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GrazNagl: "Im Gemeinderat herrscht die Politik des Boxrings"

Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl sieht für Türkis-Grün eine „anstrengende politische Reise“, will Müll-Sünder künftig bestrafen und glaubt fest an die Plabutschgondel. Ein Interview.

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Siegfried Nagl
Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl, seit 2003 im Amt © Ballguide/Martin
 

Herr Bürgermeister, Österreich hat eine neue Bundesregierung. Was bedeutet Türkis-Grün für Schwarz-Blau in Graz?
Siegfried Nagl: Vorneweg, ich habe immer gesagt, dass wir für das neue Jahr handlungsfähige Regierungen auf allen Ebenen brauchen. Das haben wir jetzt und das ist wichtig, weil wir als Stadt die Unterstützung von Land und Bund brauchen.

Kommentare (7)

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pietrok5
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Plabutschgondel ist eine Schnapsidee

In anderen Städten werden Gondelbahnen geplant und gebaut, um den Verkehr von der Strasse zu bringen. Das ist in Linz, Wien und München so. Auch in Graz würden sich Kärntner- oder Strassganger Strasse für Gondelbahnen anbieten. Der Grazer Westen erstickt im Verkehr, Buslinien sind an der Kapazitätsgrenze.
Eine Gondelbahn auf den Plabutsch und weiter nach Thal brauchen nur wenige. Es würde völlig reichen, die Buslinie nach Thal auszubauen, und vor allem für eine ordentliche Gastronomie am Thaler See und am Plabutsch zu sorgen, um beides für Städter und Touristen attraktiver zu machen. Eine Gondelbahn mit der geplanten Kapazität ist völlig überdimensioniert, auch die Seibahn vor Jahrzehnten war bei weitem nicht ausgelastet.
Schade dass es in Graz keine Gemeinderatswahlen gibt, dann könnte man den realitätsfremden Ideen des Herrn Bürgermeister leichter Einhalt gebieten.

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X22
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Ja,ja 15 Meter pro Sekunde Fließgeschwindigkeit, wo habens die den gemessen

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wabra149a
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Der Herr Bürgermeister

sollte sich endlich von seinen - mit Verlaub - Schnapsideen (KFZ-Bienenstockgarage am Eisernen Tor und Gondeln aller Art) verabschieden. Es reicht!

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Strassenbahnausbau
3
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Eine neue Tiefgarage...

...als Voraussetzung für eine Fußgängerzone in der Kaiserfeldgasse. Das kann auch nur von Nagl kommen. Die Fußgängerzone wäre ohne große Kosten sofort realisierbar. Sie ist von den ansüssigen Betrieben (u.a. Café Kaiserfeld) gewollt. Deie Parkplätze dort sind entbehrlich, es gibt eh an beiden Enden der Kaiserfeldgasse Garagen (Andreas-Hofer-Platz bzw. Rosarium/Oper).

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stprei
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Anrainer

Die Parkplätze werden eher von Anrainern bzw. Unternhemern dort (oranges Pickerl) genutzt, gerade am Abend. Denen kann man schon die Parkplätze streichen, aber das Glück wird enden wollend sein. So wie bei jeder anderen Straße in der Innenstadt (z.B. Technikerstraße, Kloserwiesgasse, Raubergasse, Grazbachgasse) trifft man immer die Bewohner der Stadt, die dann keinen Parkplatz und auch kein Angebot haben, das abzufangen.

Anhand des Füllgrades der Garagen (Kastner, AH-Platz, Pfauengarten etc.) sieht man aber, das durchaus Bedarf an Parkflächen besteht. Und die Parkplätze sind für die Handelsbetriebe in der Stadt notwendig, der Nachteil gegenüber Shopping-Centern mit tausenden Stellflächen wäre sonst noch größer.

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Strassenbahnausbau
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Ich halte es für grundsätzlich problematisch...

...Parkplätze als Notwendigkeit für eine Geschäftsstandort zu sehen. Klar, solange es Parkplätze gibt, werden diese genutzt. Aber wenn stattdessen die FuZo ausgeweitet wird, wie zB in Ljubljana, schadet das der Innenstadt nicht. Ganz im Gegenteil. Für Anrainer besteht die Möglichkeit, Sammelgaragen zu errichten, was bei der TU ja anscheinend auch geplant ist. Aber den Standort beim Eisernen Tor halte ich weiterhin für Unsinn. Zumal der Opernring irgendwann auch rückgebaut werden sollte. Eine riesige Vorrangstraße mitten durch die Altstadt ist ja auch nicht wirklich ein zeitgemäßes Konzept. Der Durchzugsverkehr muss um die Innenstadt herumgeleitet werden, und nicht mitten durch.

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Mila9
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Ljubljana ist ein schlechtes Beispiel dafür

Ich bin der Meinung, dass die Autos unter die Erde müssen und wir müssen auch akzeptieren, dass wir einen Mix an Verkehrsteilnehmer haben. Aber Ljubljana als Vorzeigebeispiel zu nehmen ist keine gute Idee. Weil durch die Änderung des Verkehrskonzeptes und Ausweitung der FUZO folgendes passiert ist. Kleine Nischengeschäfte sind verschwunden, nur mehr Ketten und Billig-Geschäfte und die Klientel, die das Geld für den Einkauf hat, ist aufgrund der fehlenden Parkplätze weggeblieben. Insgesamt hat das neue Konzept viele Arbeitsplätze und viel Kaufkraft gekostet.

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