Besonders „geschmackvolle“ Stadttouren stehen am 10. April in Graz auf dem Programm. Anlässlich des UNESCO-Welterbetags, der dann am 18. April stattfindet, werden dabei besondere Schätze der Stadt angesteuert: Die Minoritenkirche, das Franziskanerkloster, das Priesterseminar und die Orangerie im Burggarten. Bei diesen Stationen erfahren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nicht nur viel über die Geschichte der jeweiligen Orte. Sie werden an diesem Tag auch zu Genussstationen. Studierende der Pädagogischen Hochschule servieren ein 4-gängiges Menü, als Teilnehmer der Stadttour schlemmt man sich also durch das Unesco-Welterbe.
Online-Anmeldung ab sofort möglich
Insgesamt 110 interessierte Grazer und Grazerinnen können an den Stadttouren teilnehmen, die am 10. April zwischen 12 und 16.30 Uhr stattfinden. Und: Die kulinarischen Rundgänge, die auch Gusto auf die Geschichte der eigenen Heimatstadt machen sollen, sind kostenlos. Wer dabei sein möchte, muss allerdings schnell sein. Die Zahl der Plätze ist besetzt. Die Anmeldung zu den Rundgängen ist unter www.graz.at/welterbe ab sofort möglich.
Interaktive Führungen für Schulklassen
Auch für Schülerinnen und Schüler hat sich die Stadtbaudirektion, wo die Unesco-Welterbe-Koordinationsstelle angesiedelt ist, anlässlich des Welterbetages etwas einfallen lassen. Zwischen 9. und 11. April begeben sich Schulklassen der 5. bis 9. Schulstufen auf spannende Entdeckungstouren durch die Grazer Altstadt. Dafür hat die Stadtbaudirektion gemeinsam mit Studierenden des Studiums Technische und Textile Gestaltung der Pädagogischen Hochschule und dem Verein bink fünf interaktive Rundgänge entwickelt. Ergänzend dazu sorgt das eigens entwickelte Brettspiel „Heritage Harbor – Graz Edition“ für spielerische Wissensvermittlung.
Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) zu den Schulführungen und den kulinarischen Touren: „Das UNESCO-Welterbe ist ein Schatz, den wir mit möglichst vielen Grazerinnen und Grazern teilen möchten. Es freut mich sehr, dass mit diesem Programm sowohl junge Menschen als auch Erwachsene eingeladen werden, unser historisches Erbe auf so lebendige Weise zu entdecken.“