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Kampf dem KlimawandelMit dem "Öko-100er" statt mit Tempo 140 auf der Autobahn

Der ehemalige Vielfahrer Peter Senger und Anna-Maria Wobik steigen auf die Bremse und fahren auf der Autobahn maximal nur mehr 100 km/h.

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Öko-100er
Peter Senger und Anna-Maria Wobik fahren seit April nur mehr 100 km/h auf der Autobahn © Ballguide/Hanschitz
 

Gut 30.000 Kilometer war er früher pro Jahr mit dem Auto unterwegs, erzählt Peter Senger. Er hat also Ahnung vom Autofahren. Das schickt der Grazer voraus, wenn er von der Initiative erzählt, die er gemeinsam mit Anna-Maria Wobik aus Gleisdorf gestartet hat: „Wir fahren auf der Autobahn nur mehr maximal 100 km/h.“ Und das aus Umweltschutzgründen.

Kommentare (15)

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huetteka1
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Ergänzung zu: Diese Initiative ist sehr gefährlich! Vorsicht!

Wie am Ende des ersten Kommentars von mir erläutert hier die Zahlen: angenommen 400km (Graz - Wien - Graz) bei 95km/netto beträgt die Fahrzeit 4h12min38sek, bei 144 netto 2h46min40sek. Also eine Ersparnis von knapp 1,5 Stunden! Auch wenn das Auto dann maximal 3L mehr Verbrauchen würde (was m.E Unsinn ist) würde das 12L und ~14€ ausmachen, was ich gerne bereit bin zu zahlen für 1,5h mehr Freizeit (am Tag). Dafür lieber keine Kreuzfahrt oder Flug nach XY im Jahr sondern Urlaub daheim in einem wunderbaren, sicheren und schönen Land ohne Transfährstress und ganz viel CO2, da kann man auch mal ansetzten, dann bleibt das Geld in der Region und man unterstützt seine Mitbürger und sich selbst (in gewisser Weise) sogar damit. Und wenns schon wieder um die Sicherheit geht: wo sind die jährlich verpflichtenden Fahreignungstests für 70+ (physiologisch, psychologisch, Reaktionsfähigkeit und der Test auf Medikamente). Das würde die Sicherheit auch ordentlich erhöhen... Leider sind die Zeichen hier begrenzt (meine Zeit auch, die wie erwähnt auch seinen Wert hat) sonst könnte ich einen ganzen Roman zu diesem Thema schreiben. In diesem Sinne kommt ALLE gut an, gebt acht aufeinander, nehmt Rücksicht und habt Verständniss für die die "langsam" fahren aber auch die die nicht jeden Tag Zeit zum "chillen" auf der ÖAB Zeit haben.

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Mein Graz
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@huetteka1

Die Berechnung die du da anstellst ist graue Theorie:
Du kannst niemals die ganze Strecke mit - verbotenen - netto 144 durchfahren, du wirst immer wieder bremsen müssen, du solltest auch die langen Geschwindigkeitsbegrenzungen über den Wechsel nicht unberücksichtigt lassen (oder fährst du bei der Section Control auch mit 144 durch?).
Derjenige, der mit "netto 95" fährt bremst viel seltener, kann auch die Section Control so weiterfahren und wird eher die von dir errechnete Fahrzeit erreichen als deine utopischen 2h 46min.

Dass du die Umwelt mit "netto 145" wesentlich mehr belastest als jemand mit 100 ist dir hoffentlich klar, da hilft es auch nicht, wenn du dann im Urlaub zu Hause bleibst, denn auch hier wirst du nicht in deiner Wohnung hocken sondern Ausflüge machen.

Was du mit deinem Geld und deinem "tollen Auto" machst ist mir wurscht. Was du für die Umwelt machst sollte dir nicht wurscht sein.

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huetteka1
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@Mein Graz

Punkt 1:
Es geht hier um eine rein repräsentative Strecke Graz - Wien entscheidend sind die 400km
Punkt 2:
Wenn ALLE ihre Spur weise und mit Bedacht wählen bin ich schon des öfteren genau diese Strecke bis auf den Wechsel im Tempo durchgefahren ohne einmal zu bremsen! (wie gesagt zahle keine Strafen und bewege mich im gesetzlichen Rahmen daher am Wechsel langsamer!) (95 am Tempo, auch zb durch Wien wenns der Verkehr hergibt).
Punkt 3: "Verbotene 144" Das zeigt mein GPS an. Und mit den Messtoleranzen und Toleranzen ist das im gesetzlichen Rahmen! Ab ~3-4km/h mehr heißt es zahlen! Aber Tempomat -> kein Problem.
Punkt 4: Urlaub. Am See werd ich wohl kaum jeden Tag 300km mit Kindern herumfahren, soviel dazu. Fahr deine 100 auf der äußeren RECHTEN Spur, flieg jeden Sommer nach (Mallorca, Amerika, Afrika,...) und komm dir gern als Oberöko vor! Ich werds dir nicht verbieten! Nur solltest DU und all die anderen Herumflieger da draußen mal Mineralölsteuer zahlen für den Flug
Punkt 5: Auto. Das sollte nur als Beispiel dienen. Was das über langen Zeitraum getestet bei MIR ausmacht. Da DU aber glaubst das, das Angeberei oder sowas ist (mit einem alten A4 angeben, ich fall um) sieht man deine geistige Beschaffenheit...
Punkt 6: Alleine die komplett Fehhlenden Argumente, Zahlen, Studien deinerseits sprechen Bände...

