Delta-Variante im VormarschSteiermark überlegt Reduktion der Kapazitäten an Impfstraßen

Nur 88 Prozent der Impfwilligen nehmen ihren zweiten Termin mit Biontech-Pfizer wahr. Und: Weil die Zahl der Erstimpfungen sinkt, überlegt das Land, wie es mit den Kapazitäten an den Impfstraßen weitergeht.

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© Juergen Fuchs
 

Am Freitag gab die steirische Impfkoordination neuerlich ein Status-Update. Das Ziel bis Ferienbeginn sei es gewesen, 700.000 Steirerinnen und Steirer zumindest mit der Erstimpfung zu versorgen. Bis Donnerstag waren es 693.549 Personen - der Wert dürfte bis Samstag die 700.000er-Marke durchbrechen, meint Impfkoordinator Michael Koren. Damit sind derzeit 62,3 Prozent der impfbaren steirischen Bevölkerung ab 12 Jahren zumindest teilgeimpft, vollimmunisiert sind 44,1 Prozent. Besonders gut schlägt sich die Steiermark bei Personen über 70 Jahren - hier liegt man bei der Durchimpfungsrate im Bundesland-Vergleich an vorderster Stelle.

Kommentare (3)
KarinBlaschek
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Altersstruktur ist entscheidend für Durchimpfungsrate

Die regionale Durchimpfungsrate hängt von der Altersstruktur der Bevölkerung ab, nicht zufällig liegen die Bezirke mit der ältesten Bevölkerung wie Leoben und Bruck-Mürzzuschlag vorne, ebenso Eisenerz als älteste Gemeinde der Steiermark…

JL55
5
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Schade ist es nur,

dass es Personen, die vor ca. 3 Wo ihre erste Impfdosis (m-RNA) auf der Impfstraße (zB Stadthalle Graz) erhalten haben aus angeblich organisatorischen Gründen nicht möglich ist, die Zweitimpfung (nach jüngster NIG - Empfehlung) schon jetzt zu erhalten. In der Beantwortung eines Mails wird dies von der steir. Impfkordination schlichtweg abgelehnt. Gerade die inzwischen immer einflussreichere Delta-Variante wird dieses Vorgehen der Behörden kaum beeindrucken... Schade, dass trotz IT-Unterstützung die Flexibilität der angesprochenen Abteilung des Landes nicht sehr ausgeprägt vorhanden ist...

blackpanther
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Eigenartig

es ist mehr Impfstoff als benötigt zur Verfügung und trotzdem muss ein Impfwilliger mehrere Wochen auf die zweite Dosis warten, obwohl er jetzt schon geimpft werden möchte und könnte. Übernimmt der Impfkoordinator die Verantwortung, falls dieser Impfwillige in der Zeit bis zum zweiten Termin erkrankt? Und gleichzeitig wird mit Influencern gearbeitet, um neue Impfwillige zu bekommen…. Unverständlich diese K & K Ärmelschonermentalität, die Impfwillige zu Bittstellern degradiert, bei der Impfkoordination.