Internationaler Tag des FahrradsVerkehrsstadträtin Kahr plant den Grazer Ringradweg neu

Bekommt der Joanneumring endlich einen Radweg? Die Radlobby fordert das schon seit Jahren, Verkehrsstadträtin Elke Kahr unternimmt jetzt einen neuen Anlauf.

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Joanneumring
Das ist der Joanneumring: Autos only, dafür verteilt auf fünf Spuren. Radfahren können dort nur Mutige © Michael Saria
 

Drei Fahrspuren für Autos, links und rechts Schrägparkplätze für Autos, macht gesamt fünf Spuren für den Pkw-Verkehr - das ist der Joanneumring mitten im Zentrum von Graz. Zeitgemäß? Wohl kaum. Bei seiner Rundfahrt durch die Stadt vor einigen Jahren fühlte sich Mobilitätsfachmann Mikael Colville-Anderson aus Kopenhagen beim Anblick des Rings in die 1950er-Jahre zurückversetzt.

Kommentare (4)
hcandussi
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Warum bis 2024 warten?

Ähnlich der Wickenburggasse könnte man auch am Ring durch eine provisorische Abplankung eines Radweges eine Testphase für eine dann gemeinsam mit dem Kreuzungsneubau endgültig fixierte Verkehrsführung realisieren. Dies hätte den Vorteil, dass man eventuelle Unwägbarkeiten noch vor der baulichen Umsetzung erkennt und sich nachträgliche Korrekturen erspart.
Der tägliche Wahnsinn durch das Aufeinanderloslassen von Radfahrer*innen und Fußgänger*innen inklusive Zustellverkehr und Schanigärten in der Hans-Sachs-Gasse muss bald ein Ende haben! Dafür ist eine schnelle Radroute durch die Innenstadt, am besten über Opern- und Joanneumring unerlässlich.

paulrandig
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Von möglichen Wegeführungen habe ich schon 2006...

...Montagen für Argus gemacht. Es ist erstaunlich, wie wenig sich in dieser Stadt bewegt, wenn die Bewegung nicht motorisiert erfolgt.
Argus ist eh immer lästig in diese Richtung, aber der Widerstand gegen eine lebenswerte Stadt ist einfach zu groß.

homerjsimpson
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Der Joanneum ist Sinnbild für das Versagen von Nagl.

Solange die Straße aussieht wie sie aussieht (3 spuriger Autoverkehr plus Parkspuren wieder nur Auto) braucht niemand von einer Verkehrswende in Graz auch nur sprechen. Da ist Platz genug: Nur nicht für Radfahrer. Weil das Nagl und Co immer verhindert haben.

duesenwerni
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Wird wohl wieder (wie so oft) zu Lasten und auf Kosten ...

… der Sicherheit der Fußgänger gehen. Den Mut für die Errichtung abgesonderter Radfahrstreifen zu Lasten des KFZ-Verkehrs traue ich der Stadtregierung nicht zu.