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Nach dem StarkregenFeuerwehr rettete Grazer in letzter Minute vor den Fluten

Bilanz einer dramatischen Nacht: 150 Feuerwehreinsätze in Graz, 130 in Graz-Umgebung. Der Citypark wurde überflutet, ein Mehrparteienhaus musste von Statikern geprüft werden. Und: Wasser drang in Tram und Kino ein.

Die Unterführung in der Herrgotwiesgasse stand gestern voller Wasser. Die Feuerwehr konnte Insassen aus zwei Pkw in letzter Minute retten © Facebook/Aktuelle Wetterwarnungen für Österreich (2)
 

Montagabend sorgte Starkregen und Hagel für Chaos in Graz. Zahlreiche Straßen, Unterführungen und Keller waren überschwemmt - vor allem in Straßgang, Wetzelsdorf, Lend und Gries. Die Regenmassen erreichten binnen weniger Stunde die doppelte Menge eines durchschnittlichen Aprils bzw. ein Zehntel des mittleren Jahresniederschlags in Graz. 162 Liter pro Quadratmeter gingen alleine im Bezirk Gries nieder.

Erst am Tag danach wird das Ausmaß der Schäden deutlich: So musste die Feuerwehr bei der Unterführung Hergottwiesgasse einschreiten und mehrere Fahrgäste aus einer überfluteten Tram evakuieren: "Die Straßenbahn konnte im Anschluss wieder selbsständig aus der Unterführung fahren - allerdings erst nachdem das Wasser wieder zurückgegangen ist", sagt Einsatzleiter Andreas Schmuck. Das war ohne Zutun der Einsatzkräfte der Fall, da der Regen am Abend nachgelassen hatte.

Mehrparteienhaus drohte einzustürzen

Besonders dramatisch war die Lage in der Nacht auch bei einem Mehrparteienhaus am Grieskai: Durch den massiven Wassereintritt wurden die Fundamente des Hauses laut Feuerwehr zum Teil unterspült. In den Nachtstunden wurde der Zustand des Hauses von einem Statiker überprüft. Bei dem Gebäude herrschte Einsturzgefahr. "Der Kellerboden ist nach unten in das Erdreich gerutscht", so Schmuck.

Evakuiert werden musste trotzdem niemand, am Gebäude ist aber erheblicher Schaden entstanden. Wie es seitens der Feuerwehr heißt, sind hier nun dringende Renovierungsarbeiten erforderlich. Mit Stabilsierungsmaßnahmen wurde bereits Dienstagfrüh begonnen. So wurde laut Feuerwehr in einem Hochdruckverfahren Beton eingespritzt um das Fundament wieder zu stabilisieren.

Einsatz die ganze Nacht

Die Feuerwehr war bis 5 Uhr im Einsatz, nach Dienstwechsel ging es um 6 Uhr weiter, aktuell werden etwa noch 25 Einsätze abgearbeitet. Glück im Unglück hatten am Abend die Insassen von zwei Fahrzeugen im Südwesten von Graz. Sie waren - wie die Tram - in den Wassermassen der Eisenbahnunterführung Herrgottwiesgasse gelandet und konnten von der Berufsfeuerwehr Graz gerade noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Im diesem Bereich der Herrgottwiesgasse konnte der Mühlgang die enormen Wassermengen aus Kanälen nicht mehr fassen konnte.

Foto © Rieger

Und seit Dienstag, 6.30 Uhr, ist wegen des gestiegenen Wasserstandes der Mur die Sperre der Muruferpromenade verordnet worden. Der Wasserstand der Mur hat einen Pegel erreicht, der Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung erfordert. Daher wurde in Anwendung des Steiermärkischen Katastrophenschutzgesetzes die Sperre des aktuellen Gefahrenbereiches angeordnet. Dieser erstreckt sich an der Ostseite der Mur zwischen den Abgängen Roseggerkai (Augartenbrücke) und Kaiser-Franz-Josef-Kai (Gründerzeitabgang).

