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Schladming-Dachstein Die nächste Alm sperrt Hunde aus

Die Grundbesitzer des Wandergebietes rund um den Moaralmsee haben sich als „Vorsichtsmaßnahme“ vor etwaigen Klagen zu einem Hundeverbot entschieden. Beim Tourismusverband ist man dementsprechend wenig erfreut.

Der idyllische Moaralmsee (Gemeinde Haus/Ennstal) ist in dieser Saison Hunde-Sperrgebiet © René Eduard Perhab
 

Nach dem hinteren Obertal (Gemeinde Schladming) gibt es in der Region Schladming-Dachstein nun das zweite Almgebiet mit einem Hundeverbot: Das hintere Gumpental mit dem idyllischen Moaralmsee (Gemeinde Haus/Ennstal) ist für Wanderer mit Vierbeinern gesperrt. Genau betrifft es 319 Hektar des beliebten Wandergebietes ab der Moaralm sowohl in Richtung Filzscharte „Bodensee“, Kaiblingloch und Rossfeldsattel. Einen konkreten Vorfall hat es nicht gegeben, „wir haben uns als Vorsichtsmaßnahme dazu entschieden“, sagt Hans Moosbrugger, der Obmann der Grundbesitzergemeinschaft.

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hfg
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Wenn es keine Sanktionen für Übertretungen

Gibt und sich die Grundbesitzer durch das Verbot von der Haftung befreien können ist das ein vernünftiger und gangbarer Weg. Leider ist es mittlerweile in vielen Bereichen nur mehr mit Verboten möglich, sich vor Klagen wegen Haftungen zu schützen. Wer das Verbot missachtet haftet immer selbst. Damit wäre das Problem auch einfach gelöst.

Sam125
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Jetzt ist es soweit,dass Hindehalter mit ihren Tieren nichteinmal mehr, in der

FREIEN NATUR gemeinsam Wandern,oder auch auf Urlaub fahren dürfen!Ich weiß schon,dass es unverantwortliche und leider auch unwissende Hundehalter gibt,aber gibt es nicht überall "UNWISSENDE",die auch von der"Allgemeinheit" mitgetragen werden?Hundehalter haben es in unserer" geschniegelten und sauberen"Gesellschaft schwer,denn sie dürfen mit ihren Tieren ja oftgenug nichteinmal in einen See baden gehen,obwohl gerade WASSER für die Tiere in der heißen Sommerzeit lebenswichtig ist!Auf der einen Seite wird Tierschutz von der Gesellschaft gefordert und auf der anderen Seite dürfen Hunde mit ihren Besitzern nichteinmal mehr auf die Almen und Seen oder auch ans Meer! Viele Hundehalter wollen einfach gerne auch mit ihren Vierbeinern den Urlaub verbringen!Schon vergessen was die Hunde für uns Menschen alles leisten?Sie sind Therapie,Rettungs,Begleit,Spür, Wach,Hüde,Blindenhunde usw,oder einfach nur SEELENTRÖSTER und sie sind immer für uns da,auch im URLAUB!

bond007
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Tourismusverband nicht begeister?

Das hätten sich alle vorher überlegen sollen, bevor sie den Bauern verurteilen. Wo war da der Tourismusverband um die Bauern zu unterstützen?

diss
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Das Hundeverbot auf der Alm ist super.

Auch in Großstädten gehören Hunde verboten.

Mein Graz
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@diss

Hundeverbot auf der Alm, da bin ich zwiegespalten. Ich habe in meiner Familie 2 Hunde, mit denen man überall hin gehen kann, einer davon ist immer an der Leine (ein kleiner Dickschädl), der andere nur in bestimmten Situationen (ein gutmütiger Labbi). Auf einer Alm sind natürlich beide an der Leine und der Weg wird so gewählt, dass man Weidetieren möglichst ausweicht.

In der Stadt: Ist dir schon einmal in den Sinn gekommen, dass gerade bei Menschen, die alleine leben, der Hund ein treuer Begleiter ist? Viele Hunde-"Besitzer" absolvieren Ausbildungen in Form von Training, um die Hunde auszulasten und richtiges Verhalten zu üben. Die meisten räumen auch hinter ihren Hunden auf.

