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Tegetthoffbrücke Bis zu zwei Jahre Bauzeit: Brücke wird abgerissen und komplett neu errichtet

Die Stadt baut die Tegetthoffbrücke im Zentrum um rund 27 Millionen Euro neu. Die neue Konstruktion wird kein Geländer haben und den Zugang zum Wasser erleichtern. Der Innenstadt-Verkehr muss dafür 24 Monate lang entlang anderer Routen verlaufen.

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Ein erster Blick auf die neue Brücke © Visualisierung: Wolfgang Taschapeller ZT GmbH
 

Wie berichtet steht Graz eine Mega-Baustelle bevor. Nun sind die ersten Details fix: Ab Herbst 2021 und bis Winter 2023/24 wird die Tegetthoffbrücke abgerissen und durch eine komplett neue Konstruktion ersetzt. Die Baustelle dauert bis zu zwei Jahre. Details zum Neubau wurden am heutigen Dienstag von Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP), Stadtbaudirektor Bertram Werle und Stadtplanungschef Bernhard Inninger präsentiert. Ihr Tenor: Die Grazer Innenstadt ziert künftig eine Brücke ohne Geländer. 

Kommentare (25)

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halelale
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Wer will im 21 Jhd eine urbane Innenstadtbrücke....

.... mit 3 KFZ Spuren???? Der Individualverkehr mit PKWs gehört im Sinne der Lebensqualität für alle Städter massivst an die Kandarre genommen.
Hier sieht man wieder Verkehrsplanung am Beispiel der 50er und 60er Jahre. Das ist nicht mehr zeitgemäß was hier gemacht wird.
Bitte im Sinne unserer Kinder, lasst uns dazulernen und nicht auf Gier und Bequemlichkeit achten. Im Bürgerkäfig auf Asphaltpisten werden Kinder nicht erwachsen und spielt sich kein Leben ab.

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krambambuli
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Der größte Fehler

In der stadtplanung der letzten 20 jahre...die bim nicht über den griesplatz zu führen. Ich denke das wird sich in 10 bis 15 jahren bitter rächen. Aber dann sind die jetzigen politiker eh in der wirtschaft irgendwo aufsichtsräte und müsssen sich damit nicht mehr beschäftigen.

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melahide
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Aber

dennoch ist die Frage, ob man den Verkehr nicht mal in Ruhe lassen kann. Mit dem Auto fahren viele über die Brücke. Da zu sagen „schauen wir mal“ und 18 Monate Stau zu haben, das führt zu nichts.

Ich selber hätte gerne eine Runde Mitleid. Muss in der Früh durch den Augarten (wenn ich mit Rad fahre) und habe jetzt seit langer Zeit diese schöne Baustelle die ich großräumig umfahren muss. In verschiedensten Varianten. Besagte Brücke die abgerissen wird benutz ich mit dem Auto wenn ... oje.

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altbayer
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Bild gesehen

Sorry, wenn ich mir das Bild der Brücke so ansehe - die Bauordnung wird ein Geländer vorschreiben.
Die Abspannung der Oberleitung wird so auf die Länge nicht funktionieren.
Wie wird die Oberfläche ausgeleuchtet? Es gibt Reflektorstrahler, aber nicht für diese Weiten.

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jaenner61
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irgendwie ist das wie beim fußball

da haben wir auch fast 1 million trainer, und hier gibt es jede menge architekten, hochbau ingenieure, statiker und sachverständige. da kann ja fast nichts mehr schief gehen 😉

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altbayer
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1.20 m

Es gibt halt Normen, die bei Absturzgefahr über 1m für Radfahrer ein Geländer von 1.20m vorsehen.
Die Ausleuchtung der Fläche muss nach Norm, vor allem bei Fussgängerübergängen, hergestellt werden.
Lasst Ingeieurbauten von Bauingenieuren und nicht von Architekten planen, sonst wird es teuer.

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paulrandig
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altbayer

Lassen wir Ingenieurbauten nur von Handwerkern planen, haben wir genau die nichtssagenden Betonbrettln der Siebzigerjahre.
Ideal ist immer eine fruchtbare Zusammenarbeit von Phantasten, die auch mal quer denken dürfen, mit Realisten, die das Machbare kennen. Wenn jeder Beteiligte akzeptiert, dass er alleine nicht alle Weisheit mit dem Löffel gefressen hat und auch weiß, wo jeweils seine Grenzen sind, können schöne Bauwerke herauskommen, die sowohl funktionieren als auch eine eigene Persönlichkeit haben.

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altbayer
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Wahnsinnig

Die GKB Unterführung Reininghaus wurde vor ca.10 Jahren gebaut - die Strassenbahn wurde nicht berücksichtigt. Alles muss umgebaut werden. Das kostet jetzt Millionen.
Die Tegethoffbrücke hält die Belastung der Strassenbahn nicht aus - kostet auch Millionen.
Wobei ich mir schon eine Sanierung mit konstruktiven Aufbeton und Lamellenverklebung vorstellen könnte.

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rahvin
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Kann/wird

Kann teurer werden, Kosten können schwer abgeschätzt werden. Heisst: Wird teurer werden. Signifikant teurer. Von den zusätzlichen Kosten wegen des Verkehrschaos, das entstehen wird (wir sind schließlich in Graz) wird nichts gesagt.

Und weil man nicht weiss, wie teuer es wirklich werden wird, kann man also sicher sagen, dass der Neubau teurer werden wird als eine Renovierung oder ein Umbau der alten. Das macht Sinn. Und der letzte Satz war Sarkasmus.

