Das Dachgeschoß eines Gebäudeteils in Vollbrand, das darunterliegende Stockwerk ebenfalls in Flammen. Dazu Feuer, das teils auch schon auf das Stammhaus übergegriffen hat und ein Wirtschaftsgebäude, das es vor dem Brand zu bewahren gilt: Damit sehen sich aktuell rund 130 Feuerwehrleute von acht Feuerwehren in Gleiming, Ortsteil der Gemeinde Schladming, konfrontiert.

„Aus genau der falschen Richtung“

Um 13.23 Uhr war der Alarm bei der FF Mandling und zeitgleich auch bei der FF Schladming eingegangen, die Feuerwehren Haus im Ennstal, Ramsau am Dachstein, Forstau, Untertal-Rohrmoos, Aich und Petersberg wurden später ebenfalls hinzugezogen. Schwierigkeiten bereitet den Feuerwehrleuten der Wind, wie Christoph Schlüßlmayr, Sprecher des Bereichsfeuerwehrverbandes (BFV) Liezen gegen 14 Uhr berichtet: Er fache nicht nur das Feuer an, sondern „kommt auch aus genau der falschen Richtung. Wir hoffen, dass wir das Wirtschaftsgebäude retten können.“

Das Wasser für die Löscharbeiten kommt aus einem nahen Bach und von der Beschneiungsanlage der Reiteralm, es wird über die Tanklöschfahrzeuge an den Bestimmungsort gebracht. Bekämpft wird das Feuer „von außen, von oben per Drehleiter und von innen mit schwerem Atemschutz“, so Schlüßlmayr.

Verletzt worden dürfte nach ersten Informationen niemand sein. „Zum Alarmierungszeitpunkt war nicht klar, ob sich noch jemand im Gebäude aufhält. Wie sich herausgestellt hat, war dem aber nicht so“, erklärt der BFV-Sprecher.

Neben den Feuerwehren ebenfalls am Einsatzort: Abschnittskommandant Benjamin Schachner, das Rote Kreuz, die Polizei und die Energie Steiermark.