Mur-Pegel steigt auf 4,20 Meter

Bei Nichtbefolgung dieser Verordnung ist mit einer Geldstrafe bis zu 3.634 Euro, bei besonders erschwerten Umständen bis zu 36.336 Euro Strafe.

Die Mur ist jedenfalls auf einen Stand von 4,2 Meter geklettert. Das bedeutet "Alarmstufe Rot". Die Berufsfeuerwehr hat noch in der Nacht zahlreiche Sperren an der Uferpromenade eingerichtet. Mit einer Entspannung ist in den kommenden Tagen nicht zu rechnen. Nach den starken Schneemengen im Winter, ist mit Schmelzwasser zu rechnen - das könnte den Mur-Pegel sogar weiter ansteigen lassen.

Diskussionen gab es indes online bezüglich der Rolle des Mühlgangs an der Überflutung der Unterführung der Herrgottwiesgasse. Warum sich dort so viel Wasser sammelte, lesen Sie hier.

Citypark öffnet am Dienstag wieder

Aufsehenerregend war darüber hinaus die Situation im Citypark - hier drang Wasser in die Räumlichkeiten ein. Rasch kursierten Beweisvideos auf Social Media - eines davon wurde binnen sechs Stunden mehr als 500.000 Mal angesehen. Das Grazer Einkaufszentrum hat daraufhin via Facebook mitgeteilt, dass man allen Helfern danke. Gegen 22.30 Uhr gab man dann vorläufig Entwarnung: Die Reinigungsarbeiten nach dem Regen seien zu "98 Prozent abgeschlossen" hieß es. Mittlerweile sind alle Shops wieder regulär geöffnet, hieß es.

Tatsächlich öffnete der Einkaufstempel nach einer langen Nacht voller Aufräumarbeiten am Dienstag um 9 Uhr wieder.

Auch in der die UCI Kinowelt Annenhof hielt die Decke dem enormen Niederschlag am Montag laut Videos zeitweise nicht mehr stand - Wasser tropfte hier auf den Boden. Selbst in Grazer Straßenbahnen rann Wasser von den Decken auf die Sitze.

Generell sorgten Hagel und Regen im gesamten Stadtgebiet am Abend für jede Menge Feuerwehreinsätze: Die Berufsfeuerwehr musste zu mindestens 150 Einsätzen ausrücken, wie deren Sprecher Thomas Schmallegger auf Anfrage der Kleinen Zeitung bestätigte. Insgesamt wurde die Feuerwehr etwa 320 Mal alarmiert - oft mehrmals wegen derselben Ereignisse.

150 Männer im Einsatz

Schmallegger betonte, dass alle verfügbaren Kräfte im Dienst waren: Insgesamt waren 150 Feuerwehrmänner unterwegs, wobei die 70 Berufsfeuerwehrleute Unterstützung von der Freiwilligen Feuerwehr Graz (40 Mann) und den Betriebsfeuerwehren (40 Mann) bekamen. Der erste Alarm ging um 18.07 Uhr ein. Laut Feuerwehr wurden die Notrufe im Rahmen einer Prioritätenliste abgearbeitet.

Parallel mussten die Einsatzkräfte zu einem Brand am Lendplatz ausrücken. Unwetterbedingt kam es zu einem Kurzsschluss eines Wäschetrockners. Die Lage war aber rasch unter Kontrolle, der Sachschaden hier ist laut Polizei gering.

Der Mühlgang trat in der Herrgottwiesgasse über die Ufer, Autos und Bim mussten im Wasser fahren Foto © Facebook/Aktuelle Wetterwarnungen für Österreich

Einige Zahlen untermauern die Schwere des Starkregens vom Montag: In der kurzen Zeit von etwa 1,5 Stunden sind in Straßgang 60,8 Liter Wasser pro Quadratmeter gefallen. An der Messstation bei der Uni Graz waren es 33,9 Liter pro Quadratmeter - alleoine zwischen 16 und 17 Uhr. Öffis hatten im gesamten Stadtgebiet erhebliche Verspätungen - vor allem aber die Linien 4 und 5: Der digitale Öffi-Monitor bescheinigte Verzögerungen bis zu 76 Minuten.

