La Palma auf den KanarenGrazerin blieb nach Vulkanausbruch nur "Adresse auf Papier"

Die gebürtige Grazerin Alexandra Luna Vidal hat bei dem Vulkanausbruch auf La Palma ihr Zuhause verloren. Sie erzählt vom Verlust und einem erzwungenen Neubeginn.

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Mit viel Herzblut erschuf die Grazerin Alexandra Luna Vidal ihr persönliches Paradies auf La Palma - alles wurde von der Lava zerstört © Privat
 

Asche überzieht die Landschaft der kanarischen Insel La Palma. Seit sich am 19. September 2021 die Erde öffnete und der Vulkan Gestein und Lava in den Himmel schleuderte, begann für viele Menschen vor Ort eine Zeit des Bangens. Auch für die Grazerin Alexandra Luna Vidal.

Kommentare (15)
mahue
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Manfred Hütter, 9330 Althofen: werter tscherni verstehe ihren Kommentar nicht

Ich lebe (schon immer) mit meiner Frau (sie kam erst 2006 nach Österreich und hat schon die österreichische Staatsbürgerschaft von LH Kaiser verliehen bekommen) und der gemeinsamen Sohn (geboren 2008 von Geburt aus österreichischer Staatsbürger durch mich). Besuchen natürlich regelmäßig die Eltern meiner Frau in den Ferien für 3-4 Wochen.
Habe im ersten Kommentar darauf hingewiesen, Millionen von Menschen leben in "natürlichen Gefahrenzonen", und das seit 1000nden von Jahren (Vulkanen, Erdbebenzonen und Küstengebieten.
Wir in Europa haben massiv zu "selbstgemachten Katastrophen" beigetragen durch unsere sogenannten Kulturlandschaften, die nur wir geformt haben, mit Folgen wie Überflutungen, Lawinen und Muren.
Was Bürgermeister als 1. Bauinstanz oft 1998 genehmigt haben, wird ohnehin in ganz Österreich kritisiert, es gibt genug Berichte in Zeitungen und Fernsehsendungen dazu.

tscherni
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Mahue

Durfte im Jahr 1998 nicht mehr als zwanzig Zentimeter über der bestehenden Straße bauen laut Bürgermeister. Neue Straße wurde gebaut aber über der von unserm vom BGM bestimmten cm. 20cm unter der Straße. Jetzt im Jahre 2021 wurde alles , weil 16 Wohneinheiten gebaut werden zum Hochwassergebiet erklärt. So viel zum Thema , geh in Arsch Hausbesitzer . Danke an alle Politiker.

mahue
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Manfred Hütter, 9330 Althofen: Kommentare zum Bericht

Meine Frau wurde in der Dom.Rep. 1983 in Puerto Plata geboren. Im September 2003 als ich sie bei einem Tauchurlaub kennen lernte, gab es ein Erdbeben der Stärke 6,4 nach Richter, habe es selbst im Hotel miterlebt.
Im Wohnort ihrer Eltern Stadtteil San Marcos von Puerto Plata wurden alle Häuser beschädigt oder zerstört und es gab 3 Tote. Haben den Eltern geholfen die letzten Habseligkeiten zu retten, Tauchen war abgesagt. Ihr Großvater hat ein noch schlimmeres 1953 mit Magnitude 7,2 nach Richter, da wurde das erste Haus der Familie zerstört. Abgesehen von den jährlichen Hurrikan, die auch immer Schäden anrichten.
Fazit neu beginnen trotz aller Hürden und finanzieller Belastungen.
Gerade in Gebieten, wo Leute gerne leben, sind Naturkatastrophen täglicher Begleiter.
Bei uns in Österreich sind manche Katastrophen hausgemacht durch Flussbegradigungen oder Schwächung der Bannwälder durch Skipisten, Chalets oder zubetonieren unserer Bodenflächen.

WiBeBe
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Jammern

auf hohem Niveau. Versicherung plus Spanische Regierung.........und auch einer Grazer Aussteigerin sollte bekannt sein dass La Palma was Vulkanausbrüche anbelangt ein "Hoch Risiko Gebiet" ist. Aber war ja bereits zu Hippie Zeiten modern, auf Gomera und La Palma das Glück zu finden.
Also, nicht jammern und schon dreimal keinen Artikel wert.

