Abfallwirtschaftsverband LiezenDie Causa rund um eine "jahrzehntelang perfekte Fassade"

Im März wurde der langjährige Geschäftsführer des Abfallwirtschaftsverbandes Liezen gekündigt. Seitdem steht der Verband im Rampenlicht, zuletzt wegen vermeintlich "schwerer Missstände". Obmann Armin Forstner und Geschäftsführer Bernhard Moser im Gespräch über Umweltgefährdung, warum es zur Entlassung kam und wie es nun weitergeht.

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AWV-Obmann Armin Forstner und GF Bernhard Moser (rechts) nehmen die Mitarbeiter in Schutz: "Sie haben ihre Arbeit immer korrekt ausgeführt" © AWV Liezen
 

Herr Moser, wir bekommen viele Leserbriefe, in denen sich Menschen Sorgen über den Zustand der Liezener AWV-Anlage machen. Was sagen Sie zum Vorwurf der "schweren Missstände"?
BERNHARD MOSER: Die Abteilung 13 des Landes kontrolliert unsere Deponie laufend mit Argusaugen. Bei einer Überprüfung wurden Kleinigkeiten festgestellt, die von uns aber sofort korrigiert wurden. Die Anzeige im Oktober wurde mit dem Argument "Gefahr in Verzug" gemacht, stützt sich aber auf Bilder, die älter als zwei Monate sind. Da war auch für das Land klar, dass man hier nicht von einer Gefahr sprechen kann.

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