Trotzdem werde ich auch für dich bremsen...

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huetteka1
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Diese Initiative ist sehr gefährlich! Vorsicht!

Diese Initiative sollte von den beiden schleunigst geändert werden auf: "Mit 90km/h hinter den LKWs BLEIBEN und sparen!" Und nicht alle anderen, deren Zeit knapp ist oder die endlich nachhause zu ihren Kindern wollen, mit 100 auf der 2, 3 oder (ja sogar da!) 4 Spur quälen! Wenn ich in Pension bin (wie Sie offensichtlich) oder ich mit den Kindern in den Urlaub fahre dann reichen mir 100 auch, kein Problem. Aber warum sie ausgerechnet jetzt mit so einer Initiative kommen ist mir klar! Jetzt hab ICH ja Zeit, also müssen alle anderen auch! Wichtig ist auch das Sie nicht erwähnen das man andere Verkehrsteilnehmer nicht behindern soll und rechts bleiben soll. Wenn dann wieder solche Spezialisten hinter den LKWs ohne Rücksicht auf Verluste mit heißen 100 auf die Überholspur reißen und dann zB. ich WIEDER eine Notbremsung einleiten muss da ich im AD äußerst Linke Spur Tempomat 150 (144 netto) fahre (nein seit Jahren keine Strafen) dann ist ihr ökologischer Vorteil sogleich wieder dahin und es ist brandgefährlich! Danke das sie für Unsicherheit auf unseren Autobahnen durch solch undurchdachte "Initiativen" sorgen. Nur nebenbei braucht mein A4 2.0TDI, 19" 235 Khumo Ecstar nur 0,8L mehr Sprit bei Tempomat 150 statt 100! Keine Ahnung wie Sie 3L Mehrverbrauch zusammenbekommen bei der lächerlichen Geschwindigkeitsänderung?! Viellicht mal in den höchsten Gang schalten? Mir sind jedenfalls die paar € unwichtig für die viele Zeit! 95 netto vs. 144 netto da kommt RICHTIG was zusammen....

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wertfax
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Initiative ist unter Berücksichtigung des Rechtsfahrgebotes toll

Bin beruflich häufig zwischen Graz und Wien unterwegs und finde die Initiative absolut toll. In den letzten Jahren nimmt meiner Wahrnehmung nach aber die Anzahl der Verkehrsteilnehmer zu, welche mit ihrem "ökologischen" Fahrverhalten die 2 bzw. 3 Spur bevorzugt benützen. Bei manchen könnte man dahinter sogar ein ignorantes Protestverhalten vermuten - quasi eine Freude am Einbremsen der 130 km/h Normalfahrer. Dies kann ich persönlich nicht verstehen. Jeder soll das Seine auf der vorgesehenen Spur verfolgen dürfen.

Zudem erhöht Linksfahren massiv die Unfallgefahr ...
https://www.oeamtc.at/news/linksfahren-auf-autobahnen-ist-laestig-provoziert-und-bremst-27077237

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rastimom
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Verkehrsbehinderung

Dann haben beide auf der Autobahn nichts mehr verloren. Denn auch Verkehrsbehinderung durch zu langsames Fahren ist strafbar.

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Mein Graz
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@rastimom

StVO, Paragraph 20, Absatz 1: “Der Lenker eines Fahrzeuges hat die Fahrgeschwindigkeit den gegebenen oder durch Straßenverkehrszeichen angekündigten Umständen, insbesondere den Straßen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen, sowie den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. … Er darf auch nicht ohne zwingenden Grund so langsam fahren, dass er den übrigen Verkehr behindert.“

Da der Verkehr durch eine Geschwindigkeit von 100 km/h nicht behindert wird (LKW fahren langsamer!) haben die beiden Autofahrer JEDES RECHT, die Autobahn zu benutzen.

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gerbur
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Wenn sich noch einige dieser sinnvollen Initiative

anschließen, dann wird das auch das Tempo der anderen Verkehrsteilnehmer wirkungsvoll einbremsen, da jeder PKW, der einen LKW auf einer 2 spurigen Autobahn überholt, nachfolgende Tempobolzer einbremst. Habe mein Durchschnittstempo auch schon angepasst, es liegt bei dichtem LKW Verkehr und damit häufigen lange andauernden Überholvorgängen der LKWs untereinander bei ca. 115km/h. Mein "Zeitverlust " auf der Strecke nach Wien liegt gegenüber der ungezügelten Fahrweise bei schlichten 8 bis 10 Minuten.

