Dem Koalitionsplan, das Dachsteinlied als steirische Hymne in der Landesverfassung zu verankern, hat die Opposition aus SPÖ, KPÖ, Grünen und Neos ja mit ihrer geschlossenen Ablehnung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Argument: Man wolle die guten nachbarschaftlichen Beziehungen mit Slowenien nicht gefährden. Immerhin besingt man in der Hymne ja ein längst nicht mehr existierendes Steirerland, das sich bis ins Slowenische zieht – bis zu Drau und Save. Slowenien kritisierte, im Verfassungsrang könnte man daraus Gebietsansprüche konstruieren.