Die Pläne hatten zuletzt noch für Irritation gesorgt: Ein ein Hektar großer Platz – zwei Mal so viel wie der Grazer Hauptplatz hat –, der auf der grünen Wiese entsteht und zur Gänze gepflastert, also versiegelt wird. Das Entwurfskonzept der Wettbewerbssieger, die Grazer Freiraumplaner Studio Boden, hat man aber in der Zwischenzeit adaptiert – mit mehr Grün, mehr unversiegelter Fläche mit Gräser- und Staudenbeeten auf 1.720 Quadratmetern und mit 78 statt 60 Bäumen, die im Schwammstadtprinzip über ein unterirdisches Schachtsystem miteinander verbunden sind.