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Um 125.000 EuroSo schaut die neue, riesige Sprühnebelanlage am Tummelplatz aus

Die Rohre sind montiert, ab kommender Woche startet der Test: Die riesige Sprühnebelanlage quer über den halben Tummelplatz soll im Sommer für Abkühlung sorgen.

Sprühnebel Tummelplatz
Aus acht Rohren wird am Tummelplatz gegen die Hitze gesprüht © Jürgen Fuchs
 

Verwunderte Blicke und verrenkte Hälse am Grazer Tummelplatz: Viele Leute fragen sich, was das für dünne Stahlrohre sind, die in rund 4,5 Meter Höhe quer über den halben Platz geführt werden. Des Rätsels Lösung: Bei der Konstruktion handelt es sich um die schon lange angekündigte Sprühnebelanlage. Der Tummelplatz als "cooler Hotspot", wie es auf der Erklärtafel heißt.

Kommentare (11)

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Morioka
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Sonnensegel ...

Oder Förderung von Projekten ähnlich [*]Solar Splines, spendet Schatten, liefert Energie sprich Strom, und schafft Nachhaltigkeit in der Erzeugung von Energie. Mit 125k Euro wäre noch mehr möglich, als einen Platz, einen Ort in einer grossen Stadt, dazu noch mit Wasser.

Im Sommer, wenn es heiss wird, und Alle dazu aufgerufen sind Wasser zu sparen - wird die Analge dennoch betrieben? Oder stellt sie sich dann als das wertlose und überteuerte Objekt heraus, mit einem Gestänge dass keinen Schatten zu spenden vermag, dass es ist?

Nun hilft alles Jammern nichts, es ist dieses Projekt Tatsache und Realität. Man könnte auch versucht sein, alle Mittel in Bewegung zu setzen, dass das sinnlose Projekt rückgängig - und Hr. Nagl und alle die es ersonnen haben, zur Rückerstattung der Kaufsumme und aller damit einhergehender Nebenkosten anzuhalten, um die ausgetrocknete Stadtkasse mit flüssigem Mana zu füllen. Auch - wenn es nur ein Tropfen auf den heissen Stein ist.

[*] Ein Projekt zu finden auf Reset.org - in Kombination mit angepasstem Befestigungs-System, um darunter Sonnensegel zur zusätlichen Beschattung anbringen zu können, schlüge zwei - gar drei Fliegen mit einer Klappe. Da könnten sich die Grazer ja mal mit den Initiatoren des Projekts in Verbindung setzen und etwas gescheites austüfteln, wo man ohne Bedenken Nagl mit Köfpen machen kann - obendrein billiger ...

stadtkater
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Und die 125.000 €

stammen aus Nagls Klimainnovationsfonds!

olejetztaber
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Super Idee, auch mit Desinfektionsmittel brauchbar

Wie schon in anderen Posts erwähnt: BÄUME sind die Lösung!

FySy
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Sargnagel

Grünes Graz?? Bäume werden gefällt, Wiesen zubetoniert und dann Trinkwasser in der Stadt verdunstet und sie zu kühlen. Ja und das noch für 125.000€ aus Steuergeld. Super.
Auch ja, Murgondel und Plabutschgondel stehen ja auch noch auf der Liste.

stadtkater
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Sie haben

die U-Bahn, die Bienenstockgaragen und die Murschiffahrt vergessen! Alles, worum uns die ganze Welt beneiden wird und Millionen Touristen werden sich das anschauen wollen und Milliarden Umsätze in der Innenstadt generieren;)!

duesenwerni
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Genauso sinnlos und teuer wie die seinerzeit im Boden ...

... verbauten bunten Lämpchen. Und wohl genauso lange funktionstüchtig, speziell beim harten Grazer Wasser ...
Schade, Bäume wären billiger und besser fürs Klima gewesen. Ganz abgesehen, dass sie im Gegensatz zu ein paar Stahlrohen auch Schatten spenden würden.
Aber wer schon einen "Schatten" hat, braucht keine Bäume ...

JohannK
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Dass hier das Pflanzen von Bäumen

zum Schatten spenden die bessere Lösung gegen die Hitze wäre ist wohl jedem vernünftig Denkenden klar. Gastgärten, die diese Möglichkeit nicht haben können gerne auf ihre Kosten Sprühnebelanlagen installieren.

Mein Graz
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Sprühnebel ist ja ein netter Gag, der sicherlich die Oberflächentemperatur senkt,

Wie viele Bäume hätte man um diese 125.000 € pflanzen können?

Nagl verpulvert nicht nur mein Steuergeld für eine Anlage, die zwar örtlich sehr begrenzt Kühlung bringt, aber keinerlei nachhaltigen Effekt hat.

Mich würde auch interessieren, wie viel diese Anlage im Betrieb kostet und welche Wassermenge benötigt wird. Wasser, das gerade in der heißen Jahreszeit oft knapp wird und mit dem man neu gepflanzte Bäume hätte bewässern können.

duesenwerni
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"Mich würde auch interessieren, wie viel diese Anlage ...

im Betrieb kostet und welche Wassermenge benötigt wird. "
Ich fürchte, das werden wir nie erfahren.

KurzJohann
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Das Beste ist gerade gut genug!

Wartungs- und Betriebskosten sind bei Leuchtturmprojekten eher nebensächlich. Dazu kommen natürlich auch die Kosten für den Abbau der Anlage. Ein gutes Beispiel für ein misslungenes Klimaprojekt ist der Rückbau der Anlagen für den E-Bus Test in Graz. Aufwändig und pompös eingeführt und nach zahlreichen Problemen erfolglos eingestellt. Perfekte Beispiele für erfolgreiche Politikinszenierung.

Mein Graz
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@duesenwerni

Das befürchte ich auch.
Ich hoffe allerdings, dass die Opposition da dann nachbohrt.