Die steirische Landwirtschaft leidet. Die Landwirtschaftskammer moniert, dass die Bäuerinnen und Bauern zu wenig Geld bekommen. Gleichzeitig steigen aber die Lebensmittelpreise immer weiter an, das Geld im Börsel wird nach einem Lebensmitteleinkauf oft knapp. Wie geht das zusammen? "Die Gewinne bleiben ganz woanders hängen", kritisiert Landwirtschaftskammerpräsident Franz Titschenbacher. Demnach bekommen die Landwirte nur einen verschwindend geringen Anteil an den Lebensmittelpreisen – bereits vor der Pandemie, aber auch jetzt seit der Teuerung blieb der Prozentsatz konstant niedrig.
Was Bauern verdienen
"Wir sind näher dran am Ende der Landwirtschaft als wir denken"
Den steirischen Landwirten bleibt von den derzeit hohen Supermarkt-Preisen nur wenig Geld übrig. Handelsvertreter weisen die Kritik zurück. Gemeinsam will man auf Fehlersuche gehen.
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