„Es war eher ein tausendjährliches als ein hundertjährliches Hochwasser“, ziehen die Experten für Hochwasserschutz in der Abteilung für Grünraum und Gewässer der Stadt Graz heute Bilanz, wenn es um die heftigen Unwetter im vergangenen Juni geht. Daran werden sich die meisten noch erinnern: Wie in Deutschfeistritz schwammen in der Radegunderstraße Autos davon. Eine Mure verschüttete die Verbindung nach Weinitzen. In Andritz, Gösting und Mariatrost stand die Feuerwehr im Dauereinsatz. Das Rückhaltebecken für den Schöcklbach in Weinitzen war damals in nur eineinhalb Stunden randvoll – und das bei einem Fassungsvermögen von 215.000 Kubikmetern Wasser.