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Mahdi Mekic im Interview270.000 Euro für Grazer Moschee: Großspender bleibt weiter geheim

Mahdi Mekic steht in der Kritik: Der Vorsitzende der bosnischen Moscheengemeinde über die neue Großspende, Wahhabismus und sein Verhältnis zum Verfassungsschutz.

Mahdi Mekic
Mahdi Mekic, Vorsitzender der bosnischen Moscheengemeinde © KLZ/Sabine Hoffmann
 

Herr Mekic, können Sie mittlerweile sagen, wer hinter der Großspende von 270.000 Euro für den Weiterbau der Moschee steht?
Mahdi Mekic: Bis vor Kurzem hatten wir eine Spendertafel aufgehängt. Jeder der mehr als 500 Euro gespendet hat, war mit Vor- und Nachname sowie der Höhe den gespendeten Beitrag aufgelistet. Also komplette Transparenz von Anfang an. Die neue Datenschutz-Grundverordnung erlaubt uns das jetzt aber nicht mehr. Was wichtig ist: 270.000 Euro sind rund 1,5 Prozent unserer Gesamtkosten. Wenn das der Politik Sorgen macht: Sie wissen, wo wir zu finden sind. Diese Fragen musste man uns nicht über die Medien stellen.

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