Verkostung in der InnenstadtDas sind die besten Faschingskrapfen von Graz

Passanten in der Grazer Innenstadt kosteten sich durch fünf verschiedene Krapfen. Gewonnen hat nur einer - wenn auch sehr knapp. Alle Produkte konnten beim Test absolut überzeugen.

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Die Fastenzeit naht unaufhaltsam. Und während so mancher noch angestrengt überlegt, welche Vorsätze er diesmal verfolgen will, haben wir uns noch mit dem Fasching und den Krapfen beschäftigt. Vollgepackt mit der Traditions-Mehlspeis' sind wir in die Innenstadt aufgebrochen. Das Ziel: Herauszufinden welcher Krapfen bei den Grazern ganz besonders gut ankommt.

Der Test

Die Produkte von Martin Auer, Sorger, Strohmayer, Edegger-Tax und Das Gramm wurden von den Grazern - egal ob älter oder noch ganz jung - gnadenlos einem Geschmackstest unterzogen. Im Fokus standen die Marmelade, der Teig, der Geschmack und die Optik - denn das Auge isst bekanntlich mit. Bewertet wurden die einzelnen Kategorien von mehreren Testessern letztlich nach Schulnoten.

Unterwegs mit ihren Krapfen: Daniela Brescakovic und Michael Schäfl ©

Die Vorlieben der Dutzenden Testesser, die direkt auf der Straße von den Mehlspeisen naschen durften, könnten unterschiedlicher nicht sein. Während die einen die von Staubzucker geschmückten Krapfen bevorzugten, entschieden sich andere bewusst für die Version "Oben Ohne". Auch die Menge der Marmelade sorgte für Diskussionen.

Das Ergebnis

Doch nun zum Ranking: An der Spitze der Blindverkostung in der Grazer Innenstadt stand Martin Auer, der es jedoch nur knapp vor Sorger und Das Gramm auf den ersten Platz geschafft hat. Insgesamt scheinen die mit Marillenmarmelade gefüllten Köstlichkeiten in Graz wunderbar anzukommen. Kein Krapfen bekam eine schlechtere Note als 2.

Das Ergebnis der Passanten-Befragung

  1. Martin Auer
    Krapfen-Preis: 1,35 Euro
  2. Sorger
    Krapfen-Preis: 1,30 Euro
  3. Das Gramm
    Krapfen-Preis: 1,90 Euro
  4. Strohmayer
    Krapfen-Preis: 1,20 Euro
  5. Edegger-Tax
    Krapfen-Preis: 1,35 Euro

Der Krapfen von Martin Auer zeichnete sich mit einer soliden Leistung in allen Testbereichen aus, so wurde nicht nur seine Optik, sondern auch die Marmelade und der Geschmack als "sehr gut" befunden. Jenen von Sorger fanden viele fluffig. Die Füllung des Strohmayer-Krapfens sorgte für entzückte Gesichter, denn mit Rum wurde hier scheinbar nicht gespart. Zumindest glaubten unsere Testesser ein wenig Alkohol zu schmecken.

Daniel, 33 Jahre, biss herzhaft in einen Krapfen Foto ©

Während sich andere Bäckereien für die Weizen-Variante entschieden, geht Das Gramm seinen eigenen Weg - mit Dinkelmehl. Und: Die leicht-säuerliche Marmelade von Edegger-Tax bereitet, meinten einige Testpersonen, perfekt auf den Fasching vor, denn bekanntlich macht sauer ja lustig.

Silvia (65), Helga (76), Anneliese (69) und Sieglinde (78) kommen regelmäßig aus Kapfenberg nach Graz - und wollen die Krapfen auch verkosten. Foto ©

Übrigens, hier noch ein kleines Krapfen-Detail am Rande: Die Füllmenge (mindestens 15 Prozent bezogen auf das Fertiggewicht) ist gesetzlich geregelt. Entwarnung gibt es für Naschkatzen: Bei der Verzehrmenge sind keine Grenzen im Gesetz verankert.

Kommentare (1)

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hermannsteinacher
0
1
Lesenswert?

Am besten - die Faschingskrapfen ...

... vom Hofer!

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