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Historische Stadtmauer"Kulturgutzerstörung" im Grazer Stadtpark: Wer ist zuständig?

Teile der Stadtmauer im Stadtpark wurden aufwendig saniert. Jetzt entbrennt eine Debatte um Graffiti an dem Kulturdenkmal.

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"Verschönerungen" an der Stadtmauer
"Verschönerungen" an der Stadtmauer © Zoltan
 

Städter sind den Anblick ja gewöhnt: Kaum eine Fassade wird von bunten Besprühungen verschont. Auch ein Teil der historischen Stadtmauer im Stadtpark hinter dem Verkehrserziehungsgarten ist in den letzten Jahren zum Graffiti-Hotspot geworden. Was man dagegen tun kann, darüber herrscht Uneinigkeit.

Kommentare (3)

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duesenwerni
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Die denkmalschützerisch noch weitaus schlimmere ...

Verunstaltung ist der hässliche Neubau dahinter (bei dessen Genehmigung war die Altstadtkommission wohl kollektiv auf Urlaub)!
Aber der "Bewuchs des Mauerwerks ist ein Eingriff in das Erscheinungsbild und die Substanz des Objektes …"

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renimob
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schon komisch Herr Redakteur

wenn man den Unterschied zwischen Bauträger und Bauunternehmen nicht kennt.

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paulrandig
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Alles wird bedruckt.

Heute wird schon alles folienbedruckt. Autos, Flugzeuge, Glasfassaden etc.
Stellen wir doch eine Glasfassade vor die Mauer, und beziehen die mit einer bedruckbaren Folie.
Lassen wir den Druck der Folie vorher frei online gestalten, quasi virtuelles Graffity mit sanfter Kontrolle. Wenig verhindert Graffity so sehr wie ein bereits bunter Hintergrund. Und wenn mit der Zeit wieder alles vollgesprayt ist, so nach zwei oder drei Jahren, wechseln wir einfach die Folie aus.
Sehen wir es ein: In einer Zeit der penetranten, omnipräsenten Werbebotschaften der Geldmacher in Bus und Bim, an Fassaden, neben Autobahnen, an Haltestellen, neben Straßen,... ist erstens die Hemmschwelle sehr gering, andererseits das Bedürfnis hoch, auch sich selbst irgendwo grafisch präsent zu halten - das kommt ja nicht von ungefähr.
Wenn sich die Zeiten irgendwann einmal ändern, wenn entweder der Wahn der grafischen Überreizung endet, oder wenn die letzten der Freigeister resignieren und sich dem Konsumterror ergeben, kurz: wenn historische Flächen nicht mehr einladen, darauf Spuren zu hinterlassen, kann die Glaswand ja wieder abgebaut werden. Bis dahin schützt sie dieses Erbe wenigstens.

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