mit dieser Denkweise heute noch gewählt wird...

MoVeiT
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Gleichberechtigung ohne Infrastrukturausbau...

...ist eine politische Plattitüde, mehr nicht. Wie können Radfahrer gleichberechtigt sein, wenn ihnen am 5-spurigen Joanneumring seit Jahren ein Radweg verwehrt wird. Der FPÖ geht's nicht um Gleichberechtigung, sondern nur um das Auto und dessen weitere Bevorzugung.

melahide
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weil

die ganzen FPÖler bequeme alte Herren sind die jeden cm mit Auto fahren wollen.

MoVeiT
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Stimmt nicht...

Dort gibt es ganauso viele Radfahrer. Aber aus irgendeinem Grund will man sich zwanghaft als "Autofahrerpartei" positionieren.

wabra149a
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@MoVeiT

Das Kuriose ist, dass er sogar selbst oft mit dem Rad fährt - trotzdem checkt er's nicht, tstststs

siral1000
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Es braucht....

KEINE Stimme der Autofahrer, das Auto hat im Vergleich einen übermächtigen Anteil an öffentlicher Fläche - steht dazu noch die meiste Zeit platzverbrauchend herum.

Höchste Zeit, dass umweltfreundliche und nachhaltige Verkehrsmittel priorisiert werden!

Plantago
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Mir ist aufgefallen, dass viele Häuser auch ständig platzverbrauchend herum stehen,

obwohl stunden- oder tage- bis wochenlang niemand in ihnen lebt. Vielleicht sollte man da auch Jurten und Zelte priorisieren?

MoVeiT
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Leerstehende Wohnungen...

...sind in der Tat in einer wachsenden Stadt auch ein Problem, aber ein ganz anderes. Sie sind privates Eigentum. Die meisten Autos parken hingegen auf öffentlichen Flächen. Mieten oder kaufen Sie sich einen Parkplatz, dann können Sie Ihr Auto 24/7 dort abstellen. Im öffentlichen Raum ist es Platzverschwendung und massiv zu hinterfragen.

melahide
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Echt

der Mensch lebt im Gestern für eine Partei der Ewig-Gestrigen. Untragbar. "Mit mir gibt es keinen Radweg. Ich will dass die Menschen mit dem Auto und rauchend bis ins Geschäft rein fahren

hcandussi
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Ironie der Geschichte, Bgm. Nagl ins Stammbuch geschrieben:

Nagl ließ Schwarz-Grün platzen, u.a. weil er, bzw. die Wirtschaftskämmerer, gegen den Radweg am Joanneumring waren. Das war Politik von gestern.
Nun will Nagl den Radweg am Joanneumring aber Eustacchio ist dagegen und befürwortet damit weiterhin das Chaos in der Hans-Sachs-Gasse, der Stubenberggasse und der Schmiedgasse, wo Fußgänger*innen und Radfahrer*innen zusammengepfercht werden. Das ist Politik von vorgestern.