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HeilandskircheVorplatz verstümmelt: ''Ein Affront gegen die evangelische Gemeinde''

Nächste Aufregung um den Umbau am Kaiser-Josef-Platz: Die Grazer Heilandskirche übt Kritik am Eingriff auf ihrem neuen Vorplatz.

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Wegen einiger Zentimeter wurde der 2017 errichteten Vorplatz einfach verstümmelt
Wegen einiger Zentimeter wurde der 2017 errichteten Vorplatz einfach verstümmelt © Samec
 

In der Heilandskirche, immerhin der größten evangelischen Gemeinde in Österreich, wird seit Wochen über den Umbau des Kaiser-Josef-Platzes diskutiert. Bisher hat man das hinter den verschlossenen (Kirchen-)Türen gemacht, nun wendet sich der designierter amtsführender Pfarrer, Matthias Weigold, über die Kleine Zeitung an die Öffentlichkeit.

Kommentare (8)

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Rick Deckard
3
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Warum soll Nagl irgendjemand im Vorhinein fragen?

er hatt eine passable Mehrheit - was Nagl sagt wird gemacht.
So kleine Fehler wie hier bei der Kirche nimmt man in Kauf - die Beteiligten werden beschwichtigt werden und morgen ist alles wieder vergessen!

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calcit
0
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Warum soll man den Herrn Nagl fragen...

...es gibt hier ein Stadtplanungsamt und ein Bauamt, die sind für die Klärung zuständig. Und vielleicht sollte man hier wirklich mal klären wem dieser "Vorplatz" gehört...

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stprei
11
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NIMBY

Leider eine vielfach beobachtete Reaktion. Alle sind sich einig, dass mehr Bäume gewünscht werden, aber "not in my backyard", also bitte wo anders, aber nicht bei uns. Dieser Fall mag zwar unglücklich sein und aus Prinzip ist es zu unterlassen, auf fremdem Grund tätig zu werden oder in fremdes Eigentum einzugreifen. Aber nachdem die Bäume nur einen Zentimeter versetzt werden müssten, um nicht mehr auf dem Vorplatz der Kirche zu stehen, wird hier schon etwas viel Aufregung produziert.

Ich bin gespannt, zu welcher "Lösung" man gelangen wird, es wird wohl darauf hinauslaufen, dass man einfach auf die Bäume verzichtet und gut ist. Dann jammern zwar wieder andere und auch hier gibt es wieder mediale Aufregung, aber man kann es nicht allen recht machen.

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carpe diem
3
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Ganz so ist es nicht.

Immerhin wurde der neu gepflasterte Vorplatz "angeschnitten",was mit ein paar Zentimetern zu verhindern gewesen wäre. Gegen die Pflanzung ist wohl niemand. Die fehlende bzw. verspätete Information rund um den Platz ist bekannt.

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stprei
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Bereits gesagt

Ich habe bereits darauf hingewiesen, dass der Eingriff in fremdes Eigentum nicht in Ordnung war. Das ist unglücklich und vom Bauherren wieder herzustellen.

Und es ist eher die Pflanzung in Verbindung mit dem angeschnittenen ("verstümmelt" scheint mir doch etwas zu dramatisierend) Vorplatz, der hier für Unglück sorgt: "Wir freuen uns ja, dass Bäume gepflanzt werden, aber so nah am Eingang versperren sie die Sicht auf die Kirche und erschweren den Zugang."

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calcit
2
6
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Nur, wenn man einen Blick in den Kataster (GIS Steiermark) wirft...

...erkennt man, dass dieser "Vorplatz" zum Kaiser Josef Platz (Grundstücksnummer )gehört, die Grundstücksgrenze läuft entlang der Kirchenmauer... Da stellt sich nun die Frage wessen Eigentum dieser Bereich nun wirklich ist... Natürlich kann man sich darüber abstimmen wie man bestimmte Bereiche, auch öffentliche, gestaltet, aber man sollte hinsichtlich Besitz und Eigentum die Kirche schon im Dorf lassen...

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Alise13
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Also erst...

... den Platz zur Verfügung stellen, nämlich 2017, dann teuer gestalten lassen, unter anderem mit Steuergeldern, und dann 2 Jahre später unangekündigten verstümmeln weil man ist ja der eigentliche Eigentümer, dieses Vorgehen finde ich nicht sehr stilvoll. So rücksichtslos gehen meine Kinder, 6 und 9, nicht miteinander um.

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Alise13
1
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Angeschnittene Steinplatten...

.... lassen sich nicht so leicht wieder reparieren, bin gespannt, ob die Stadt die austauschen wird auf eigene Kosten. Der Vorplatz wurde um 50.000 Euro vor zwei Jahren verwirklicht - auch mit Steuergeldern von der Stadt gefördert. Und es werden angeblich Kastanien gepflanzt. Einen Meter von der Fassade eines denkmalgeschützten Baus entfernt. Ich frage mich, was das noch nachziehen wird, wenn die Wurzeln unter die Kirche wachsen und alles aufbrechen werden. Auch den restlichen Vorplatz und den Gesteig. Und dann die Miniermotten zuschlagen.

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