Rund um WeihnachtenPaketboom sorgt für Müllprobleme in der Steiermark

Immer mehr Leute bestellen online – gerade jetzt im Lockdown und vor Weihnachten. Das fordert die steirischen Entsorger.

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Der Anteil an Kartonverpackungen in der Altpapiersammlung hat sich verdoppelt © stock.adobe.com
 

Weihnachten rückt näher. Und der ein oder andere ist schon gestresst: Viel Zeit bleibt nicht mehr, um Geschenke für die Liebsten zu besorgen. Im Lockdown sind die Geschäfte zu, das Internet hat immer offen. Ein paar Klicks und wenige Tage später klingelt der Paketbote.

Kommentare (10)
lieschenmueller
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alle 4 statt 6 Wochen

Wo "am Land" ist das so? Vielleicht bei Mehrparteienhäuser, wo die Tonne überquillt und jemand aus diesem anruft, dass wer extra kommt. In Einfamilienhäusern hat die Gemeinde genau aufgelistet, wann der 6-Wochen-Termin ist.

Habe nicht wirklich Probleme damit, die Tageszeitung und Werbeprospekte plus ab und zu eben Kartons. Einmal stellte ich einen hin neben die Tonne, wahrlich nicht riesengroß, wiederum in diesen hinein gab ich sorgfältig zerlegte Stücke. Haben so gar ein eigenes Gerät zum Schneiden von Pappendeckel. Tonne wurde entleert, das daneben tunlichst ignoriert. Hätte ich es anscheinend auf den Behälter drauf stellen sollen und den Deckel weit offen lassen, wie man es so oft sieht.

Shiba1
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Bei uns - wir sind keine große Gemeinde-

wird der Restmüll (schwarze Tonne) alle vier Wochen abgeholt, Sperrmüll (was nicht in die Tonne passt) ebenso wie Kartonagen etc. können bei einem Entsorgungszentrum abgegeben werden, bis zu einem gewissen Gewicht pro Jahr gratis. Dazu gibt's eine Gemeindekarte für jeden Haushalt, mittels welcher das registriert wird. Plastikabfall kommt in den gelben Sack, der monatlich abgeholt wird. Für Papier hat jeder Haushalt eine eigene Tonne - Entsorgung ebenfallsmonatlich. Biomüll wird wöchentlich abgeholt, was mich aber nicht so trifft; habe einen guten Komposthaufen.
Das alles funktioniert wirklich gut. Ziemlich die Einzigen, die hier ihren Dreck im Wald und entlang der Straße entsorgen, sind Wanderer sowie vermutlich Zweitwohnsitzler aus Graz.

lieschenmueller
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Interessant, Shiba1

Außer bei Gelber Sack und Papier ist es bei uns ähnlich. DIE werden alle 6 Wochen abgeholt. Ich fragte bei der Gemeinde einmal nach, ob die Zeitspanne nicht verkürzt werden könne, die Antwort war, dass die Industrie nicht mehr abnehme.

Ich habe im Garten ebenfalls einen Kompost. Da kommen Gartenabfälle drauf und Salatreste oder von Obst. In den Behälter Reste von Lebensmittel wie Reis, Nudel etc.

Shiba1
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Bei uns, Lieschen,

war das vor wenigen Jahren auch noch ein Durcheinander. Aber wenn die Verantwortlichen sich ein wenig einsetzen, geht mehr als man glaubt.

pensi2
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Dazu kommt noch,

dass die Tonnen überquellen, weil die Leute zu bequem sind, die Kartons zu zerlegen und dadurch viel verpackte Luft drinnen ist.

aposch
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Paketflut

Ich finde die Regelung der Müllgebühren sehr ungerecht. In unserer Gemeinde ist es jedenfalls so, dass es egal ist, ob jemand pro Haushalt eine bestimmte Menge oder das zehnfache abliefert. Die Gebühr wird immer pro Person berechnet. So entsteht eine eklatante Gebührenungerechtigkeit. In Zeiten, wo den Gemeinden die Müllkosten nach Gewicht berechnet werden, könnte da schon ein gewisser Lenkungseffekt einziehen.

lieschenmueller
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Am Beispiel Restmüll haben wir eine schwarze Tonne,

falls da was nicht mehr reinpasst, bei der Gemeinde um 4 Euro pro Stück zu kaufende Restmüllsäcke. DAS finde ich ideal, weil da zahlt man genau was man selbst verbraucht. Lässt sich bei einem Einfamilienhaus wahrscheinlich nur umsetzen.

Biomüllgefäß im Sommer wöchentlich, ab Oktober (?) 2 x im Monat.

Gelber Sack und Papier alle 6 Wochen. Bei ersterem arbeite ich an mir, dass ich kleiner zusammendrücke.

Im Grunde kann man insgesamt aber nicht meckern.

Bilder wie aus Neapel und wir sind schon gut dran in Österreich.

Gotti1958
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Aposch

Wie willst du das mit dem Gewicht umsetzen? Wenn nach Gewicht an die Haushalte verrechnet wird, wandert der Müll wieder in den Wald. Die einfachste Lösung ist trennen. Es landet leider noch immer viel zu viel Wiederverwertbares im Restmüll.

aposch
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Gotti

Sie finden es also gerecht, das Diejenigen mit wenig Müllanfall das mitbezahlen sollen, wenn manche Haushalte pro Abfuhr ganze Berge an gelben Säcken abliefern? Dasselbe gilt bei Unmengen an Kartons, die dann außerhalb des Containers zur Abfuhr bereitgelegt werden.

Shiba1
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Dann nehmen die Gemeinden weniger ein.

Da geht's nur ums Kassieren