Es wurde also erheblich nachgebessert: Ursprünglich sollte jene oder jener, die künftig den Job des Grazer Citymanagers ausübt, 3470 Euro brutto pro Monat erhalten. Nach vielfacher Kritik, dass dies angesichts der Anforderungen und des Jobprofils dann doch viel zu wenig sei, hat die Stadt Graz draufgelegt – nun wird der oder die Neue auf dem Weg zur „Rettung“ des Grazer Innenstadthandels exakt 5734 Euro brutto verdienen (wir berichteten). Dieses finanzielle Detail wurde vorab bekannt, nun liegen aber zudem alle Ausschreibungsdetails vor. So kommen zu diesem Grundgehalt „übliche Sonderzahlungen“ hinzu, heißt es – „nach Maßgabe einschlägiger beruflicher Erfahrung“. Letztere soll „idealerweise in einer leitenden Funktion“ passiert sein und für „Erfahrung mit Strategieprozessen, im Projektmanagement und nachweisbare Umsetzung von Veränderungsprojekten“ gesorgt haben. Außerdem erwünscht: „sehr gute Kenntnisse gesamtstädtischer Gegebenheiten, relevanter Strukturen und wirtschaftlicher (Branchen)Zusammenhänge“ sowie das Wissen, „wie Städte und vor allem der Einzelhandel funktionieren.
Hohe soziale Kompetenz, innovativ-visionäres und wirtschaftliches Denken“.
Ausschreibung
5734 Euro für „innovativ-visionäres Denken“: Was der Citymanager können soll, was Graz bietet
Der oder die Neue soll gleichsam die Grazer Innenstadt retten: Dass die Stadt Graz diesen Job als Citymanager nun doch höher dotiert, ist schon bekannt – nun liegen alle weiteren Details zur Personalsuche vor.
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