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Mein Graz
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@gerbur

Da wird es jetzt rote Daumen hageln, denn du bremst ja die "freie Fahrt für freie und mündige Bürger" aus!
Wir haben den Artikel beim Frühstück in der Printausgabe gelesen und darüber diskutiert. Ja, das wäre eine Sache, die nicht nur der Umwelt sondern auch dem Geldtaschl gut täte. Und noch ein Aspekt wurde aufgeworfen: jetzt "rutschen" die zu schnell fahrenden LKW mit dem PKW-Verkehr mit. Fahren viele langsamer würden die LKW plötzlich vermehrt PKW überholen müssen und so ins Auge fallen...
Der Zeitverlust ist tatsächlich zu vernachlässigen, nicht einmal auf längeren Strecken fällt der ins Gewicht, weil man mit längeren Fahrzeiten sowieso immer rechnen muss!

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melahide
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E-Auto

immer das gleiche.“Ich würde ja E-Auto fahren, aber mir ist die Reichweite zu gering und die Ladeinfrastruktur...“. Kann ich nicht mehr hören. Es gibt heute schon mehr E-Lade Punkte als Tankstellen. Effektiv schaffen E-Autos heute schon 320 km, inkl Autobahn. Also von Graz nach Piran geht sich aus. Das sind 3 Stunden. Natürlich nicht mit „ich fahr lustig 130“ sondern natürlich klug fahrend. Wenn ich weiter fahren muss sag ich: Nach 2-3 Stunden muss ich mal auf die Toilette, was trinken, mir die Beine vertreten. Dann schließt man das Auto halt ne halbe Stunde an die Ladestation. Das Auto fährt auch weiter wenn es nicht voll geladen ist

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Mein Graz
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@melahide

Ein interessanter Artikel für E-Auto-Fahrer findet sich heute in der Printausgabe:
"Kostenfalle für E-Auto-Fahrer"

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tannenbaum
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Sprechen

Sie aus eigener Erfahrung oder reden Sie einfach einen Unsinn daher? Ich habe gerade heute gelesen, dass bei manchen öffentlichen E-Ladestellen die Tarife extrem hoch sind und Strom für 100 km manchmal weit über 10 € kommen können!

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SagServus
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Sprechen Sie aus eigener Erfahrung oder reden Sie einfach einen Unsinn daher?

Es ist wohl eher Unwissen und bei vielen gehe ich auch eher davon aus, dass die glauben, der Gratisstrom den die Teslabesitzer (Modell S und X) an den Tesla Superchargern bekommen, wäre Standard.

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scionescio
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@meli: „Natürlich nicht mit „ich fahr lustig 130“ ...

... sondern eher mit 80km/h hinter dem Lastwagen - es will halt nicht jeder permanent in einer Reichweitenralley unterwegs sein.
Das Hauptproblem ist natürlich, dass es höchst unwahrscheinlich ist, dass es gerade eine freie Schnellladestation gibt (von deinen vielen angeblichen Ladepunkten hat die überwiegende Mehrzahl 3,3kw und nur ein Bruchteil 50kw und mehr) und du schon viel früher eine mögliche Gelegenheit zum Nachladen nutzen musst, weil du bei einem liegengebliebenen BEV nicht einfach ein paar Liter Sprit aus dem Kanister nachfüllen kannst, sondern den Abschleppdienst brauchst (einfach abschleppen mögen BEV auch nicht ...).
So nebenbei: bei NextMove wurden gerade 100 Tesla Model 3 storniert, weil die Qualität zu schlecht und das Service nicht vorhanden war (mehrere Monate für eine neue Windschutzscheibe...) und deshalb ein Vermietservice nicht wirtschaftlich sinnvoll zu betreiben war ... einfach googeln!

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SagServus
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So nebenbei: bei NextMove wurden gerade 100 Tesla Model 3 storniert, weil die Qualität zu schlecht und das Service nicht vorhanden war (mehrere Monate für eine neue Windschutzscheibe...) und deshalb ein Vermietservice nicht wirtschaftlich sinnvoll zu betreiben war ... einfach googeln!

Wenn man googelt kommt man aber zu dem Ergebnis, dass die Qualität und Servicemängel wohl eher vorgeschobene Gründe für die Stornierung sind und es eigentlich um was anderes zwischen NextMove und Tesla geht.

Tesla hat Nextmove im übrigen zurzeit mit Leihmodellen des Model 3 ausgestattet.

Und so schlecht dürfte auch NextMove den Tesla nicht finden, wenn die nach wie vor groß damit Werbung machen, dass man die Tesla im Fuhrpark hat (auch das Modell 3).

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