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melahide
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Hoffe

Sie haben sich vorher über die Besitzverhältnisse der umliegenden Grundstücke informiert...

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Carlo62
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Meinst Du etwa die Mur?

Oder die Murböschung?

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Mein Graz
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@Carlo62

Meint er sicher nicht.
Der neue Mursteg wurde gebaut und fertig gestellt, ohne einen Vertrag mit dem Besitzer des Grundstücks abgeschlossen zu haben, an dem er beginnt bzw. endet. Der Steg endet im "Nichts" 3 m über dem Boden, obwohl er schon benützbar ist...

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calcit
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Nun, es ist ja die Frage wer hier den Vertrag verzögert hat...

...bzw. wer sich da noch was rausschlagen wollte...da ist leicht lästern...

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Mein Graz
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@calcit

Auszug aus dem Bericht dazu in der Kleinen:
"Obwohl die fehlende Vereinbarung skurril anmutet, laufen die Verhandlungen mit Christian Kovac, Besitzer der Seifenfabrik, seit Langem. Dem Vernehmen nach haben zuständige Abteilungsleiter die Verhandlungen an ihre Mitarbeiter abgegeben – die zwischenmenschliche Chemie soll keine konstruktiven Gespräche mehr zugelassen haben. Trotzdem laufen die Gespräche weiter auf Hochtouren, wie beide Seiten bekräftigen. Kovac soll für das Entgegenkommen, die Durchquerung seines Grundstückes zu gestatten, gegenüber der Stadt aber Forderungen gestellt haben.
„Dabei handelt es sich unter anderem um einen Sichtschutz zwischen dem Weg und der Seifenfabrik“, sagt Christian Köberl, Sprecher von Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP). Schon kommende Woche soll ein Entwurf am Tisch liegen. Obwohl Details fehlen, sei es fix, dass es den Geh- und Radweg geben wird, so Köberl. Seitens Immobilien Kovac bestätigt Heike Heinisser auf Anfrage der Kleinen Zeitung den Wunsch nach einem Sichtschutz, „damit Veranstaltungen in der Seifenfabrik künftig nicht gestört werden“. Es sei jedoch eine Vielzahl an Fragen offen – darunter, wer den Winterdienst übernehme oder die Haftung im Falle von Unfällen. „Die Stadt muss uns hier entgegenkommen“, so Heinisser, die aber auch betont, für eine rasche Lösung zu plädieren."

Nicht einmal die Vertreter der Stadt scheinen der Meinung zu sein, dass es hier darum geht, "etwas heraus zu schlagen", also finanziell davon zu profitieren.

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herwig67
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Geländer notwendig

Im Sinne der Barrierefreiheit und der gefahrlosen Benützung durch nicht so mobile Personen muss der Fußweg beidseits der Brücke durch ein Geländer gesichert werden. Ebenso dient ein Geländer auch zum Anhalten bei einer oft gesundheitsbedingten
Pause. Auch bei den Stufen fehlt mir ein Geländer. Sonst ein schöner Entwurf.

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paulrandig
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herwig67

Bei den Stufen müssen ohnehin alle paar Meter Geländer kommen. Aber die führen dann eben quer zur Brückenrichtung die Stufen hinunter und sind keine "Barriere".

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Peterbolika
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Echt super!

Im Süden von Graz wäre eine zusätzliche Brücke 100 mal wichtiger!

In der Innenstadt würde auch eine Fußgänger/Radfahrerbrücke reichen inklusive einer Modernisierung der Alten, die noch gar nicht so alt ist!

Schon mal nachgedacht, ihr verantwortlichen Stadtplaner?

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jaenner61
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@peterbolika: schon mal überlegt einen kurs in der vhs zu belegen?

titel des kurses: lesen und das gelesene verstehen!
die gründe für den neubau bzw gegen eine sanierung der alten brücke sind genau beschrieben!

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Peterbolika
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@jaenner61

Danke für den guten Tipp! Hab ich gelesen! Nur seit wann ist den unser Herr Bürgermeister Nagl ein Verkehrsexperte?
Ein falsches Wunschdenken vielleicht, mehrere wichtige Straßenzüge wie die Neutorgasse und die Radetzkystraße für die Tram zu opfern?

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AIRAM123
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Sie planen was ...

... aber denken zu klein und wissen nicht was sie mit dem Verkehr machen. Super

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Mein Graz
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Da wird eine Brücke neu gebaut

und dann wird die neue Brücke nur um 3 1/2 m breiter als die alte?
Warum plant man nicht eine eigene Trassenführung ein, damit man den Mischverkehr von Bim und KFZ vermeidet, zumal eine Spur für KFZ eingespart wird.

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calcit
3
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Weil eventuell an den Ufern nicht mehr Platz ist...

...für einen breitere Brücke bzw. breitere Fundamente?

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Mein Graz
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2
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@calcit

Wenn man sich ansieht, wie breit die geplante Brücke auf der Seite der Innenstadt ist kann ich mir nicht vorstellen, dass es - bei einer Planung, die Verbindung zur Mur vielleicht nur auf einer Seite zu bauen - nicht genügend Platz gäbe.

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MichaelP
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Wegen der Konstruktion ...

Die Adaptierung der alten Brücke ist wohl aus statischen Gründen nicht ganz so einfach, wie du dir das vorstellst.

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Mein Graz
6
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@MichaelP

Ich schreibe nicht von der alten Brücke, sondern von der Planung der neuen!
Dass man eine alte Brücke nicht einfach statisch verändern kann ist sogar mir als Laien völlig klar.

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