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Bettenanzahl ausreichendCorona-Krise: Der Mangel droht beim Personal

Ausreichend Covid-19-Betten in der Steiermark, aber die Zahlen steigen.

© (c) APA/HELMUT FOHRINGER
 

Die Botschaft, die von Experten an die österreichische Bundespolitik herangetragen wird, ist klar: Steigen die Infektionszahlen weiter, dann könnte es zu einem Mangel an Intensivbetten für Covid-19-Patienten kommen.

Kommentare (5)
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berndhoedl
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und jetzt sind wir retour bei der gestrigen Diskussion über die Kapazität

gestern wurde ich ja nahezu geteert und gefedert, als ich anmerkte - entweder passt die Relation Betten zu Personal nicht oder da werden falsche Zahlen geliefert....

Heutiger Artikel - belegt, da gibts gewaltige Unterbesetzungen.
Frage 1: weshalb passt die Bettenkapazität nicht zur personellen Situation
Frage 2: (weil gleich Kommentare kommen werden - weil Corona mehr Personal bindet, etc...) - warum wurde die Zeit zwischen März und heute (Ende Oktober) nicht genutzt sich personell darauf einzustellen?
Es ist egal wie man es dreht oder wendet - der Fehler liegt entweder (in der Vergangenheit) in der Unfähigkeit eine zur Kapazität adäquate Personalpolitik zu machen oder es ist das treffendste Beispiel, wie aktuell (letzten 6 Monate) die Verantwortlichen (Gesundheitsministerium) auf diese Situation reagiert haben - anscheinend schlecht.

samro
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hier nochmals meine antwort

wie ich sie schon unter dem artikel ''regierung bereitet haertere massnahmen vor'' gepostet habe und dafuer mit samro und '' ein paar Gleichgesinde'' beschimpft worden bin:

sie kommen doch aus der wirtschaft?
ja dann haben sie noch nie gehoert dass unser rechnungshof forderte die betten zu reduzieren. dem kam unsere regierung gott sei dank nicht nach!

und nun moechte ich was beitragen weil ich es gestern gelesen habe, weiss nicht mehr von wem.

aerztethema:
Ein Blick auf die Medizinische Universität Graz zeigt folgendes Bild: Mit Stand 22.3. 2020gab es 679 Studierende aus Deutschland, denen 1657 Studierende aus der Steiermark gegenüber stehen.
84 % der deutschen Studenten verlassen nach ihrem Studium spätens binnen drei Jahren wieder unser Land.
gleichzeitig ist der lifestyle so geworden, dass eine berufswahl als arzt schon deshalb als unattraktiv gilt weil eben die dienstzeiten bzw in landordinationen die erreichbarkeit nicht den vorstellungen der jungen entsprechen.
alles themen.
fakten.
und dabei noch eine: bis 2029 wird die haelfte der aertze im pensionsalter sein!
die arbeiten also gerade jetzt schon und haben erhoehte risiken weil sie auch nicht 25 sind!

denen und dem anderen medizinischen personal sollten wir lieber danken dafuer was sie tun.
und danke dass sie einen beruf gewaehlt haben den viele nicht waehlen wollen!
denn deshalb lassen sich spitaler nicht mit hotels vergleichen!

samro
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wieviel haben noch die ideale

am sonntag im spital zu arbeiten, wo uns doch die user hier berichten wie fein es sich am neusiedlersee grad beim ganselessen sitzt?

der job ist hart. und zu normalzeiten ist das medizinische personal schon gefodert.
nun steigen die zahlen, aerzte schwestern infizieren sich selbst. kein wunder bei den neuinfektionen. die fehlen nun an ihren dienststellen!
daher ists ja so toll wenn die lustigen die zahlen weiter in hoehe treiben!

ihr bashing traegt hier null bei.
hoeren sie sich pressekonferenzen der von ihnen verhassten regierung an: markstaller hat klar gesagt, dass man nicht binnen monaten intensivpersonal wo herzaubern kann.
das sind jahrelange ausbildungen. denken sie nach dann kommen sie selbst drauf.
ihnen geht es darum gegen die regierung zu bashen? und genau das brauchen wir grad nicht!

danke allen die in den spitaelern arbeiten! die ihre ordinationen betreiben um uns durch diese krise zu helfen! bleibts gesund!

schetzgo
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Von wo kommt das Personal für Hörgas&Enzenbach?

Recherche @KleineZeitung!

Klemens123
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Vermutlich von nirgends

Da unser Gesundheitssystem schon seit Jahren zu wenig Personal hat, wird sich das Personal nicht finden, da jedes andere Kageskrankenhaus die Pflegekräfte selbst benötigt. Einzige Option Pflegekräfte bitten aus ihrer Wohlverdienten Pension zurück zukommen oder Lazarett ähnliche Umstände schaffen indem Bundesheer Sanitäter und Ärzte Patienten behandeln.

Das Personalproblem gibt es nicht erst seit Corona das gibt es schon seit Jahren, jetzt fällt das ganze Kartenhaus nun mal zusammen.