Flüsse und Bäche durchziehen unsere Landschaft wie feine Adern und sind wertvoller Lebensraum. Doch was sich unter der Wasseroberfläche abspielt, bleibt für viele Menschen im Verborgenen.
Nur 40 Prozent aller Gewässer in Österreich sind laut einem Bericht des Rechnungshofs aus dem Jahr 2019 in einem ökologisch guten Zustand. In der Steiermark sind es 30 Prozent. „Ein Großteil der steirischen Flusslandschaft ist durch Regulierungsmaßnahmen, Wasserkraftanlagen und anderweitige Nutzungen stark beeinträchtigt. Naturnahe Abschnitte sind selten“, erklärt der steirische Gewässerökologe Günter Parthl.
Biodiversität im Gewässer
Der Weg zurück zur Wildheit
Gezähmte Flüsse büßen ihre Funktion als artenreiche Ökosysteme ein. Durch Renaturierungen sollen Abschnitte
wieder zu Naturoasen werden.
© Parthl