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Schwuler Flüchtling in GrazAsylantrag wegen "überzogen mädchenhaften Verhaltens" abgelehnt

Für die Behörde wirkt der 27-Jährige "nicht authentisch". Die klischeehafte Begründung wird von einer Grazer Interessensgemeinschaft kritisiert, das Innenministerium verteidigt die Beamten.

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Nachdem die Wiener Wochenzeitung "Falter" in der Vorwoche den Fall eines Flüchtlings aus Wiener Neustadt aufgedeckt hatte, dessen Asylbescheid mit klischeehaften Begründungen wie "Weder Ihr Gang, Ihr Gehabe oder Ihre Bekleidung haben auch nur annähernd darauf hingedeutet, dass Sie homosexuell sein könnten" abgelehnt wurde, ist nun auch ein Fall in Graz bekannt.

Kommentare (3)

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Mein Graz
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Eigenartig.

Ein Asylwerber wird abgelehnt mit der Begründung, sein Gehabe sei nicht schwul genug.
Ein Asylwerber wird abgelehnt mit der Begründung, sein Gehabe sei zu schwul.

Auch die Begründung, der Vater habe nichts gewusst, deshalb könne er nicht schwul sein ist nur mehr dämlich zu nennen: diese Männer kommen aus einer Gesellschaft, in der Homosexualität verboten ist und bestraft wird, und da soll ein Sohn seinem Vater sagen, dass er schwul ist?
Nicht einmal in unserer Gesellschaft, wo Homosexualität schon längst kein Tabuthema mehr ist (oder zumindest sein sollte!!!) wissen viele Eltern nicht über die Neigungen ihrer Kinder Bescheid!

Zur Länge der Bescheide: jedes Amt hat für Bescheide ein Formular, das allgemeine Formulierungen enthält. Der Beamte füllt nur einen Bruchteil am PC aus, der Rest ist Standard!

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4789fbc7d1e029ab81516d39fee5f783
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50 - 60 Seiten

80 % sind in jedem Bescheid gleich abgefasst, lediglich der Rest bezieht sich auf den jeweiligen Asylwerber.

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sugarless
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Schmähstatt

wenn man 8 Stunden am Tag nur angelogen wird als Sachbearbeiter, dann kommt es halt mal zu solchen Entscheidungen. Alter, Religion, Herkunft und verlorene Urkunden....es rennt der Schmäh

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