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UniversitätsgesetzWirbel um die geplante Studien-Hürde

Wer zu langsam studiert, soll künftig seine Studienzulassung verlieren. Die geplante Novelle des Universitätsgesetzes löst Ärger aus. Kritisiert wird unter anderem die mangelnde Rücksichtnahme auf Studierende mit Berufstätigkeit und Betreuungspflichten.

16 ECTS-Punkte sollen Studierende künftig pro Jahr vorweisen müssen, sonst droht die Exmatrikulation © (c) Juergen Fuchs (FUCHS Juergen)
 

Das Ministerium lässt mit einer geplanten Novelle des Universitätsgesetzes Strenge walten. Künftig soll der Zugang zum Studium nur noch dann gewährt werden, wenn Studierende mindestens 16 ECTS-Punkte pro Jahr vorweisen können (60 pro Jahr entsprechen der Mindeststudiendauer). Auch sieht die Änderung des 18 Jahre alten Universitätsgesetzes eine Reduktion der Prüfungstermine vor. Abhilfe soll dafür eine mögliche Beurlaubung im Ausmaß von zwei Semestern schaffen.

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Danke für Ihr Verständnis.

altbayer
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16 ECTS

Zitat: "...ist eine Frechheit und im Übrigen auch für die Wirtschaft nicht förderlich“

Wenn eine Studentin oder ein Student die 16ETS Punkte pro Jahr nicht zusammenbringt, dann es für die Wirtschaft förderlich, dass das Studium aufgegeben wird, denn dann ist die Studentin oder der Student für die Wirtschaft UNBRAUCHBAR.

Ba.Ge.
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Sehe ich auch so.

Ich bin aufgrund eines schweren Autounfalls arbeitsunfähig und das wird sich nicht ändern. Da das natürlich viel freie Zeit mit sich bringt, begann ich „nebenbei“ zu studieren.
Ich verfolge das Studium nicht allzu zielstrebig (wäre es mir möglich, wäre ich wohl nicht arbeitsunfähig), aber 16ects im Jahr (also 8ects/Semester) sind selbst mir möglich...
Sollte dem nicht so sein, würde ich mir überlegen, ob zu studieren generell die richtige Entscheidung ist bzw. ob das gewählte Studium die richtige Entscheidung war.

DannyHanny
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Willkommen in der Realität!

Liebe Studenten!
Jeder Lehrling, jeder Facharbeiter, jeder Arbeiter, Angestellter in der Privatwirtschaft muss Leistung bringen....sonst ist er weg vom Fenster!
Ausnahmen muss es geben , um eine über den Durchschnitt liegende Studiendauer zu rechtfertigen....Arbeitsbescheinigung, 2. Bildunsweg usw.
Gilt sicher nicht für alle, aber das Studentenleben geniessen, keine Zeit haben um auf der Uni zu erscheinen, seine Prüfungen abzulegen, aber genug Zeit um Abends abzufeiern...so nicht auf Kosten derer die ernsthaft ein Studium anstreben und blockiert werden von den Dauerstudenten, die dann im Endeffekt beim AMS landen, weil unbrauchbar in der Privatwirtschaft!

user10335
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Natürlich wäre es wünschenswert,

wenn sich jeder Student bemühen würde, sein Studium in angemessener Zeit abzuschließen. Ich frage mich nur, auf welche Art und Weise behindert ein Dauerstudent, der nicht auf der Uni erscheint und keine Prüfungen ablegt eigentlich die fleißigen Studenten?