Naturhotel BauernhoferHotelier sucht Mitarbeiter per Postwurfsendung - mit Erfolg

Wegen des sich zuspitzenden Mitarbeitermangels in der Tourismusbranche versuchen Betriebe, mit immer neuen Wegen zu punkten. Almenland-Hotelier Simon Bauernhofer versucht es mit Flugblättern. Aber das sei erst der Anfang.

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Almenland-Hotelier und Wirt Simon Bauernhofer versucht mit neuen Wegen, Mitarbeiter zu finden. © Montage Patz, Dunst
 

Die neuerdings 15.000-fach in oststeirischen Postkästen gelandete Botschaft ist so unübersehbar wie unmissverständlich: "Bewirb dich bei uns!" steht da in dicken roten Lettern auf schwarzem Hintergrund und nebenan gleich eine ganze Reihe an offenen Stellen vom Sous Chef bis zur Küchenhilfe.

Kommentare (9)
Schindelschwinger
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Verstanden

Hier ist jemand draufgekommen, daß man den Mitarbeitern entgegen kommen muß.
Attraktive Arbeitszeiten bei dementsprechendem Gehalt.
Dann bekommt man Arbeitnehmer.
Sollten sich andere Hotelbesitzer zum Vorbild nehmen.
Die Preise wurden ja schon angehoben,gebt was an die Belegschaft weiter.

Balrog206
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Also

Wenn ich es mir aussuchen könnte wäre eine attraktive AZ für mich 7-15 Uhr mo-fr ! Damit ist es halt in der Gastronomie schwer ! Das der Verdienst in vielen Bereichen steigen muss ist klar er wird es jetzt auch automatisch ! Aber Wochenende Feiertage Abende werden trotzdem zu besetzen sein müssen und das wird immer schwieriger !

UHBP
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@bei...

Niemand arbeitet gerne Nachts und am Wochenende, wenn er dafür nicht mehr bezahlt bekommt. Aber für entsprechende Zuschläge sind die Gastronomen zu geizig, aber jammern.

kritik53
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Hallo UHBP

Sind Sie bereit, für ein Essen und Bier nach 18 Uhr um 50% mehr zu bezahlen?
Tatsache ist, dass wir Konsumenten zu jeder Tages- und Nachtzeit jedes Produkt und jeden Service zum gleichen günstigen Preis haben wollen.
Ich habe nichts mit Tourismus und Gastronomie zu tun, sehe aber auch, dass wir Konsumenten dem Betrieb mit fairen Preisen eine Chance geben müssen.

haraldk1969
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So hat

man es auch früher gemacht, aber heute brauchen die Firmen teure Berater und Leihfirmen.
Was noch dazu kommt , man hat die Leute in der Corona Zeit gekündigt, und nun wundert man sich wenn keine mehr kommen.
Liebe Firmen etwas serösiger tät allen gut.

bond007
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Endlich einer

Der nicht nur jammert sondern handelt. Wer hätte sich gedacht, dass man mit Engagement Erfolg hat?

petera
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Und vor allem den Mitarbeitern anscheinend

auch ein faires Angebot macht und diesen auf Augenhöhe begegnet.

Das Problem des Tourismus (nicht bei allen, aber doch vielen) sind ja nicht per se die Arbeitszeiten, sondern, dass die Mitarbeiter als "billige Arbeitssklaven" gesehen werden.

Ich hoffe, dass sich diese Einstellung jetzt in alles Bereichen ändert.

rkg800
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Sehr gute Idee

wenn auch wirklich schlimm, dass Arbeitgeber solche Wege gehen müssen

Schindelschwinger
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Schlimm?

Was ist schlimm daran ,daß Arbeitgeber sich um Mitarbeiter bewerben.
Die Zeiten haben sich geändert.
Oder sind Unternehmer auf immer und ewig Herrschaften , welche die
Arbeitnehmer wie Leibeigene behandel dürfen.