Unterführung unter Wasser

Die Linien 1, 3, 6 und 7 mussten teils mit Schienenersatzverkehr geführt werden, weil die Tram-Unterführung beim Hauptbahnhof zeitweise nicht befahrbar war. In der Inneren Stadt hatte außerdem die Schloßbergbahn teilweise ihren Betrieb eingestellt, weil sie aufgrund des Hagels nicht mehr fahren konnte.

Die Pegel der Bäche haben sich, so die Berufsfeuerwehr, mit Ausnahme der Mur, die weiterhin beobachtet wird, im Laufe der Nacht wieder beruhigt.

Die Baustelle beim Murkraftwerk ging unterdessen weiter, wie Energie-Steiermark-Sprecher Urs Harnik-Lauris betonte. Lediglich Teile der Baustraßen für den Zentralen Speicherkanal wurden weggeschwemmt. Damit habe man aber gerechnet, heißt es. Wegen der Kombination aus Schmelzwasser und Regen hat man die Geräte rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

Chaos auch im Grazer Umland

Am Montag ab 18.30 Uhr erreichte das Unwetter auch GU: Südöstlich von Graz waren 24 Freiwillige Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes Graz-Umgebung im Dauereinsatz um die Schäden aufzuarbeiten. 130 Adressen waren von den Einsatzkräften zu bewältigen. Auch hier standen primär Keller unter Wasser, auch Wohnanlagen und überschwemmte Objekte waren auszupumpen. Durch die Unwetter wurden hier auch Stromleitungen beschädigt, teilweise mussten Bewohner ohne Elektrizität ausharren.

Bei Wildon: Feuerwehr rettete mehrere Menschen aus Bach

 

Details zu den Einsätzen der Feuerwehren in Graz und Umgebung waren am Abend noch nicht bekannt. Diese werden wohl bis in die späten Nachtstunden andauern, mit einer Bilanz ist erst am Dienstag zu rechnen.

Mellach: Bilder vom Einsatz nach Rekordregen

Am Tag nach dem Mega-Gewitter im Großraum Graz-Leibnitz wurden auch in Mellach die Schäden sichtbar.

FF Mellach

Die Wasser- und Schlamm-Massen drückten ganze Autos an die Decken von Garagen.

FF Mellach

Weitere Bilder aus Mellach.

FF Mellach
BFV GU/Buchgraber
BFV GU/Buchgraber
BFV GU/Buchgraber
BFV GU/Buchgraber
BFV GU/Buchgraber
BFV GU/Buchgraber
BFV GU/Buchgraber
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Flüge nach Wien umgeleitet

Für Chaos sorgte das Gewitter auch am Flughafen Graz-Thalerhof: Die Flüge ab Berlin, Zürich und Istanbul mussten nach Wien umgeleitet werden, jene aus Düsseldorf und Stuttgart fielen aus. Sämtliche Flüge ab Graz konnten ebenfalls nicht starten.

Foto © Screenshot Flughafen Graz

Einzig das Flugzeug von München kommend landete um 19.20 Uhr am Thalerhof - Passagiere berichteten von einem recht abenteuerlichen Landeanflug, nachdem sogar ausnahmsweise - und das ist auf einem Linienflug unüblich - geklatscht wurde. Danach durften die Fluggäste allerdings nicht aussteigen - die Gefahr wegen Blitzschlags war zu groß. Die Passagiere mussten etwa 45 Minuten im Flugzeug verharren.

Die weiteren Wetteraussichten

Im Laufe der Nacht gab es in Graz weitere Regenschauer. Am Dienstagvormittag wird es wieder trockener - es bleibt aber stark bewölkt. Am Nachmittag kommt dann wieder mehr und mehr die Sonne durch, die restliche Woche wird das Wetter freundlicher. Am Wochenende sind sogar sommerliche 25 Grad möglich - bei strahlend blauem Himmel.

Kommentare (18)

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Feja
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Am besten bau ma die letzte Wiese in Graz auch noch zu

Bevorzugt mit einem Einkaufszentrum...

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paulrandig
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Verpflichtende Begrünung aller Flachdächer und Ensiegelung von Bodenflächen!!