Und du willst den Menschen, die Hunde als beste oder sogar einzige Freunde haben, dies wegnehmen?

rahuder
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user10335

Mit Ausnahmen soll man in Österreich vorsichtig sein, jeder weiß wie
einflußreich manche " Hundebesitzer " sind und wie bestechlich auch unsere Ämter sind. Vielmehr sollten Hundebesitzer geprüft werden ob sie auch in der Lage sind mit einem Tier richtig umzugehen.
Wenn einer ein grünes Gewand trägt ist er noch lange kein Jäger.
Nur in diesem Fall betrifft es alle Hundeführer....schade...

mobile49
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ein bekannter von mir

landwirt und jäger wurde mit seinem wirklich gut ausgebildeten jagdhund auch "opfer" einen kuhattacke und erlitt schwere verletzungen.
er war der meinung, seine eigenen kühe wären an den hund gewöhnt und er könne auch auf fremden weiden fernab der heimatgemeinde genauso samt hund herumspazieren.
die dort einheimischen kühe haben ihn eines besseren belehrt.
dem ist nichts hinzuzufügen!

Aleksandar
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Richtiger Schritt

Da viele Hundebesitzer*innen (auch dort ansässige vermutlich) grundsätzlich die Meinung vertreten, ihr Hund tue nichts, laufe keinem Wild nach etc., ist das Verbot verständlich. Dass "Einheimische" darüber klagen, mit ihren "gut ausgebildeten Hunden" nicht mehr auf die Alm gehen zu dürfen, ist zu verstehen; dennoch wird eine Kuh vermutlich kaum einen Unterschied zwischen einem "einheimischen Hund" und einem "Hundetouristen" machen. Außerdem ist es naiv, zu glauben, dass Einheimische immer die "gut erzogene"Hunde haben. Wäre dem so, gäbe es nirgends Probleme mit Hunden ... denn überall gibt es "Einheimische" IoI

DerEnnstaler
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...

...naja....unsere Hunde kennen eben von klein an Wanderungen wo man eben Kühe, Schafe, Gämse, ect. trifft....deshalb wissen wir sicher besser wie unsere Hunde reagieren und können damit umgehen! Bitte hebt das Verbot im Herbst wieder auf!

GanzObjektivGesehen
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Die meisten Hunde...

...die Kinder gebissen haben, wurden als absolut kinderfreundlich beschrieben. Wie übrigens auch die meisten Gewaltverbrecher von ihren Nachbarn als sehr freundlich und unauffällig gesehen wurden.
Es ist ein Irrglaube, dass man das Verhalten eines Lebewesens immer kontrollieren oder voraussagen kann.

Und leider muss man in vielen Bereichen solche Regulatorien schaffen.
Weil manche Menschen zu wenig Verantwortungsbewusstsein und soziale Kompetenz besitzen und sich unvernünftig verhalten.

Wenn Gemeinden oder Regionen fremde Grundstücke für den Tourismus nutzen wollen, dann sollen Sie eine Versicherung dafür abschließen und die Grundstücksbesitzer aus der Haftung entlassen.

Aleksandar
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Das mag stimmen

Das mag schon stimmen, dass Leute, die z. B. im Ennstal aufwachsen, das Ennstal besser kennen. Aber es kann nicht davon ausgegangen sein, dass ALLE im Ennstal lebenden Menschen, die Hunde besitzen, verantwortungsbewusst sind. Es kann durchaus auch dort Leute mit Hunden geben, die genau das Verhalten auf Almen an den Tag legen, weswegen die Almen gesperrt werden mussten. Somit ist das Sperren der Almen für Hunde ein richtiger Schritt. Der nächste Schritt: Sperren der Almen für Wanderer*innen! Man sollte den Almbesitzer*inne*n dankbar dafür sein, dass man ihre Almen überqueren darf und nicht frech Forderungen an sie stellen.

DerEnnstaler
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Danke!

Und wer denkt an uns Einheimische? Nur weil einige (viele) Touristen nicht wissen, wie man sich am Berg verhält (mit oder ohne Hund) dürfen wir mit unseren gut ausgebildeten Hunden unsere Hausberge nicht mehr besteigen? Traurig-einfach nur traurig...

user10335
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Für gut ausgebildete Hunde könnten ja Ausnahmen geschaffen werden!

