Am kommenden Wochenende zeigen die Altausseer, wie sie feiern können – es startet das 62. Altausseer Kirtag-Bierzelt. Um zwölf Uhr öffnet das Zelt seine Planen und traditionell dauert es nur wenige Minuten, bis es gefüllt ist. Und dann gibt es Gaudi bis in die Nacht, ebenso am darauffolgenden Sonntag und Montag. An diesen beiden Tagen öffnet das Zelt um zehn Uhr. Geschlossen wird es jeweils um ein Uhr nachts.

Tickets braucht man für das Altausseer Bierzelt nicht, auch Eintritt muss man keinen zahlen. Tischreservierungen gibt es in Altaussee ebenfalls nicht. Größeren Gruppen ist deshalb geraten, früh genug da zu sein. Aufgrund des dazugehörigen Kirtags und Vergnügungsparks herrscht aber ein Kommen und Gehen, es werden laufend Plätze frei.

Bereits im Vorjahr streifte Kleine-Zeitung-Sonderreporter Michael Großschädl durchs Festgelände - sehen Sie hier das Video:

Genug Parkplätze, Shuttlebusse und Taxis

Für eine reibungslose An- und Abreise haben Bierzelt-Chef Christian Fischer und sein Team mit einem Verkehrskonzept gesorgt. „Wer mit dem Auto kommt, folgt einfach den Anweisungen der Einweiser. Wir haben genug Parkplätze“, sagt Fischer. Er empfiehlt aber, mit dem Shuttlebus zu fahren. „Dann braucht man keine Sorge haben, was das Heimkommen betrifft.“

Am Samstag und Montag fahren ab dem Abend bis zwei Uhr nachts stündlich Busse zwischen Altaussee und Bad Aussee, am Sonntag alle ein bis zwei Stunden. „Man findet auf jeden Fall einen Platz im Bus“, sagt Fischer. Der Preis pro Person und Strecke beträgt acht Euro. Den genauen Busfahrplan gibt es online auf der Bierzelt-Webseite.

Auch Taxis sind vermehrt im Einsatz, informiert der Bierzelt-Chef. Manche Taxiunternehmen bieten auch Shuttles in die Nachbargemeinden Grundlsee und Bad Mitterndorf zu gewissen Uhrzeiten an, nähere Infos gibt es ebenfalls online.

Noch Zimmer frei

Wer nicht aus der Umgebung ist und sich jetzt entscheidet, das Bierzelt-Wochenende im Ausseerland zu verbringen, hat noch gute Karten. „Es gibt freilich noch Zimmer“, sagt Pamela Binder, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Ausseerland-Salzkammergut. Zwar nicht mehr in Altaussee selbst, aber rundherum. „In Bad Aussee und Grundlsee ist es auch schon knapp, in Bad Mitterndorf gibt es noch mehr. Da finden wir schon noch was für jeden Gast.“ Deshalb empfiehlt Binder, direkt beim Tourismusverband anzurufen. „Wir geben unser Bestes.“