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Neue RessortsSo reagiert die Grazer KPÖ auf Schwarz-Blau

Die KPÖ verliert in Graz ihr Stammressort und erbt die Verkehrs- und Gesundheitsagenden. Im Gemeinderat werden die Kommunisten nicht für Bürgermeister Siegfried Nagl stimmen - und kritisieren ihn scharf.

Elke Kahr und Robert Krotzer werden die KPÖ im Grazer Stadtsenat vertreten © KPÖ
 

Die KPÖ - sie wurde bei der Wahl im Februar mit etwa 20 Prozent zweitstärkste Kraft - hat am Donnerstagvormittag im Rahmen eines Pressetermins ihre Pläne für die kommende Legislaturperiode unter einer schwarz-blauen Grazer Spitze veröffentlicht. Wie berichtet musste die Partei das Wohnressort nach 19 Jahren an die FPÖ abgeben - und muss die Verkehrs- sowie Gesundheitsagenden übernehmen. "Die Wohnkompetenz werden wir aber behalten", sagt KP-Chefin Elke Kahr, die ihre Tür weiterhin für all jene offen halten will, die Sorgen und Nöte in diesem und anderen Bereichen haben. Denn: Im Sozialbereich befürchtet Kahr "tiefe Einschnitte", die im Regierungsprogramm schon angedeutet seien.

Kommentare (3)

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redfoxl
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Gemeinsame Schulzeit verbindet

Eigentlich schade, dass Frau Kahr nicht auch mit Herrn Nagl die (Mittel-)Schulbank gedrückt hat wie so manche der schwarzen Gemeinde- und Stadträte, sonst wäre sie wahrscheinlich schon lange - wie es ihr eigentlich als Vertreterin der zweitstärksten Kraft im Grazer Gemeinderat zustünde - Vizebürgermeisterin in Graz. Aber andererseits war und wird es für die konkrete Arbeit (und damit für die Grazerinnen und Grazer) im jeweiligen Ressort besser sein, wenn der/die Verantwortliche nicht zum erweiterten Bürgermeister-Unterstützungsverein gehört.

Lodengrün
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Na wenn sie

der FPÖ beitreten geht's sicher rascher. Nagl hat Kahr ohnehin charmant als den agitierenden Engel bezeichnet.

da82aacaef4464407844cb6051f13c92
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Mit der FPÖ wird Zucht und Ordnung in den Gemeindewohnungen

Einzug halten!
Ironie off (es wird sicher wieder ein paar geben die das nicht verstehen...)