Es gehört eine Förderung her um all die schotterbedeckten Flachdächer, die statisch geeignet sind, zu begrünen. Neue Flachdächer dürfen nur mehr genehmigt werden, wenn durch Begrünung oder sonstige Puffer eine verzögerte Regenwasserableitung nachgewiesen werden kann.
begrünte Flachdächer kosten auf die Lebensdauer gerechnet nicht mehr als geschotterte, weil sie auch Kühl-Energie sparen. Weiters verbessern sie das Stadtklima, filtern Feinstaub und erhöhen die Produktivität darauf montierter Photovoltaikelemente um etwa 5% (kühleres Mikroklima).
Weiters muss ein Konzept zur Entsiegelung bestehender Flächen für ruhenden Verkehr erstellt werden. Autostellflächen gehören aufgebrochen und mit Rasensteinen belegt. Brach liegende Verkehrsflächen von ungenutzten Immobilien sollten nach einer gewissen Zeit (einem Jahr), nach der der Belag ohnehin allmählich unbrauchbar wird, von jedem dichten Belag befreit werden müssen.
Für Industrie und größere Wohnbauprojekte sollte es geförderte Regenwassernutzung geben, deren Speicher VOR einem angesagten Starkregenereignis automatisch teilentleert wird um Pufferplatz zu schaffen (gibt es alles schon, muss nur verwendet werden).
Die Kosten? Bitte eventuell mit Versicherungen abklären, ob die da etwas zuschießen können! immerhin würden sich diese Maßnahmen sicher rechnen, wenn die Häufung derartiger Wetterereignisse steigt (was zu befürchten ist).

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DukeNude
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Unterschied

Wo ist der Unterschied eines Flachdaches zu einem anderen Dach? Das Wasser will immer runter!
Ansonsten gebe ich dir überall recht.
Eigentlich sollten nur mehr begrünte Flachdächer erlaubt werden und eine maximale Versiegelung von 30 % pro Grundstück.
Und auf einen Regen habe ich jetzt schon trotz Ankündigung seit 2 Wochen gewartet, jedoch kam er nie. Gestern dafür umso heftiger. Also glaube ich nicht, dass das mit dem vorherigen Entleeren zu etwas führt. Wohin dann mit den Mengen Wasser vom Entleeren ein paar Stunden oder max. 1 Tag davor?

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paulrandig
1
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DukeNude

Es ist ein Unterschied, ob Regen auf ein dachziegelgedecktes Satteldach fällt und sofort die paar steilen Meter in die Dachrinne fließt, oder ob er zuerst ein tonnenschweres Erdvolumen bis zur Sättigung durchtränken muss um danach erst überzulaufen. Legen Sie einen trockenen Geschirrschwamm auf ein Glas, und gießen Sie ein Glas Wasser drauf.
Dazu kommen Flachdach-Speichersysteme, die ein Wasserreservoir bilden und präventiv Wasser ablassen, bevor ein Starkregenereignis eintritt. Damit kann man die Zeit nach vorne dehnen, während der die Abflüge belastet sind und so eine Überschwemmung in lediglich hohes Wasser verwandeln.

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eleasar
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War gestern im Griesviertel im Zentrum des Geschehens.

Alles war weiß von Hagelkörnern. Die Intensität und Dauer des Starkregens sind mir neu. Zum ersten mal steht das Wasser auch in meinem Kellerabteil.

Heute früh herrscht eine ganz eigenartige Stimmung in der Stadt. Einige Straßenbahnen-Garnituren stehen still vom Kunsthaus bis in die Murgasse. Die Menschen sind verunsichert. Der Glaube an die eigene technische Überlegenheit, Allmacht und Beherrschbarkeit der Natur bekommt zunehmend Risse. Der Konsumtempel unter Wasser, der Alltag gestört. Was gibt noch Sicherheit? Business as usual?

