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12 Häuser im Wald Geplantes Chaletdorf in Haus sorgt für Ärger

Am Mittwoch wurde ein Chaletdorf in Oberhausberg bauverhandelt. Anrainer laufen Sturm dagegen, die Bauwerber fühlen sich schlecht behandelt. Bürgermeister Knapp brach die Verhandlung ergebnislos ab.

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An der markierten Stelle im Wald hoch über Oberhaus sollen die Häuser errichtet werden © Veronika Höflehner
 

Der Hauser Bürgermeister Stefan Knapp hatte es schon angekündigt, am Mittwoch gab es nun die erste Bauverhandlung: Am Oberhausberg soll ein Chaletdorf mit zwölf Häusern entstehen. Die Nachbarn laufen Sturm dagegen.

Kommentare (6)
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Ennstaler
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Soviel zum Weitblick…….

der damals Verantwortlichen. Oder hat am Ende doch nur der schnöde Mammon gezählt? Irgendwelche Grazer, Wiener oder Leute aus allen Herren Ländern kaufen alles zusammen was nicht Niet und nagelfest ist und unsere Jugend muss weichen….traurig aber Realität. Ganz nebenbei geht die wunderschöne Natur langsam drauf - gerade deswegen hats wahrscheinlich auch den drei Brüdern aus Graz so gut gefallen….er n Schelm wer glaubt, dass die drei Herren nur bei gutem Wind ordentlich Kohle machen wollen….

schlue
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Touristische Nutzung

Wer den Bericht liest kann klar herauslesen, dass es sich um eine
touristische Vermietung handelt. Für jene, die es nicht wissen, wir sind eine reine Tourismusregion. Das Projekt hat mit illegalen Zweitwohnsitze genau gar nichts zu tun. Mittlerweile wird aber alles verteufelt, was mit dem Thema Bauen zu tun hat, selbst völlig legale Tourismusprojekte. Drei Nachbarn regen sich auf und dem wird gleich eine Doppelseite gewidmet, um schlechte Stimmung zu entfachen.. Interessant wäre hingegen eine Reportage über die Bedeutung von Tourismus und Bauwirtschaft in unserer Region. Dann würde sich jegliche Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Tourismusprojekte erübrigen.

Ennstaler
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Genau darin liegt das Problem

Es bestehen keinerlei Alternativen zum Tourismus in der Region. Das hat die Politik über Jahrzehnte verabsäumt. Ein weiterer Grund für die Jugend wegzugehen, denn die Jobs die der Tourismus bringt sind nicht wirklich erstrebenswert, nicht umsonst wird man überall von Ungarn etc bedient. Außerdem: Irgendwann muss auch einmal Schluss sein - im letzten Sommer war die Region vollkommen überlaufen. Man fühlt sich ei bisserl an die Giglachsage erinnert...

schlue
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Tourismus ist nicht unser Problem sondern unser Brotgeber

Da gebe ich dir vollkommen Recht, wir leben rein vom Tourismus, jede Branche hängt dran. Das mag man als Problem sehen aber es ist nun einmal Fakt, die Versäumnisse der Politik ebenso. Solange wir Tourismusregion sind, müssen wir uns touristisch gut weiterentwickeln, durch die Schaffung zusätzlicher Projekte / Arbeitsplätze wachsen auch die Chancen, berufliche Möglichkeiten für die nächsten Generationen zu schaffen (wenn auch nicht überbezahlte) und so die Abwanderung einzudämmen.
Ich habe übrigens keinen Job in der Tourismusbranche - von wegen Hüttenwirt...

Ennstaler
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Da beißt sich die Katze wieder in den berühmten Schwanz

Bei den Gehältern die die Jobs im Tourismus hergeben (oder auch Zulieferer, Bau etc) haben die Jungen nicht einmal den Funken einer Chance sich bei den (durch diese Entwicklung entstanden PREISEN) irgendwas zu schaffen. Tourismus mit Maß und und Ziel - nicht auf Kosten der Einheimischen und kein Sauftourismus, Alternativen dazu schaffen und für leistbaren Wohnraum sorgen- das ist der Auftrag an die Politik und wäre vermutlich auch nachhaltig. Wenn es so weitergeht haben wir bald keine Einheimischen mehr...

DerEnnstaler
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Mhm

…sprach der Hüttenwirt…
Tourismus ok, es gibt aber genügend Hotels und Privatvermieter. Die Berge sind eh schon bummvoll. Wir brauchen keine Hüttendörfer, die die Gegend verschanteln! Siehe Almdorf Hauser Kaibling. Und außerdem: 12 Häuser für Freunde und Familie: jo genau 🙈