Abgesehen davon, dass man, sein Hund und dessen Ausbildung auf seinen Hausbergen sowieso bekannt sein dürfte, wäre es wohl kein allzu großer Aufwand für örtliche Behörden, die "Almtauglichkeit" zu bestätigten.

shorty
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Und die Kühe

erkennen natürlich sofort, dass es sich um einen ausgebildeten Hund handelt.

DerEnnstaler
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Ja!

Die Kühe erkennen es am Verhalten des Hundeführers!

DerEnnstaler
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...

Mein Hund hat sämtliche Prüfungen, da wäre eine Almtauglichkeit sicher kein Problem....find ich grundsätzlich eine gute Idee!

mosaik53
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wie wollen

Sie das kontrollieren? ? Ausweiskontrolle wer dann den Hundeführerschein hat für den Berg?
Unrealistisch..

user10335
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Sg "rahuder"

Ich glaube ihnen gerne, dass Sie mit ihrem gut ausgebildetem Jagdhund keine Probleme auf Almen haben. Es geht hier aber um Touristen mit Hunden, die oft nur die Großstadt kennen und deren Hunde sich mit ihrem Verhalten selbst und ihre Herrln oder Frauerln in Gefahr bringen.

Flogerl
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Aha...

Na dann sperrts doch die Alm für Stadtbewohner zu. Fall gelöst, oder ?

rahuder
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Einfach unglaublich

Vor kurzen habe ich Fotos gesehen und einen Bericht gelesen wo Eltern ein Kind auf ein Kalb setzten um zu reiten, was sicherlich jedem realistischen Verhalten wiederspricht und auch bestraft gehört. Diese Bauern sollen die Almen für Wanderer auch sperren denn nicht nur von Hunden geht eine große Gefahr aus sondern auch von vielen Menschen.
Im Gegenzug sollen aber auch die großzügigen Förderungen für Almen und Bringungswege gestrichen werden. Sie könnten sich ihre Traktoren auch aus der eigenen Tasche bezahlen. Was interessiert mich, wie sie mit ihrem Eigentum zurecht kommen.
Beim Hände aufhalten sind alle Grundeigentümer
und Landwirte sehr einfallsreich ( ich denke an die Zuschüsse bei Weideflächen, die seit der Satelitenvermessung fasst alle kleiner wurden als vorher angegeben.
Würde meinen das diese Grundstückseigentümer das zuviel erhaltene ( eigendlich ergaunerte Geld) zurück erstatten sollten,
ist ja von Hundebesitzern auch mitfinanziert.
Ich war die letzten 10 Jahre auf der Reiteralm auf Urlaub, auch mit meinen Jagdhund, ohne irgendwelche unliebsame Ereignise , war auch in dieser Gegend viel wandern. Gott sei Dank gibt es auch andere Orte wo man als Hundebesitzer gerne aufgenommen wird. Natürlich bei einhaltung der Spielreglen.
Ein Hundebesitzer der seinen Dreck auch selber mitgenommen hat und diese schöne Gegend in Zukunft meiden wird.

Patriot
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@rahoder: Was die Förderungen anlangt, da haben Sie recht!

Was die Hunde auf den Almen angeht, nicht!

hannes010
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Gut so!

Bleib einfach mit deinem Hund daheim im Garten und lies ihm Jagdgeschichten vor... da kann nichts passieren ....

Gute Nacht Österreich!

tannenbaum
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Als

Sommerurlauber muss man sich halt gut überlegen, ob man in der Region überhaupt willkommen ist! Am liebsten hätten es einige Regionen, wenn man einfach Geld überweisen würde, ohne hinzufahren! Ich würde vorschlagen, dass die Besitzer einfach sämtliche Förderungen der letzten Jahre zurückzuzahlen haben und in Zukunft auch keine mehr bekommen. Ich bin mir sicher, dass es nicht lange dauert, bis diese Egoisten auf den Knien herbeirutschen und die Wege wieder freigegeben!

gb355
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na ja..

....tiaf!

hannes010
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Ohne Worte..

einfach nur unintelligent!

triver
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...

Diese "Egoisten" betreiben die aufwendige Landschaftspflege sicher nicht für den Tourismus. Ihr Kommentar beweist, dass viele Menschen ernsthaft denken, dass die Almwirtschaft für die Idylle der Wanderer geschaffen wurde. Das ist schlichtweg falsch, vielleicht mal über den Tellerrand schauen, sich informieren und den eigenen Egoismus reflektieren.

 
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