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mr0zl7fqkf08xn0uyeldmydao1vw74o2
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Wohne seit 45 Jahren im Zentrum des Geschehens…

…und es war nicht das erste mal, dass Strassen unter Wasser standen, auch nicht in diesem Ausmass! Ist zwar ca. 30 Jahre her, als ich auf dem nach Hause Weg vom damaligen Interkauf (heute Citypark) war, Richtung Puntigam, und die Triesterstrasse stand komplett unter Wasser. Auch aus den Kanälen drang Wasser nach oben! Also bitte keine Panikmache!

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mike1905
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Mühlgang

Anstatt alle Katastrophen auf den Klimawandel zu schieben könnte man auch folgende Überlegung anstellen:
der Mühlgang wurde als Bypass für die Senkung des Murpegels zwecks Bauarbeiten in der Mur verwendet.'
Nur vergass man, den Mühlgnag im Norden zu sperren als es sich abzeichnete, dass ein Strarkregen erfolgen wird.
Zu leiden haben nun halt die Cityparkversicherungen und ein paar Autofahrer (wahrscheinlich eh nur Dieselfahrer:-() sowie die GVB und die Feuerwehren ( aber die sind für sowas ja da:-()!!

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KleineZeitung
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Vielen Dank für die Anregung!

Wir haben die Idee mit dem Mühlgang aufgegriffen und gleich nachgefragt. Hier die Geschichte, ob der Mühlgang etwas damit zu tun hat.
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/5407172/Debatte-in-Graz_Muehlgang-hat-das-Hochwasser-nicht-gespeist

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aehwa
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Mühlgang

Der Mühlgang wird seit Jahrzehnten im selben Ausmaß von der Mur gespeist. Der gestrige Starkregen hat das gesamte Kanalsystem etc. überfordert und der Mühlgang hat zwar viel Wasser aufgenommen, aber konnte nicht das gesamte überschüssige Wasser ableiten.
D.h. der Mühlgang ist NICHT übergegangen, der Starkregen konnte nicht abfließen und hat auch den Mühlgang an seine Grenzen gebracht. Der Mühlgang wurde ab 20h21 nicht mehr dotiert (davor schon reduziert dotiert) und erst heute ab 10h wieder gespeist. Keine Vermutung, eine Tatsache!

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alwin
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Drosselung erst ab...

20:00 Uhr. Der Regenhöhepunkt war da schon überschritten. Also zu spät reagiert.

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aehwa
1
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Drosselung

Ja, es wäre sinnvoll gewesen früher Bescheid zu geben, dass Oberflächenwässer nicht mehr abfließen können und dadurch den Mühlgang fluten... Dann hätte man noch früher reagieren können und somit mit dem Mühlgang noch besser helfen können das Wasser abzutransportieren.

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Funny08
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Mühlgang

Seit Jahren ist bekannt, dass bei Starkregen der Mühlgang über die Ufer tritt, es wird auch schon seit Jahren balabert etwas dagegen zu tun, aber mit so einem Ausmaß wie gestern konnte keiner rechnen.
Was haben nun die Autofahrer (speziell Dieselfahrer) damit zu tun? Nix!
Ein großes Dankeschön an die Einsatzkräfte, welche die ganze Zeit im Einsatz waren!!!

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petrbaur
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..

bei menem kommentar geht es um den regen und nicht darum das wasser nirgends abflißen kann.. 100l p m2 is halt doch net so normal

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checker43
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@petrbaur

100 l/m2 in welcher Zeit? Die 33,9 l bei der Uni Graz im Artikel oben kommen im Schnitt alle drei Jahre vor. Also ziemlich normal. Geplant werden muss auf weitaus seltenere Ereignisse.

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petrbaur
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..

hat sicher nix mit der klimaewärmung zu tun.. hust hust

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willriker
6
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Oder...

Gott will die Grazer für ihre Sünden bestrafen.

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ChihuahuaWelpe55
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Ist ja klar

durch Rodung von Wäldern und Austrocknung von Auen kann das Wasser im Boden nicht mehr aufgenommen werden. Zwangsweise muss es ja abfließen.

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jahcity
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Die gesamte

Baustelle des zentralen Speicherkanal steht unter Wasser. Fische schwimmen im Kanal und ein Ölfilm war zu sehen und Werkzeug und Müll... Das wird teuer!

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