AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Von Salami zum ZiegelWie Familie Eustacchio nach Graz kam

Der rasante Aufstieg der italienischen Familie Eustacchio ab 1870 durch die Massenproduktion von Ziegeln in Graz-St. Peter und Waltendorf.

Jetzt weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Ihr Testabo beinhaltet:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Zugriff auf die Smartphone App
  • Test endet automatisch nach 4 Wochen
Eustacchios großes Ziegelwerk in Waltendorf/St. Peter um 1910
Eustacchios großes Ziegelwerk in Waltendorf/St. Peter um 1910 © KK
 

Die Ziegelherstellung in der Habsburgermonarchie erlebte Mitte des 19. Jahrhunderts eine Blütezeit und war bei uns fest in italienischer Hand, während in Wien vor allem Arbeiter und Arbeiterinnen aus Böhmen tätig waren. Um Graz entstanden damals die großen industrieartigen Ziegelbetriebe in St. Peter, Waltendorf, Messendorf bis nach Autal sowie viele kleine Ziegelgruben, die als bäuerliche Nebenerwerbsbetriebe geführt wurden.

Kommentare (8)

Kommentieren
Christian Hubinger
4
24
Lesenswert?

...also Wirtschaftsflüchtlinge...

sieht man auch heute, das zum Beispiel Bosnier über Kroaten oder Türken sagen..."Sch... Ausländer". Was ja schon wieder witzig ist...wäre s nicht so traurig

Antworten
Sam125
0
0
Lesenswert?

Wirtschaftsflüchtlinge? In der Kaiserzeit waren viele Staaten um unser kleines

Österreich herum, zum Kaiserreich zugehörig!Viele Bürger aus diesen Staaten wollten oft gar nicht zu Österreich gehören und mussten aber Österreicher sein!Denkt nur an die kroatische Stadt Opatija oder Abbazia wie sie auch genannt wird! Die Stadt gehörte zuerst zu Österreich,dann zu Italien und zu guter Letzt zu Kroatien!Ja die Menschen dort waren innerhalb von nur 100 Jahren drei Nationen zugehörig!Oder schaut euch die Geschichte der Untersteiermark an, wie die Geschichte von Marburg oder Maribor! AEIOU- Alles Erdreich ist Österreich Untertan- war der Spruch des alten Kaisers!Wir sind ein stolzes,mit vielen Nationalitäten EUROPAS gemischtes Volk,das im Herzen Europas liegt!Jeder Migrant der sich in unse Kultur und Lebensweise integriert und vorallem die Frauenrechte achtet und nicht Straffällig wird und die Religion nicht über den Staat stellt ist bei uns willkommen!Alle anderen Migranten können gerne wieder in ihre Heimat zurückkehren,wo auch ihre Lebensweise hingehört!

Antworten
Sam125
0
0
Lesenswert?

Sam125! Ich vergass zu erwähnen, dass Opatija natürlich auch zu

Jugoslawien gehörte!

Antworten
gerbur
32
51
Lesenswert?

Und der Nachfahre wettert gegen Migranten!

Geschichten, die nur das Leben schreiben kann.

Antworten
Stratusin
26
39
Lesenswert?

Sein Vorfahre

kam aber nicht um Sozialleistungen erwerben. Sondern war ein Macher. Und gegen solche Zuwanderer hat sich noch nie jemand aufgeregt. Außer vielleicht Kommunisten und ganz Linke.

Antworten
gerbur
9
26
Lesenswert?

@Stratusin

Von wegen "Macher". Es waren Unternehmer, die ihre Arbeitersklaven aus Italien mitgebracht haben und dadurch die heimischen Löhne gedrückt haben! Es gibt dazu eine moderne Parallele. Österreich klagt gerade Slowenien wegen Sozialdumping durch den von Slowenien gewährten Entsendebonus für slowenische Bauunternehmer

Antworten
paulrandig
1
19
Lesenswert?

gerbur

Waren ja gar keine Migranten. Waren Teil des Kaiserreiches. Welches, was wir über die "gute alte Zeit" sagen dürfen, höchst multikuturell war.

Antworten
gerbur
4
12
Lesenswert?

@paulrandig

Stimmt nur teilweise, genau genommen handelte es sich damals um eine sozialpolitisch bedenkliche Binnenmigration, die nicht gänzlich zum Vorteil der Ansässigen war.

Antworten