Als Jahrmarkt der Eitelkeiten und Gagenparadies ist die Grazer Messe seit jeher bekannt. Auch aus der Zeit als es noch mächtige „Messepräsidenten“ gegeben hat. Sie gilt aber auch schon seit Jahrzehnten als wirtschaftliches Sorgenkind, in dem die Stadt Graz einst unter Bürgermeister Alfred Stingl (SPÖ) unter Federführung des Finanzstadtrates Siegfried Nagl (ÖVP) das Ruder übernommen hat, um die Zukunft auch mit den Neubauten von Stadthalle und Halle A zu sichern.
Grazer Messe
Stadt kürzt Gage für Messe-Chefetage um mehr als die Hälfte
Mehr als 40 Bewerbungen sind für den Top-Job eingelangt. Statt fast 400.000 Euro im Jahr für eine Doppelspitze soll es künftig für einen Solisten „nur“ noch 150.000 Euro geben.
© Gerald Winter-Pölsler