Die Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 wird ja seit Dienstag in Österreich für alle empfohlen, die 18 Jahre oder älter sind und deren zweite Impfdosis mindestens sechs Monate zurückliegt. Auch das Land Steiermark folgt der Empfehlung des Nationalen Impfgremiums und bietet die dritte Impfung nach diesen Kriterien an.

Wie kommt man in der Steiermark zum dritten Stich? Hier noch einmal zusammengefasst die Modalitäten:

  • Wer sich bereits auf der Anmeldeplattform des Landes angemeldet hat und geimpft ist, braucht nichts weiter tun. Die Daten über die erste und zweite Impfung sowie die Kontaktdaten scheinen im System auf, die betroffenen Personen werden vom Land via Mail, SMS oder Brief kontaktiert und erhalten eine Einladung zur dritten Impfung.

  • Wer schon einmal auf der Plattform angemeldet war und sich dann wieder abgemeldet hat (etwa, weil er die Impfung auf anderem Weg bekommen hat und keine Termineinladungen mehr bekommen wollte), muss sich erneut registrieren.

  • Wer sich über eine freie Impfaktion, bei einem Hausarzt oder anderswo impfen ließ, ohne sich vorher bei der Impfplattform anzumelden, der muss sich dort registrieren. Sonst gibt es keine Einladung zur Auffrischung.

Hintergrund: Das Land kann nicht einfach auf die Daten des e-Impfregisters zugreifen, um zu erfahren, wer wann und wo bereits geimpft wurde. Daher ist die Eintragung auf der Hippo-Plattform, auf der derzeit 728.500 Personen registriert sind, unumgänglich.

Möglich ist aber auch, direkt bei seinem Hausarzt einen Termin für die dritte Impfung zu vereinbaren, sofern es sich um eine Impfordination handelt.

Was aus organisatorischen Gründen laut Impfkoordinator Michael Koren nicht geht: Sich bei einer freien Impfaktion des Landes den dritten Stich zu holen.

Kein Auswählen

Auch kann man sich nicht aussuchen, mit welchem Impfstoff man den "Booster" bekommt. Es wird in der Regel mit jenem mRNA-Impfstoff aufgefrischt, mit denen auch die ersten Impfungen durchgeführt wurden.  Impfungen mit AstraZeneca und Johnson werden mit Biontech/Pfizer aufgefrischt, da von diesem Vakzin am meisten vorhanden ist.

Aber auch hier gilt wieder: Individuell kann man mit dem Hausarzt nach Beratung eine anderen Impfstoff vereinbaren.