Am Montag wird Christopher Drexler zum Landeshauptmann gewählt und angelobt, schon einen Tag später beginnt für ihn mit der regulären Landtagssitzung der politische Alltag. Dieser wird wie schon für seinen Vorgänger Hermann Schützenhöfer von Krisenbewältigung geprägt sein. Der Krieg in der Ukraine mit all seinen wirtschaftlichen Folgen und die sich gerade neu aufbauende Pandemiewelle bestimmen jedes politische Handeln mit und schränken gleichsam den Gestaltungsspielraum ein.
An der Spitze der Landesregierung stehend muss der bisherige Landesrat nun nicht nur den richtigen Ton treffen, sondern auch die notwendigen Schwerpunkte setzen. Das Pflichtenheft, das auf den neuen Landeshauptmann wartet, ist dick.