Der Flussuferläufer ist wieder aus seinem Winterquartier in Afrika zurück: Jedes Jahr fliegt er im Frühling hierher zurück, um an den unverbauten Ufern der Enns im Nationalpark Gesäuse zu brüten. Dass er sich überhaupt noch niederlässt, ist eine „kleine Sensation“, freut man sich beim Nationalpark. Denn in Österreich gibt es kaum noch Plätze, wo er seine Jungen großziehen kann. „Dass der Flussuferläufer hier noch brütet, ist ein klarer Hinweis darauf, wie wertvoll diese Landschaft ist!“, sagt Laura Suppan vom Nationalpark Gesäuse.
Von Afrika ins Ennstal
„Kleine Sensation“: Flussuferläufer nistet im Nationalpark Gesäuse
Der Nationalpark Gesäuse ist einer der wenigen Orte Österreichs, an dem der Flussuferläufer brüten kann. Bedroht ist er aber durch Freizeitgäste, Hunde und andere Tiere.
© Herbert Wölger