Wenn am Kulm die Skiflieger die Piste hinuntersegeln und Tausende Fans live und vor dem Fernseher mitfiebern, haben sie ihre Arbeit schon wieder hinter sich: die „Tretmannschaft“. Schon um vier Uhr früh stehen sie am Hang, im Dunkeln und bei Minusgraden, und präparieren die Piste. Schritt für Schritt treten sie auf Skiern die Landefläche fest. Ohne sie gäbe es kein sicheres Aufkommen. Denn in einer warmen Woche wie dieser könnte das Pistengerät im weichen Schnee gar nicht fahren.
Skiflug-Weltcup
Diese „Unsichtbaren“ sorgen am Kulm für sichere Landungen
Sie haben den wohl steilsten Arbeitsplatz und starten um vier Uhr morgens in Dunkelheit und Kälte: die Treter. Warum sie diese Arbeit freiwillig und mit Leidenschaft verrichten.
© KLZ / Iris Hödl