AmBerg39
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Bei uns

wird im Hochwassergebiet gebaut, dort im Bereich der Vulkane, und wenn es dann zur vorhersehbaren Katastrophe kommt, wundert man sich.

nasowasaberauch
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Kleiner aber feiner Unterschied

Bei uns sind wahrscheinlich weniger als ein Prozent der Fläche Hochwassergebiet.

Die kompletten Kanaren sind Vulkaninsel. Soll der Mensch deshalb die Inseln verlassen?

Ist ein etwas absurder Vergleich.

calcit
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Wie man an der Anzahl der Rotstrichlern sieht...

...haben das nach wie vor ein paar nicht verstanden...

hkirchweger
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Die haben sehr wohl verstanden…

…dass der Kommentar ausgesprochen lächerlich ist, denn auf einer Vulkaninsel bleibt einem nicht viel anderes übrig als an einem Vulkanhang zu bauen. Sollte man vielleicht bedenken, bevor man solche Binsenweisheiten von sich gibt.

Schaumal1
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Ja, das ist ausgesprochen lächerlich!

Da reicht doch schon ein Blick auf die Landkarte, wenn man schon nicht selbst dort war.

calcit
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Lächerlich?

Ich komm aus Tirol... und weiß sehr wohl wie von den Bürgermeistern Bauland in lawinengefährdeten Bereichen, Felssturzbereichen und Murkegeln gewidmet wurde - und dann war der Jammer plötzlich groß als es zu den Katastrophen kam so wie in Galtür, Ischgl, etc...dass auch in Graz Bereiche wie am Andritzer Bach, in St. Peter mit Siedlungen zugepflastert wurden und die ganzern Abflussbereiche eingeengt wurde und jetzt um Millionen Rückhaltebauwerke errichtet werden müssen wo es früher ausreichend Retensionsflächen gegeben hat. Nein das sind keine Bisenweisheiten... und hat sehr wenig mit Klimawandel zu tun sondern damit, dass immer mehr Bereiche verbaut werden wo frühe (aus ganz bestimmten Gründen) niemand gebaut hätte! Da hätte auch niemand bauen müssen - wie am Vulkanhang!

calcit
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Und man kann auch auf einer Vulkaninsel wo anders bauen...

...oder auch gar nicht, wenn es zu gefährlich ist müsste das der Staat verbieten. Aber das Geld und die verwobenen lokale Behörden und Immobilienhändler... wird dort das selbe sein wie bei uns...

nasowasaberauch
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calcit - sie waren wohl noch nie auf den Kanaren, oder?

Auf Tenerifa geht das vielleicht ja, aber auf den anderen kleineren Inseln...

Da bleibt nicht viel über, wenn man nicht auf den Vulkankelgeln baut.
Ist ja ausserdem fruchtbarster Boden.

paulrandig
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calcit

Natürlich kann man auf einer Vulkaninsel immer auch "wo anders" bauen als dort, wo es zum nächsten Ausbruch kommt. Wissen müsste man es halt im Vorhinein, wo das ist. In diesem Fall ist die gesamte Insel vulkanisch aktiv. Da kann ein Fleckchen einmal die nächsten 5.000 Jahre Ruhe haben oder morgen weg sein.

nasowasaberauch
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paulrandig - Rückhaltebecken um Mios können sich auch einfach rechnen

Ich kenn die Situation in St. Peter nicht so genau, aber wenn dort in recht flacher Gegend ein paar Siedlungen gebaut werden können, die alle an die Öffis angeschlossen werden können. Leicht mit Strom, Wasser und Kanal aufgeschlossen werden können, dann ist es wahrscheinlich sogar billiger dort auch gleich ein Rückhaltebecken mit zu bauen, als weiterhin so wie in der Stmk. üblich auf jeden Hügelkamm entlang der Strasse ein Einfamilienhaus nach dem Andern in die Landschaft zu stellen (inkl. Wasser, Kanal, Strom, Internet) und dann den ganzen Einwohnern noch Förderung für's Pendeln und Luftverschmutzen zu zahlen...

Ich glaub, das Rückhaltebecken hat sich amortisiert. Lass mich rechnerisch aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

Aber klar, es ist auch viel Schindluder mit Genehmigungen in roten Zonen passiert.

Hausberger
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Geschichte und GoogleEarth?

Und schon wundert man sich nicht mehr, dass es auf diesem Pulverfass wieder einmal gekracht hat! Soweit mir bekannt, entschädigt der Staat in Spanien die Immobilienbesitzer für ihren Verlust, in welcher Höhe, ist mir aber nicht bekannt. Sehr gute Infos bekommt man unter www.lapalma1.net!