Zweieinhalb Jahre lang hat sich dieser Prozess wegen notwendiger Lärmgutachten in die Länge gezogen: Schon seit September 2022 kämpften 100 Anrainer, vertreten über das „Legal Clinic“-Projekt der Uni Graz von Anwalt Georg Eisenberger, gegen den „nervtötenden“ Quietschlärm, der vor mehr als fünf Jahren rund um den Verschubbahnhof Gösting vermehrt auftrat und der auch kilometerweit entfernt noch zu hören war. Die Forderung der Kläger: Die ÖBB sollten den Zustand vor 2019 wiederherstellen – wobei die Bundesbahnen wiederholt betonten, „keine emissionswirksamen Veränderungen vorgenommen“ zu haben.