Sexuelle NötigungRechtspraktikantin verleumdete einen Richter

Ein Bezirksrichter habe sexuelle Gefälligkeiten von ihr gefordert, behauptete eine Rechtspraktikantin - offenbar zu Unrecht. Am Dienstag wurde sie wegen Verleumdung zu acht Monaten bedingt verurteilt.

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Landesgericht Klagenfurt Verhandlung Illegaler Waffenhandel
© Weichselbraun
 

Ein nicht alltäglicher Fall wurde Dienstag am Landesgericht Graz verhandelt. Es ging gewissermaßen um eine justizinterne Anklage: Eine Rechtspraktikantin (29) hatte einen Bezirksrichter beschuldigt, er habe sie schon am Tag ihrer Zuweisung ans Gericht aufgefordert ihm sexuell zu Willen zu sein. „Sonst würde er mir das Leben zur Hölle machen und veranlassen, dass ich bis an mein Lebensende österreichweit als Rechtspraktikantin gesperrt werde.“

Kommentare (3)
ma12
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jaja

Endlich einmal wird "so eine Dame" verurteilt. Wie viele Fehlurteile wegen sexueller Belästigung wurde schon gesprochen. Es ist zu einfach Männer zu belasten!

Carlo62
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360 Tagessätze = 1.440 Euro?

Dann beträgt das monatliche Einkommen dieser Dame gerade einmal 120 Euro?

duesenwerni
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€ 4,00 Tagessatzhöhe entspricht gem. § 19 Abs 2 StGB der

gesetzlichen Mindesthöhe.